Hepatoblastom

In Mitteleuropa erkranken 2 von 1 Million Kindern an einem Hepatoblastom, dem häufigsten Lebertumor im Kindesalter. Der Altersgipfel liegt zwischen einem halben Jahr und drei Jahren. Tumorabsiedlungen außerhalb der Leber treten meist erst spät im Erkrankungsverlauf auf.

 

Symptome:

Symptome eines Hepatoblastoms können ein tastbarer Tumor im rechten Oberbauch, Fieber, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust und Veränderungen des Blutbildes sein.

 

Diagnostik:

Die Bildgebung bei Verdacht auf ein Hepatoblastom besteht im Ultraschall, Computer- und Kernspintomographie der Leber und einer Röntgenaufnahme der Lunge. Im Blut können bestimmte Hormone nachgewiesen werden, die bei einem Hepatoblastom erhöht sind. Ist die Diagnose nicht sicher, werden zusätzlich bei einer Operation Gewebeproben entnommen.

 

Behandlung:

Die operative Entfernung des Hepatoblastoms erfolgt im Anschluss an eine Chemotherapie. Auch nach der Operation muss die Chemotherapie fortgeführt werden. Eine Starhlentherapie wird beim Hepatoblastom i.A. nicht angwendet. Bei sehr ausgedehnten Tumoren kann auch eine Lebertransplantation nötig sein.

 

Kontakt:

Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie
Telefon: 03834-86 7037
Fax: 03834-86 7038
Email: kinderchirurgie@uni-greifswald.de

 

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