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06.12.2010

Vom 1.12. – 4.12.2010 war das PAEDSIM-Team zu Gast in Hamburg beim 10. Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinung für Intensivmedizin, dem DIVI 2010. Das Team war diesmal aus Tübingen, München und Greifswald angereist. Das SIM-Baby wurde freundlicherweise von Laerdal zur Verfügung gestellt. Unser Team hatte sich auf 2 Workshops vorbereitet und simulierte einige kindliche Notfälle mit insgesamt 20 interessierten Ärzten verschiedener Fachrichtungen (Chirurgie, Innere, Pädiatrie) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Fazit fiel überaus positiv aus und alle Teilnehmer diskutierten angeregt die vorgestellten Szenarien. Einziger Wermutstropfen war die knappe Zeit, die solch ein Kongress mit sich bringt. Die Technik hat wieder einmal zuverlässig funktioniert und so hatten auch die Instruktoren viel Spaß und Freude am Training.

22.11.2010

Vom 18.11. -20.11.2010 zog es das Greifswalder PAEDSIM-Team ins Kinderklinikum Hamburg Altona. Unser Team war -wie immer- aus der ganzen Republik zusammengekommen. Dr. Ellen Heimberg (Kinderärztin) aus Tübingen wurde unterstützt von Dr. Tina Heinrich (Kinderchirurgin) aus München und natürlich von den Greifswaldern Dr. Timothy Howell und Philine Solter. Der eigentliche Hauptdarsteller, das SIM-Baby, war diesmal aus Heide angereist. Wir haben an zweieinhalb Tagen die Mitarbeiter der Kinder-Intensivstation und aus dem Perinatalzentrum trainiert. Es war für beide Seiten sehr interessant und lehrreich und auch Spass hatten wir nicht zu knapp. Auch die neue AV-Anlage hat sich abermals bewährt.

8.11.2010

Vom 4. bis zum 6.11. trainierte das Team von Gryps-SIM zusammen mit den Kollegen aus dem PAEDSIM-Projekt das Team einer Kinderklinik in Bremerhaven. An zweieinhalb Tagen wurden zusammen mit Kollegen aus Tübingen und Heide insgesamt 32 Teilnehmer in Kindernotfällen geschult. Aus der Klinik waren Kinderärzte und Anästhesiologen, sowie Kinderkrankenschwestern und Anästhesiepflege beteiligt. Fazit aller Beteiligten nach dem Training: Wieder einmal hat sich der logistische Aufwand, den ein InSitu-Training mit sich bringt, voll und ganz gelohnt.

01.11.2010

Auf dem 18. Notärztetag Mecklenburg - Vorpommern, der am 29. und 30.10.2010 wie in jedem Jahr von der AGMN und der Klinik für Anästhesiologie veranstaltet wurde, konnte man neben anderen sehr interessanten Themenblöcken, wie elektronische Datenerfassung im Rettungsdienst, Schneewinter in Mecklenburg - Vorpommern oder spezialisierte ambulante Paliativversorgung ein deutlich dominierendes und in diesem Rahmen erstmals präsentiertes Thema erkennen: Patientensicherheit und Crew Ressource Management. Bereits am ersten Tag wurde nach etwas zögerlicher Annahme des Angebotes ein Simulations - Workshop "Zwischenfall im Rettungswagen" mit großer Resonanz der beteiligten Notärzte und Rettungsassistenten durchgeführt. Wer bis dahin noch Zweifel und Befürchtungen hatte, konnte spätestens nach dem lebhaft, bildlich und sehr engagiert von Erik Eichhorn präsentierten einstündigen Referat erkennen, dass die Zukunft in der Aus- und Fortbildung auch im Rettungsdienst nicht mehr ohne Simulation auskommen wird. Die anschließende angeregte Diskussion und der Zuspruch zum erneut angebotenen Workshop bewiesen, dass das Thema bei den Teilnehmern angekommen war.

