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Leitfaden zum PJ und zur Famulatur

Allgemeines

Die Arbeit des Radiologen lässt sich in 3 verschiedene Arbeitsbereiche unterteilen:

  • An den Aufnahmeplätzen (Röntgengeräte, CT, MRT, Angio) werden Patienten untersucht. Der Radiologie macht sich hier mit der Vorgeschichte und der aktuellen Anforderung des Patienten vertraut, er klärt den Patienten auf, gibt den MTRA Anweisungen zur Durchführung der Untersuchung, gibt Kontrastmittel - soweit erforderlich - und nimmt die durchgeführte Untersuchung ab. An den Aufnahmeplätzen finden auch Interventionen (kleine, minimal-invasive Eingriffe), wie diagnostische Punktionen, Drainagen etc. statt.
  • Im Befundungsraum bespricht der radiologische Weiterbildungsassistent oder jüngere Facharzt abgeschlossene Untersuchungen mit einem Oberarzt und diktiert den Befund.
  • Im Demonstrationsraum werden die Befunde durch einen Oberarzt den Klinikern, die die jeweiligen Patienten betreuen, vorgestellt und diskutiert. Hieran können die Weiterbildungsassistenten teilnehmen.
  • Das radiologische Tertial des praktischen Jahres sowie die Famulaturen in unserer Einrichtung sollen dem Studenten einen Einblick in die Arbeit an diesen radiologischen Arbeitsplätzen ermöglichen und ihm einen Überblick über radiologische Diagnostik, insbesondere die Indikationsstellung geben.

     

Vorbereitung des radiologischen Tertials im praktischen Jahr

In der Universitätsbibliothek stehen in der Lehrbuchsammlung ausreichend Exemplare eines radiologischen Standardwerkes, des „Thurn/Bücheler, Radiologische Diagnostik“ zur Verfügung. Es wird empfohlen, in diesem Buch die Kapitel über Knochendiagnostik/ Röntgenbild und Thoraxdiagnostik/Röntgenbild zu lesen (ca. 100 Seiten). Erfahrungsgemäß profitiert man von dieser Lektüre besonders, wenn sie vor dem Antritt des Tertials geschafft wird. Desweiteren ist das Buch "Radiologie" aus der weißen Reihe empfehlenswert. Als dritter Kernbereich neben Knochenarbeitsplatz und Thoraxarbeitsplatz sollte im PJ die Computertomographie kennengelernt werden. Die Computertomographie ist das Arbeitspferd der radiologischen Diagnostik, die Mehrzahl der Diagnosen wird im klinischen Routinebetrieb mit ihr gestellt. 2 Bücher stehen in der Radiologie selbst zur Verfügung und können vom PJ-Studenten unbürokratisch ausgeliehen werden: für die Allgemeinradiologie das Buch von Prokop aus der RRR-Reihe und für die Neuroradiologie das Buch von Hosten/Liebig ebenfalls aus der RRR-Reihe. Das letzte Buch bietet als Einführung in einem Kapitel einen Überblick über die gesamte computertomographische Neurodiagnostik, der an einem Abend zu lesen ist.

Neben diesen Standard-Einführungstexten gibt es kleinere Arbeitshefte, die sich mit verschiedenen Röntgenuntersuchungen befassen (Springer Verlag, z. B. zu HWS, CT etc.). Für die Thorax- und Abdomendiagnostik mit dem konventionellem Röntgenbild gibt es vergleichbare Hefte aus dem Thieme Verlag.

Im Internet ist insbesondere die Seite www.auntminnie.com als radiologisches Forum geeignet, einen Einstieg zu finden. Internetzugänge finden sich an den radiologischen Arbeitsplätzen.

Speziellere Kenntnis, von denen der Student profitiert

Intravenös und oral/rectal verabreichte Kontrastmittel sind ein wichtiger Bestandteil vieler radiologischer Untersuchungen. Werden sie angewendet, so müssen bestimmte medizinische Voraussetzung geklärt sein. Dazu muss ein Aufklärungsgespräch mit dem Patienten geführt werden. Die dazu benötigten Informationen können z. B. auf der Web-Seite des Instituts für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie abgerufen werden.

