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Prädiktiv - Präventiv - Personalisiert – unter dem Stichwort „3P-Medizin“ fördert die Landesregierung und der Europäische Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) ein regionales Projekt mit dem Ziel der Identifikation und Charakterisierung neuer Biomarker für die klinische Diagnostik des, trotz intensiver Bemühungen nur unzureichend verstandenen, Syndroms der Herzinsuffizienz.

In den kommenden 3 Jahren soll in unserer Klinik in einem ambitionierten Verbundprojekt von Universität und Industrie mit dem Thema „Klinisch validiertes und patentiertes Messverfahren zur Quantifizierung von MD-2“ ein spezifisches Analyseverfahren zur Detektion und Quantifizierung des Immunproteins MD-2 (myeloid differentiation factor 2) entwickelt werden.

MD-2 ist ein Protein des angeborenen Immunsystems und ein wesentlicher Bestandteil des Toll-Like-Rezeptor 4 (TLR-4) Molekülkomplexes. Dieses Rezeptorsystem ist ein gut untersuchter Vertreter einer Klasse von Rezeptoren, welche die Detektion körperfremder Moleküle ermöglichen und eine frühe Reaktion des Immunsystems vermitteln. Im Fall des TLR-4 ist das in erster Linie Lipopolisaccharid (LPS), ein Zellwandbestandteil von Bakterien, an dessen Detektion das MD-2 Molekül maßgeblich beteiligt ist.

 

 

Abb. 1: modifiziert nach Carpenter S. und O´Neill LA [1]

 

Neben einer Assoziation am Rezeptor kann MD-2 auch als lösliches Molekül (sMD-2) im Blutplasma detektiert werden. Unsere Klinik konnte erstmals zeigen, dass sMD-2 als Biomarker bei Herzinsuffizienz genutzt werden kann und ein erhöhter Plasmaspiegel negativ mit dem Überleben herzinsuffizienter Patienten assoziiert ist [nicht-publizierte Daten].

 

 

 

Neben der Validierung des Testsystems wird in unserer Klinik in den kommenden Jahren ein umfassendes Spektrum an molekularbiologischen und zellphysiologischen Charakterisierungen immunologischer Zellpopulationen durchgeführt werden. Die Validierung des Testsystems und die umfassende Charakterisierung des Syndroms „Herzinsuffizienz“ soll ein tiefgehendes Verständnis der Zusammenhänge eines erhöhten MD-2 Spiegels im Verlauf der Erkrankung ermöglichen.

 

1.    Carpenter S1, O'Neill LA.; Recent insights into the structure of Toll-like receptors and post-translational modifications of their associated signalling proteins.; Biochem J. 2009 Jul 29;422(1):1-10
 
Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Stephan B. Felix
Rico Feldtmann

Kontakt:

Universitätsmedizin Greifswald
- Körperschaft des öffentlichen Rechts -
Zentrum für Innere Medizin
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin B
Ferdinand-Sauerbruch-Straße
17475 Greifswald
Email: rico.feldtmann@uni-greifswald.de
Telefon: 03834 86-80471

 

 



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