Ovarialzysten

Ovarialzysten können sowohl bei Neugeborenen als auch bei Kleinkindern und Jugendlichen auftreten und sind häufig sonographische Zufallsbefunde.

Bei Neugeborenen nimmt man an, dass diese Ovarialzysten Folge der mütterlichen Hormonstimulation während der Schwangerschaft sind.

Funktionelle Ovarialzysten können häufig Verursacher von Menstruationsbeschwerden, Bauchschmerzen oder Miktionsbeschwerden sein.

Ab einer bestimmten Größe können diese Zysten zu einer Verdrehung des Ovars führen, die sich durch akut einsetzende Bauchschmerzen gelegentlich mit Erbrechen einhergehend zu Tage treten kann. Fälschlicherweise können solche Symptome als eine Blinddarmentzündung gedeutet werden. Eine Verdrehung des Ovars muss schnellst möglich operativ behoben werden, da diese zu einem Absterben des betroffenen Ovars führen kann.

Auf Grund dessen sind Ovarialzysten in regelmäßigen Abständen sonographisch zu kontrollieren.

 

Kontakt:

Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie
Telefon: 03834-86 7037
Fax: 03834-86 7038
Email: kinderchirurgie@uni-greifswald.de

 

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