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Landesexzellenzinitiative MV Projekt KoInfekt „Aufklärung der Pathomechanismen bakto-viraler Koinfektionen mit neuen biomedizinischen Modellen




Kurzbeschreibung

Card-ii-Omics hat das Ziel, Infektionen von kardiovaskulären Implantaten, insbesondere Herzklappenprothesen, durch Biofunktionalisierung zu vermeiden und darüber hinaus Diagnose und Therapie dieser lebensbedrohlichen Komplikationen zu verbessern. Wegen der demografisch bedingten Zunahme des Bedarfs an Herzklappenprothesen ist dies gesundheitspolitisch und wirtschaftlich von außerordentlicher Bedeutung.
Die beiden Landesuniversitäten haben ihre Schwerpunkte komplementär profiliert. In Rostock ist die Biomedizintechnik bis hin zur Wertschöpfung bei kardiovaskulären Implantaten etabliert (Industriepartner CORTRONIK), in Verbindung mit Kardiologie, Infektionsmedizin und Mikrobiologie, während in Greifswald der Bereich „Proteomics und Proteintechnologien in Infektionsbiologie, Umweltmikrobiologie und Biotechnologie“ zu einem Forschungsschwerpunkt entwickelt wurde. Die Kombination der Expertisen in Card-ii-Omics bietet die Voraussetzungen, deutliche Fortschritte bei Prävention und Therapie von Herzklappeninfektionen zu erzielen.
Dazu werden neue Konzepte für infektionsresistente minimalinvasive Herzklappenprothesen entwickelt und erprobt. Weitere Maßnahmen dienen der Verbesserung von Diagnostik und Therapie sowie der Stratifizierung von Patienten nach ihrem Infektionsrisiko. Hierfür baut der Verbund auf Vorarbeiten auf, die in DFG-Sonderforschungsbereichen und -Graduiertenkollegs sowie in EU- und BMBF-Großprojekten erbracht wurden.
Die fachübergreifende Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Medizin, Natur- und Technikwissenschaften sichert die Nachhaltigkeit des Vorhabens. Die Maßnahmen sollen vorrangig von Doktoranden und Postdocs bearbeitet werden, die an Themen der Medizintechnik, Infektionsbiologie und Omics-Technologien standortübergreifend kooperieren. Auf diese Weise bündelt Card-ii-Omics Stärken der beiden Landesuniversitäten, richtet diese zukunftsweisend auf ein wichtiges Gesundheitsproblem und erzielt einen Mehrwert für die Forschungslandschaft in M-V.
 

Kontakt

Prof. Dr. Barbara M. Bröker

Abteilung für Immunologie

Ferdinand-Sauerbruch-Straße, DZ7

17475 Greifswald

broeker@uni-greifswald.de

Tel.: 03834 86-5595


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