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Strategie 2014 – Der Endspurt hat begonnen!

Prof. Dr. A.Greinacher, Dr. M. Raetzell

 

Im Jahr 2008 hat die Universitätsmedizin Greifswald berufsgruppenübergreifend eine Unternehmensstrategie unter dem Titel „Strategie 2014“ entwickelt. Es ist jetzt an der Zeit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Zwischenfazit des bereits gemeinsam Erreichten und einen Ausblick auf die noch ausstehenden Aufgaben zu geben. Dieses soll nachstehend an Hand der damals definierten neun Strategieziele erfolgen:

 

  1. Die Universitätsmedizin Greifswald ist als Teil der Ernst-Moritz-Arndt-Universität ein selbstständiges Unternehmen mit den Aufgaben Forschung, Lehre und Patientenbehandlung.

    Die Satzungen und betrieblichen Ordnungen der Hochschulmedizin sind schriftlich fixiert. Eine Körperschaftsvereinbarung zwischen der Hochschulmedizin und der Universität ist abgeschlossen. Das Strategieziel wurde erreicht.

  2. Die Universitätsmedizin Greifswald ist wirtschaftlich erfolgreich und investiert eigene Unternehmenserträge in ihre strategischen Ziele

    Nach Jahren des wirtschaftlichen Erfolges war das Jahr 2011 für die UMG schwierig. In 2012 wird es, trotz Umzug, voraussichtlich wieder gelingen ein ausgeglichenes Ergebnis zu erwirtschaften. Zur weiteren Sicherung dieses Strategieziels wurden seitens des Vorstandes folgende fünf Kernprojekte definiert:
    • OP-Management
    • Kostenträgerrechnung / Berichtswesen
    • Geriatrie am Krankenhaus Wolgast
    • Aktenmanagement
    • IT-Sicherheitskonzept
    Diese Projekte befinden sich gegenwärtig in der Bearbeitung und sollen bis spätestens 2014 abgeschlossen sein.

  3. Wir sind als norddeutscher Qualitätsführer (HH, SH, MV) mit unseren Angeboten und Leistungen auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppen ausgerichtet. Dazu gehören gleichermaßen Studenten, Patienten und Angehörige, Zuweiser sowie Forschungsförderer und Kooperationspartner.

    Die Universitätsmedizin hat sich für das EFQM-Modell entschieden. Die dritte Validierung findet im Dezember 2012 statt. Desweiteren wurden im Jahr 2012 das Haut- und Venen Zentrum, das Brustzentrum, das Darm- und Pankreaszentrum sowie das „Schmerzfreie Krankenhaus“ nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Im Dezember soll die Zertifizierung der Universitätsmedizin als Onkologisches Zentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft erfolgen.
    Damit ist die UMG dabei das Strategieziel zu erreichen.

  4. Qualitätsparameter, Lehr- und Lernziele, Leistungen, Kosten und Erlöse sind nachvollziehbar und transparent

    Zur Kostentransparenz wurde ein zentrales Projekt (Berichtswesen) eingerichtet (s. Strategieziel 2). Für die Auswertung der Qualitätssicherungsdaten wurde ein Softwaresystem (QS-Monitor) in 2012 beschafft. Ab 2013 erfolgt ein regelmäßiges Berichtswesen an die Kliniken.

  5. Unsere Prozesse sind in allen Leistungsbereichen klar strukturiert und aufeinander abgestimmt und unterliegen einer ständigen Verbesserung.

    Hier besteht deutlicher Handlungsbedarf in vielen Bereichen den Klinikums. Gegenwärtig wird eine Suchmaschine installiert, über die alle SOPs (Standardarbeitsanweisungen) aufgefunden und durchsucht werden können. Dieses System wird ab 2013 allen MitarbeiterInnen der UMG im Intranet zur Verfügung stehen. In einem zweiten Schritt sollen die SOPs in Prozessdarstellungen umgewandelt werden. Im Rahmen der Neubeschaffung des Krankenhausinformationssystems ab 2015 sollen diese Prozesse dann in das neue KIS implementiert werden.

  6. Motivierte, gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter sind unser wichtigster Erfolgsfaktor

    Im Jahr 2012 erfolgte eine Mitarbeiterbefragung. Diese wird künftig alle zwei Jahre stattfinden. Die Weiterbildungsangebote der Innerbetrieblichen Fortbildung wurden erweitert und werden künftig weiterhin kontinuierlich ausgebaut. Im Rahmen der diesjährigen EFQM-Validierung wird das Projekt „Einarbeitung neuer Mitarbeiter“ abgeschlossen. Hieraus resultiert ab 2013 eine strukturierte und fundierte Einarbeitung unserer neuen Kolleginnen und Kollegen. Auch dieses Strategieziel erfordert aus Sicht des Vorstands noch viel Engagement.

  7. Eine professionelle Führung ist in allen Bereichen etabliert

    Diesem Strategieziel wird sich der Vorstand im kommenden Jahr ausführlich widmen.

  8. Die Forschung der Universitätsmedizin Greifswald ist thematisch fokussiert und international wettbewerbsfähig

    Die UMG hat diverse Leuchtturmprojekte wie z.B. Community Medicine, Zentren für Innovationskompetenz, SHIP etc. erfolgreich etabliert. Dieses Strategieziel wurde erreicht. Es wird eine große Herausforderung für die kommenden Jahre, diesen Stand zu halten.

  9. Die Lehre der Universitätsmedizin Greifswald befindet sich bundesweit im oberen Drittel und stärkt den eigenen Standort

    Die UMG steht seit vielen Jahren knapp hinter der Charité an zweiter Stelle in der Wunschliste der künftigen Medizinstudenten als Studienort und erzielt hervorragende Bewertungen in den Rankings zur Lehre. Dieses Strategieziel wurde erreicht.

Wie geht es weiter?

Einige Ziele sind bereits erreicht, weitere werden bis 2014 erreicht. Darüber hinaus gibt es bereits jetzt bekannte Herausforderungen für die zweite Hälfte des Jahrzehntes, über die man sich im Rahmen einer künftigen „Strategie 2020“ Gedanken machen muss. Hierzu wird der Vorstand im kommenden Jahr weitere Informationen geben und Sie herzlich zur Mitgestaltung einladen.

 

 

Weiterführende Informationen

Ansprechpartner



Geschäftsbereich
Ärztlicher Vorstand
Fleischmannstraße 8
17475 Greifswald

Christine Emmrich (Referentin des Ärztlichen Vorstands)
Telefon: 03834 86-5263
christine.emmrich@uni-greifswald.de

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