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Forschungsverbund Community Medicine




Kurzbeschreibung

Community Medicine befasst sich mit Prävalenzen, Inzidenzen, Ursachen und Risikofaktoren für weit verbreitete  chronische Erkrankungen und der medizinischen Versorgung auf Bevölkerungsebene. In dem 1995 gegründeten Forschungsverbund Community Medicine (FVCM) arbeiten Disziplinen der  Medizin, der Naturwissenschaften und der Sozialwissenschaften aus Instituten und Kliniken der Universitätsmedizin Greifswald, aber auch der theologischen, staatswissenschaftlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Greifswald zusammen.

 

Der FVCM konnte seit seiner Gründung die bevölkerungs-, präventions- und versorgungsbezogene Medizinforschung zu einem wichtigen Standortfaktor mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickeln. Zentrale Aufgabe des FVCM ist die strategische Planung und die Qualitätssicherung von Community-Medicine-Projekten, die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit und des wissenschaftlichen Nachwuchses,  die Priorisierung von Untersuchungen bei begrenzten Ressourcen der in Vorpommern durchgeführten populationsbasierten Studien.

 

Zu den vom FVCM verwalteten Studien gehört die Langzeitstudie „Study of Health in Pomerania“ (SHIP), deren Probanden nach 5, 10 und 15 Jahren erneut untersucht wurden. Ferner zählen dazu die SHIPTrend-Kohorte, die 10 Jahre nach Beginn von SHIP-0 mit neuen Probanden startete und der bevölkerungsweite „Survey of Neonates in Pomerania“ (SNiP).

 

Der Vorstand  des FVCM trifft sich monatlich, entscheidet über  Datennutzungs- und Biomaterialanträge und sorgt für einen Interessensausgleich bei konkurrierenden Datennutzungsanträgen. Der FVCM verwaltet Daten und Biomaterialen von SHIP, SHIPTrend, SNiP und des auf Patientenkohorten beruhenden Verbundes „Greifswald Approach to Individualized Medicine“ (GANI_MED). In den letzten Jahren wurden mittels verschiedener OMICS-Technologien (GWAS, Metabolomics, Transcriptomics, Proteomics) neue Datensätze in SHIP und GANI_MED erschlossen, die zu weltweit gemeinsamen Publikationen  in großen transnationalen Konsortien führen. Alle erhobenen Daten dieser Studien können über die Transferstelle beantragt werden.

 

Kontakt

Prof. Dr. Thomas Kocher

Universitätsmedizin Greifswald

Zentrum Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Rotgerberstr. 8

17475 Greifswald

kocher@uni-greifswald.de

Tel.: 03834 86-7172  oder -7130


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