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Projekte der Abteilung Methoden der Community Medicine



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Abteilung Methoden der Community Medicine

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Konstruktvalidität und prognostische Eigenschaften von „Functional Capacity Evaluation“ (FCE), patientennahen Indikatoren der Funktionskapazität und sozialmedizinischen Parametern

Berufs- und arbeitsplatzorientierte Rehabilitationsangebote gewinnen seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung. Im Zuge dieser stärker medizinisch-beruflich-orientierten Rehabilitation (MBOR) haben sowohl standardisierte patientennahe Assessments als auch funktionale Leistungstests Eingang in die medizinische Diagnostik gefunden. Dort werden sie insbesondere zur Eingangsdiagnostik und Verfahrenssteuerung eingesetzt.

Eines der in Deutschland am häufigsten eingesetzten Assessments zur objektiven Einschätzung der funktionellen, arbeitsplatzbezogenen Leistungsfähigkeit ist die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit, kurz EFL.

Obwohl die meisten der FCE-Systeme schon sehr lange in der Praxis eingesetzt werden, gibt es bislang kaum belastbare Nachweise zur Beurteilung ihrer methodischen Eigenschaften. Dies trifft auch für das 1996 durch Albrecht Jacobs in Deutschland eingeführte EFL zu: trotz seiner steigenden Anwendung bestehen immer noch Kenntnislücken über die prognostische Validität des Verfahrens. Unklar ist bislang auch, in welchem Zusammenhang EFL mit anderen, patientennahen und objektiven Parametern steht.

Vor diesem Hintergrund ergeben sich für das Projekt folgende Ziele und Fragestellungen:

  • Es wird untersucht, wie gut die mit dem EFL-Test gewonnenen Ergebnisse das spätere berufliche Leistungsvermögen und speziell die Rückkehr an den Arbeitsplatz vorhersagen können.
  • Zum Vergleich sollen verschiedene objektive (soziodemografische und sozialmedizinische Parameter) und subjektive Maße der Funktionsfähigkeit (FFbH-R, PACT), des Gesundheitszustandes (SF-36) sowie der beruflichen Belastbarkeit (SIBAR, PACT, WAI) mit einem Fragebogen erhoben werden. Darüber hinaus soll durch die EFL-Anwender (Arzt, Therapeut) die Funktionsfähigkeit des Patienten eingeschätzt und eine Prognose der Erwerbstätigkeit gegeben werden.
  • Weiterhin soll die Zusammenhangsstruktur der beobachteten Parameter analysiert werden.

Insgesamt soll die Studie dazu beitragen, methodisch belastbare Informationen zu EFL bereitzustellen. Zugleich soll aufgezeigt werden, welche Bedeutung klassischen, methodisch gut erprobten Assessments im Rahmen der Eingangs- und Funktionsdiagnostik sowie der Erfolgsprognose in Bezug auf die Rehabilitation zu kommt.

 

 

Ansprechpartner für das Projekt:

Dr. rer. med. Ines Buchholz
E-Mail: ines.buchholz@uni-greifswald.de


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