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Be Prepared! Maximaltherapie im Diskurs



Principle Investigators:

JProf. Dr. Dr. Sabine Salloch

Institute of Ethics and History of Medicine
University Medicine Greifswald
Ellernholzstr. 1-2
17487 Greifswald
Phone: +49 3834/86-5780, Fax: +49 3834/86-5782
E-Mail: sabine.salloch@med.uni-greifswald.de
Anna-Henrikje Seidlein, M.Sc.

Institute of Ethics and History of Medicine
University Medicine Greifswald
Ellernholzstr. 1-2
17487 Greifswald
Phone: +49 3834/86-5784
E-Mail: Anna-Henrikje.Seidlein@med.uni-greifswald.de

 

 

Funding:

 

Das Diskursprojekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung  (Förderkennzeichen: 01GP1768)

Duration: 01.10.2017-30.09.2019

 

Das Projekt „BePrepared“ macht die Maximaltherapie und Entscheidungsfindung in der Intensivmedizin zum Gegenstand des Diskurses. Damit richtet sich das Projekt sowohl an die im Gesundheitswesen tätigen Professionen als auch an die Bürger in der Rolle von (potentiellen) Angehörigen und Patienten. Im Rahmen eines interprofessionellen Lehrmoduls und einer Bürgerkonferenz werden die Aufklärung und der Austausch zu ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen neuer Verfahren der Intensivmedizin am Beispiel der Sepsis im Mittelpunkt stehen. Um hierbei eine besonders authentische Praxisnähe zu schaffen, wird ein Forscher zuvor das Handlungsfeld „Intensivstation“ empirisch explorieren. Mittels nichtteilnehmender Beobachtungen wird der Forscher Abläufe und Entscheidungsfindung auf der Intensivstation explorieren. Durch anschließende leitfadengestützte Interviews mit ÄrztInnen und Pflegenden der Station sowie mit Patientenangehörigen sollen die Erfahrungen der Befragten besprochen, mögliches Konflikt- oder Problempotential identifiziert und später Lösungsansätze entwickelt werden. Die Ergebnisse dieser Explorationsphase bilden die Grundlage für Fallszenarien und Problemstellungen, die sowohl in einem interprofessionellen Lehrmodul als auch in einer Bürgerkonferenz thematisiert werden.

Die zentralen Ziele des Projektes sind:

  • Förderung von Wissen sowie Entscheidungs- und Beratungskompetenz in der professionellen Gesundheitsversorgung und in der Allgemeinbevölkerung
  • Ermöglichung eines Einblicks in die intensivmedizinische Praxis und in die verschiedenen Perspektiven sozialer Realität
  • Stärkung der Reflexions- und Kommunikationsfähigkeit im Hinblick auf medizinische Entscheidungen bei nichteinwilligungsfähigen Patienten
  • Unterstützung des interprofessionellen Dialogs im Gesundheitswesen sowie des intrafamiliären Dialogs
  • Erzeugung von Aufmerksamkeit und Schaffung eines Reflexionsrahmens in der breiten Öffentlichkeit

 

 


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