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ZIK HIKE
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Die Arbeitsgruppen der Klinik für Innere Medizin B (Kardiologie) und des Institutes für Immunologie und Transfusionsmedizin (Immunhämatologie) an der Universität Greifswald haben seit zwei Jahren ihre Forschungsaktivitäten gebündelt. Sie arbeiten auf der Basis ihrer wissenschaftlichen Erfahrungen gemeinsam an der Frage, welche Bedeutung Autoimmunreaktionen bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zukommt.

Die medizinische Fakultät und die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät in Greifswald sind gleichfalls in den letzten 10 Jahren in beispielhafter Weise zusammengerückt, was zu einer Vielzahl von Vernetzungen und gemeinsam bearbeiteten Projekten geführt hat. Von herausragendem Wert ist die Anwendung modernster Methodik der Naturwissenschaften auf die Fragestellungen, die aus pathologischen Prozessen erwachsen. Diese Vorgehensweise erlaubt jetzt, durch Kooperation Techniken der Physik für biomedizinische Fragestellungen zu nutzen, die sonst nur nach Weiterentwicklung der Technologie hin zu vereinfachter Handhabung und Nutzerfreundlichkeit und wenn überhaupt zu einem viel späteren Zeitpunkt Einsatz im medizinischen Bereich finden würden.

 

 

Die Initiative HIKE baut auf diesen Strukturen auf. Es bezieht seine innovative Stärke daraus, dass naturwissenschaftlichen Methoden der Biophysik bzw. der Nanotechnologie mit den Methoden der klinischen Kardiologie und Immunhämatologie kombiniert werden, um die Bedeutung und die Mechanismen von durch Antikörper induzierten Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfassend aufzuklären. Damit stehen HIKE ganz neue Methoden der Biophysik, der Immunhämatologie und der Kardiologie zur Verfügung. Mit der Einbeziehung der Fachrichtungen Pharmazie und Transfusionsmedizin ist darüber hinaus die Infrastruktur für die Analyse, Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln gegeben.

 

Ein Beispiel für die erfolgreiche Anwendung der Nanotechnologie in der klinischen Forschung wurde bereits kürzlich von den in der Initiative HIKE kooperierenden Arbeitsgruppen erbracht. Im humanen Blut von betroffenen Patienten wurden Aggregate aus Heparin (exogen zugeführtes Biotherapeutikum) und PF4 (körpereigenes Protein auf Blutzellen) nachgewiesen. Nachdem diese Aggregate erfolgreich gefunden und isoliert wurden, können mittels der Rasterkraftmikroskopie (AFM) - deren Expertise im Bereich der Biophysik angesiedelt ist - die physikalischen Eigenschaften zwischen den einzelnen Clustern beschrieben werden.