Weiterbildungsveranstaltungen, die für PJ-Studenten geeignet sind

Abteilungsintern findet jeden Morgen um 7.00 – 7.30 Uhr die tägliche Besprechung der Unersuchungen aus dem Nachtdienst sowie interessanter Fälle statt. Desweiteren findet einmal wöchentlich eine Besprechung statt, in deren Rahmen interessante Fälle und mammographische Untersuchungen behandelt werden. An allen diesen Veranstaltungen kann jeder interessierte PJ-Student des Hauses (nicht nur radiologische PJ-Studenten) ohne weitere Rücksprache teilnehmen. In unregelmäßigen Abständen lädt die Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie auswärtige Referenten ein, die vor einem Publikum aus Mitarbeitern des Instituts und niedergelassenen Radiologen der Region über aktuelle Themen der radiologischen Diagnostik referieren. Diese Veranstaltung findet jeweils mittwochs um 18.00 Uhr auf dem Klinikumsgelände Innenstadt (Friedrich-Loeffler-Straße) statt.

Hingewiesen werden soll hier auf spezielle Weiterbildungskurse, die an unterschiedlichen radiologischen Instituten in Deutschland angeboten werden. Die Teilnahme ist hier mit Kosten verbunden, trotzdem sollten PJ-Studenten, die die Weiterbildung zum Facharzt für Radiologie anstreben, bereits zu diesem Zeitpunkt eine Teilnahme in Betracht ziehen. Radiologische Kenntnisse können exzellent in Seminaren, Vorträgen etc. vermittelt werden, und es gibt verschiedene Angebote, die schon Tradition haben. Hier sei in erster Linie auf die röntgendiagnostischen Fortbildungen in Neuss hingewiesen, die mehrmals im Jahr zu unterschiedlichen Themen stattfinden und die auch die Möglichkeit zum geführten Selbststudium bieten. Das Virchow Symposium an der Charité Standort Virchow wird von der dortigen Strahlenklinik und Poliklinik jährlich bzw. zweijährlich durchgeführt und bietet zwei Tage themenzentrierter Weiterbildung.

Andere Weiterbildungsangebote finden sich in der Hauszeitung der deutschen Radiologie, den "Fortschritten auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen" (RöFo), die im Institut zur Verfügung steht und monatlich erscheint.

Literatur und Fachbücher im Institut

In der Abteilung selbst sind in der Friedrich-Loeffler-Straße im Befundungsraum sowie am CT in der Ferdinand-Sauerbruch-Straße die wichtigsten Bücher vorrätig, um bei der Befundung kurz etwas nachschlagen zu können. Für die wichtigen radiologischen Zeitschriften bestehen darüber hinaus online-Zugänge in der Abteilung, Ansprechpartner sind hier Herr Lühken und Herr Fröhlich. Hingewiesen sei insbesondere auf die Zeitschrift Radiographics, die zweimonatlich erscheint und exzellente Weiterbildungsartikel zu ausgebildeten Themen enthält. Neben dem oben genannten Radiologie-Link www.auntminnie.com stehen auf der Web-Seite der Radiologie weitere, für unser Fach relevante Links zur Verfügung.

Zeitliche Struktur des PJ-Tertials in der Radiologie

PJ-Studenten leisten ihr Tertial im Zentrum für Radiologie ab, zudem neben der diagnostischen Radiologie die Nuklearmedizin und die Strahlentherapie als bettenführende Abteilungen gehören. Die zeitliche Verteilung kann vor Beginn des praktischen Jahres individuell abgesprochen werden, wobei die Arbeit am Krankenbett immer gewährleistet werden kann

Ansprechpartner

Prof. Dr. Norbert Hosten
Direktor des Institutes für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie
Ferdinand-Sauerbruch-Straße, Tel.: +49 (3834) 86-6960
email: hosten@uni-greifswald.de



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