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Laserablation in der Leber

Was ist eine "Laserablation" ?

Die Basis dieser neuen Therapie bildet die Nutzung umschriebener, temperaturabhängiger Effekte auf Tumorgewebe. Mit minimal invasiven Techniken ist es möglich, Laserstrahlung direkt auf ein Tumorgewebe einwirken zu lassen.

 

Mit einem für die Lasertherapie entwickelten Applikator wird der Laserstrahl in das Tumorgewebe geleitet, dort erfolgt eine Umwandlung in Wärme. Die Erwärmung des Tumorgewebes bewirkt eine Koagulation des erkrankten Gewebes, welche zu einer Verödung des Tumorgewebes führt. Für eine optimale Nutzung der Laserablation ist eine genaue Abstimmung der Parameter (Laserleistung, Dauer der Laserung, Anzahl der Lasersonden, Anzahl der Therapiesitzungen) auf die Art und Ausbreitung Ihrer Erkrankung notwendig.

 

Für die Kontrolle des Therapieeffektes hat sich die Temperaturmessung während der Lasersitzung mit der Magnetresonanztomographie (MRT) bewährt. Mittels eigens für die Laserablation entwickelten Meßsequenzen ist es möglich, den gewünschten Temperaturanstieg des behandelten Gewebes zu messen. Ziel dieser Temperaturmessung ist der Beleg eines wirksamen Temperaturanstieges im behandelten Tumorgewebe.

 

Mit der laserinduzierten Thermotherapie können wir derzeit Tumoren bis zu einem Durchmesser von 4 cm wirksam veröden. Hierbei wird innerhalb des behandelten Volumens eine Temperaturerhöhung zwischen 43° bis über 100° erreicht, um den Zelltod des Tumorgewebes über Hyperthermieeffekte und eine vollständige Denaturierung der Proteine (Koagulation) einzuleiten.

 

Die verwendeten Laser sind in der Medizin auch für andere Therapien eingeführte Laser (Nd:YAG-Laser) mit einer Wellenlänge von 1064 nm. Die Leistung der Laser beträgt zwischen 5 und 32 Watt. Die Dauer der Laserbehandlung kann variieren zwischen 10 - 45 min.

 

Die bisherigen Ergebnisse zeigen, daß die Laserablation erfolgreich und langanhaltend Tumorgewebe ausschalten kann. Bei der Laserablation handelt es sich um ein junges Therapieverfahren, so daß eine Bewertung der Methode in Bezug auf Langzeitprognosen nicht vollständig abschließend erfolgen kann.

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