18.10.2010

Zum 8. Mal versammelte sich das Interdisziplinäre Symposium für Simulation in der Medizin. Vom 14.10.- 15.10. durften sich Erik Eichhorn und Philine Solter -im wunderschönen Basel- umfassend zu den sehr vielschichtigen Herausforderungen in der medizinischen Simulation weiterbilden. Solch eine Plattform bietet eine prima Gelegenheit zur Interaktion mit Gleichgesinnten und den regen Austausch von Erfahrungen. Die Simulations- Community vernetzt sich dichter und die Motivation für neue Projekte schnellt in die Höhe. Es gab viele spannende Workshops beispielsweise zum Thema Debriefing und interaktive Spiele zum Thema CRM. Natürlich gab es neben den Workshops auch Präsentationen, die inhaltlich eine breite Vielfalt boten: angefangen von dem neuesten Debriefing - Tool (DASH) über geburtshilfliche Simulation aber auch Wissenschaftliches wie der Einfluss von CRM auf die Qualität von CPR. Mit dem Kopf voller neuer Ideen ging es anschließend wieder zurück nach Greifswald.

10.10.2010

Einem ganz besonderen Einsatz stellte sich das Team von Gryps-SIM am vergangenen Wochenende. Das Instruktoren-Team traf mit dem Flugzeug aus Hamburg am Baden-Baden Airpark an der Zentrale der DRF Luftrettung in Rheinmünster ein. Neu war für uns, dass wir nicht unser eigenes Equipment verwenden konnten, was uns vor eine echte Herausforderung stellte. Die Audio-Video-Debriefing-Anlage kam von unseren Partnern aus Tübingen, der SimMan aus Filderstadt von der DRF. Herausforderungen sind dazu da, gemeistert zu werden, und so konnten wir am Samstag pünktlich mit dem Training von insgesamt 10 DRF Notärzten und Rettungsassistenten starten. Einem kurzen Vortrag über die Prinzipien des Crew and Crisis Ressource Managements (CRM) folgten spannende Szenarien in denen die Teilnehmer einige zum Teil knifflige Zwischenfälle an Bord eines LearJet 35A zu bewältigen hatten. Ganz treu unserem Motto "train where you work" meisterten wir auch diese Aufgabe und stellten unter Beweis, das mobile Simulation beinahe an jedem gewünschten Ort möglich ist. Als Instruktoren für die DRF Luftrettung waren Matthias Drüner (Emden) und Erik Eichhorn (Greifswald) vor Ort.

24.09.2010

Lange erwartet wurde von uns die neue Audio-Video-Debriefing-Anlage. Heute war es dann endlich soweit und Erik Eichhorn konnte aus den Händen von Ronny Göldner die neue Anlage in Empfang nehmen. Es handelt sich um eine gemeinschaftliche Entwicklung an der auch das Greifswalder Zentrum für Patientensicherheit und Simulation nicht unwesentlich beteiligt war. In ihr stecken die Erfahrungen einiger hundert Kurse. Auch technisch kann die Anlage mit einigen Finessen aufwarten. Ab sofort können wir auf vier Funkmikrofone über ein 12-Kanal-Stereo-Mischpult zugreifen. Der Ton kommt in Bühnenqualität bei den Zuschauern im Debriefingraum an und sorgt so für eine ganz neue Qualität in den Debriefings. Ausserdem ist das neue Rack um ca. 50% geschrumpft und erleichtert uns damit erheblich die Arbeit. Wir freuen uns auf den ersten Einsatz.

12.09.2010

Schon zum zweiten Mal beteiligte sich das Team von Gryps-SIM an einem Training der DRF Luftrettung in Bremen. Das Training fand im Hangar des ADAC am Klinikum Links der Weser statt, den die "gelben Kollegen" freundlicherweise für das Training zur Verfügung stellten. Ingesamt 22 Rettungsassistenten und Notärzte aus luft- und bodengebundenem Rettungsdienst absolvierten die Szenarien und zeigten sich begeistert von den Möglichkeiten mobiler Simulation. Als Trainer für die DRF waren Dr. Hartwig Marung (ÄLRD Braunschweig), Matthias Drüner (Klinikum Emden) und Erik Eichhorn (Greifswald) im Einsatz.