Rhabdomyosarkom

Das Rhabdomyosarkom ist der häufigste Weichteiltumor im Kindesalter und entsteht aus einem Vorläufergewebe der Muskulatur. Am häufigsten tritt dieser Tumor im Bereich von Kopf und Hals auf, gefolgt von Tumoren der Harnwege oder Geschlechtsorgane. Er kommt aber auch am Rumpf und an den Extremitäten vor. Es gibt zwei Häufigkeitsgipfel mit einem Auftreten bis zum 7. Lebensjahr oder im Jugendalter.

 

Symptome:

Das Erscheinugnsbild der Erkrankung ist abhängig vom Sitz des Tumors. Im Allgemeinen kommt es zu einer Schwellung sowie zu einer Beeinträchtigung der benachbarten Strukturen. So kann ein Tumor im Kopfbereich zum Beispiel zu Nasenbluten, Gesichtslähmung oder Sehstörungen führen.

 

Diagnostik:

Im Anschluss an eine genaue Bildgebung erfolgt die Tumorbiopsie durch die Kinderchirurgie. Außerdem ist eine Knochenmarkuntersuchung notwendig.

 

Behandlung:

Der Zeitpunkt der Operation beim Rhabdomyosarkom ist abhängig von der Lokalisation des Tumors und seiner Ausdehnung. In manchen Fällen kann der Tumor direkt nach Diagnosestellung komplett entfernt werden, oft findet die Entfernung des Tumors aber auch erst nach einer Chemotherapie statt. Auch die Strahlentherapie kommt bei Weichteiltumoren zum Einsatz.

 

Kontakt:

Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie
Telefon: 03834-86 7037
Fax: 03834-86 7038
Email: kinderchirurgie@uni-greifswald.de

 

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