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Biopsie - Gewebeprobenentnahme

Wozu dienen Sie?

Diagnostische Organpunktionen dienen zur Gewinnung von erkranktem bzw. auffälligem Gewebe und/oder Zellen eines Patienten. Diese Proben werden von einem Pathologen untersucht und können für die weitere Diagnostik und Therapie von entscheidender Tragweite sein.

 

 

Was ist eine Punktion?

Bei einer Punktion wird ein bestimmter Herd in einem Organ oder eine umschriebene Flüssigkeitsansammlung mittels einer speziellen Nadel angestochen. Dies geschieht nach örtlicher Betäubung und unter sterilen Bedingungen. Mittels dieser Nadeln kann ein Gewebszylinder und/ oder Flüssigkeit gewonnen werden, die steril verpackt einer weiteren Diagnostik zugeführt wird. Anschließend wird die Punktionsstelle mit einem kleinen Verband abgedeckt.

 

 

Wo werden die Punktionen durchgeführt?

Ein Großteil diagnostischer Organpunktionen werden in der Computertomographie durchgeführt. Sie ermöglicht die Auswahl eines weitgehend risikoarmen Zugangsweges. Manchmal muss dazu Kontrastmittel über eine Vene gegeben werden. Dabei werden die Patienten einer vertretbaren Strahlenbelastung ausgesetzt.

 

Es gibt fast kein Organ, dass einer Punktion nicht zugänglich ist. Ob eine Punktion sinnvoll ist oder nicht entscheidet der durchführende Radiologe nach Akteneinsicht, Rücksprache mit den Kollegen und einem Aufklärungsgespräch mit Ihnen.

 

Welche Komplikationen können auftreten?

  1. Prinzipiell muss man größere und kleinere Komplikationen unterscheiden. Zu den kleineren gehören leichte bis mittelstarke Schmerzen, die unter der Punktion trotz örtlicher Betäubung auftreten können.
  2. Ein kleiner Bluterguß an der Punktionsstelle ist möglich.
  3. Infektionen unter der Punktion sind selten, da immer unter sterilen Bedingungen gearbeitet wird. Es kann auch zu einer Organeinblutung kommen. Größere Einblutungen in das punktierte Organ sind dann wahrscheinlicher, wenn eine blutverdünnende Therapie oder eine Gerinnungsstörung vorliegt. Deshalb müssen vor dem Eingriff die Blutgerinnung kontrolliert und beeinflussende Medikamente abgesetzt werden.

Alternativ kann für Punktionen auch der Ultraschall eingesetzt werden. Für einige Organe, z.B. die Lunge, ist dieses Verfahren jedoch nicht geeignet.

 

Wie bereite ich mich auf die Punktion vor?

In einem Aufklärungsgespräch wird Ihnen der Eingriff erklärt. Vor der Punktion sollten Sie einige Stunden nüchtern sein. Nach der Punktion sind im allgemeinen etwa 4 Stunden Bettruhe einzuhalten. Sie können essen und trinken. Gegebenfalls ist noch eine konventionelle Röntgenaufnahme erforderlich.



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