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Allergiesprechstunde

Als Allergie bezeichnet man eine fehlerhafte Überreaktion des Abwehrsystems auf harmlose Substanzen aus der Umwelt (Allergene)

Allergien nehmen stark zu und gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Mittlerweile leidet ein Viertel der Bevölkerung an allergischen Beschwerden.

Am häufigsten manifestieren sich Allergien in den oberen Atemwegen. Neben Heuschnupfen (allergische Rhinitis) und Asthma können Allergien zahlreiche weitere Erkrankungen im HNO – Bereich verursachen. So können auch chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen, des Rachens und des Kehlkopfs mit Juckreiz, Schwellungen und Reizhusten, aber auch Entzündungen des Gehörgangs und des Mittelohrs durch eine Allergie begründet sein.

Auslöser sind meist Allergene, die eingeatmet werden. Das sind in ca. 80 % Pollen. Auch Hausstaubmilben, Tierhaare und Schimmelpilze spielen eine Rolle.

 

Von echten Allergien abzugrenzen sind allergieähnliche Erkrankungen, sogenannte Pseudoallergien. Diese basieren nicht auf einer Hyperaktivität des Immunsystems, können aber gleichartige Beschwerden verursachen. So können zum Beispiel Asthma und eine chronische Nebenhöhlenentzündung durch spezielle Schmerzmittel hervorgerufen werden.

 

Ob Ihre Beschwerden im HNO-Bereich durch eine Allergie oder Pseudoallergie hervorgerufen werden, wird in der Allergiesprechstunde abgeklärt.

Auch Insektengiftunverträglichkeiten / -allergien werden hier diagnostiziert und behandelt.

 

Neben einem ausführlichem Arzt – Patientengespräch werden folgende diagnostische Verfahren eingesetzt:

  • Hauttests (Prick-Test, Reibetest)
  • Blutanalysen (Gesamt IgE, spezifisches IgE)
  • Nasale Provokation (Rhinomanometrie, Rhinoresistometrie)

Manche Medikamente können die Ergebnisse der Testverfahren verfälschen und müssen rechtzeitig vor der Testung abgesetzt werden. Dazu gehören Glukokortikoide (lokal, systemisch), Antihistaminika (lokal, systemisch), Mastzellstabilisatoren und ß-Sympathomimetika / Bronchospasmolytika. Ob und welche Ihrer Medikamente wann abgesetzt werden müssen, wird Ihnen in der Allergiesprechstunde erklärt.

 

Anhand der Befunde wird ein therapeutisches Konzept erstellt. Hierbei kommen folgende Therapieverfahren zur Anwendung:

  • Medikamentöse Therapie
  • Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung, „Allergie-Impfung“)
    subkutane Immuntherapie (SCIT): Pollen, Milben, Insektengifte
    sublinguale (orale) Immuntherapie (SLIT): Pollen
  • Operation:
    Verkleinerung vergrößerter Nasenmuscheln (Radiofrequenz, Laser)
    Begradigung der Nasenscheidewand
    Sanierung chronisch entzündeter Nasennebenhöhlen
  • Beratung:
    Kreuzallergene, Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Adaptive Desaktivierung bei Schmerzmittel-Intoleranz

 

Wichtig: Sie können dem Arzt helfen, indem Sie

  • Ihre Beschwerden dokumentieren (Art, Zeitpunkt und Dauer, Auslöser)
  • dauerhaft eingenommene Medikamente auflisten
  • relevante Unterlagen mitbringen (Befunde, frühere Testergebnisse)
  • vor einer Testung nach Rücksprache mit dem Arzt Karenzzeiten für bestimmte Medikamente einhalten

Kontakt:

Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten,

Kopf- und Halschirurgie

Walther-Rathenau-Straße 43 - 45

17475 Greifswald

 

Termine unter 03834/86 6288

 

 



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