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BMBF: RESPONSE




RESPONSE – Partnerschaft für Innovationen in der Implantattechnologie-  ist eines der größten Forschungskonsortien, die vom BMBF bis 2020 gefördert werden. Im Rahmen dieses Projektes kooperieren unterschiedliche Disziplinen aus der Medizin, den Ingenieur- und Naturwissenschaften, der Demografie, der Versorgungsforschung sowie der Gesundheitsökonomie, um eine bessere Versorgung und Lebensqualität, v.a. von multimorbiden Patienten zu erreichen. Ein Schwerpunkt ist hier die Entwicklung von innovativen Implantaten, die zur  Verbesserung der Behandlung von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. Koronarstents, Klappenprothesen), des Auges und des Ohres, dienen sollen. Die Implantate sollen hierbei ihr Zielgewebe berücksichtigen und eine gewebe- und implantatspezifische Antwort auf zelluläre Prozesse gewährleisten.

 

Die kardiovaskuläre Arbeitsgruppe der  KIM B (Leiterin Frau Dr. R. Busch) ist neben vielen anderen Projektpartnern aus Forschungseinrichtungen (z.B.  IBMT, Universität Rostock) und Industrie (z.B. Fa. Biotronik) in Projektbereich 1 (Implantate für das Herz-Kreislauf-System) und Projektbereich 5 (System- und Innovationsforschung im Gesundheitswesen) eingebunden.

 

Im Projektbereich 1 sollen u.a. gezielte bioabbaubare Oberflächenmodifikationen (v.a. polymer- und magnesiumbasierte Stents), die eine gewebespezifische Antwort auf Blutgefäße ausüben, entwickelt werden. Zudem besteht großer Forschungs- und Optimierungsbedarf mit komplett abbaubaren Stentgrundkörpern (scaffolds). Unsere AG wird neben der Testung der Oberflächen auf Hämo- und Biokompatibilität  auch neue Verfahren (atomic force measurements) zur Prüfung der Gewebszellenelastizität durchführen.

 

Projektbereich 5 untersucht den individuellen und gesellschaftlichen Nutzen durch Implantatinnovationen. Diese Systembetrachtungen bilden die Grundlage für weitere RESPONSE-Entwicklungsstrategien. Unsere Arbeitsgruppe wird  in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement im Rahmen einer Beobachtungsstudie den individuellen Nutzen, den Gewinn von Lebensqualität sowie die verbundenen Kosten bei Patienten nach Stentimplantation untersuchen.

Kontakt

Dr. med. Raila Busch

Universitätsmedizin Greifswald

Klinik und Poliklinik für Innere Medizin B

AG Kardiovaskuläre Zellforschung, Forschungscluster III

Fleischmannstraße 41

17475 Greifswald

buschr@uni-greifswald.de

Tel.: 03834 86-80092


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