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BMBF: DZNE




Kurzbeschreibung

In Deutschland leben gegenwärtig mehr als 1,4 Mio. Demenzkranke; zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Jahr für Jahr treten fast 300.000 Neuerkrankungen auf. Dabei stellt dieses Krankheitsbild die Forschung vor besonders große Herausforderungen. Denn Demenz ist nicht gleich Demenz. Das DZNE ist die einzige außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die sich dem Thema Demenz und all seiner Facetten widmet. Es ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft und das erste von insgesamt sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG), die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Bekämpfung der wichtigsten Volkskrankheiten eingerichtet wurden.

 

Unsere über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erforschen in mehr als 70 Arbeitsgruppen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Gehirnerkrankungen mit dem Ziel, neue präventive und therapeutische Ansätze zu entwickeln. Am DZNE ist die Grundlagenforschung eng mit der klinischen Forschung, mit Populationsstudien und der Versorgungsforschung verbunden. So sollen neue diagnostische Marker gefunden und eine rasche Entwicklung neuer Therapien ermöglicht werden. Um dies zu ermöglichen bringt das DZNE exzellente, über Deutschland verteilte, wissenschaftliche Expertise zusammen und verfolgt einen interdisziplinären Forschungsansatz. An neun Standorten in Berlin, Bonn, Dresden, Göttingen, Magdeburg, München, Rostock/Greifswald, Tübingen und Witten arbeitet das DZNE eng mit Universitäten, Universitätskliniken und anderen Partnern zusammen.

 

Der Standort Rostock/Greifswald im Kontext der Forschungsbemühungen des DZNE eine Brücke hinein in die Realsituation der Bevölkerung. Ziel des Standorts ist es, eine Plattform bereit zu stellen, über die neuartige Diagnose- und Therapieverfahren aus dem DZNE rasch auf ihre klinische Bedeutsamkeit und bevölkerungsbezogene Versorgungsrelevanz hin überprüft werden können und gleichzeitig die Bereitstellung von sinnvollen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen in der Breite der Bevölkerung beschleunigt wird. Wir tragen bereits heute dazu bei, die Lebenssituation älterer Personen mit Demenz und ihrer Familie im Lande Mecklenburg-Vorpommern zu verbessern, und daraus Erkenntnisse gewinnen, die auch für andere demografische Problemregionen in Deutschland in naher bis mittlerer Zukunft bedeutsam sein werden.

 

 

Kontakt

PD Dr. Jochen René Thyrian

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)

DZNE Rostock/ Greifswald

Ellernholzstr. 1-2

17489 Greifswald

thyrian@uni-greifswald.de

Tel. 03834 86-7592


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