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Alle Kinder haben irgendwann mal Bauchschmerzen, diese sind im Kindesalter die häufigste Schmerzursache. Akut auftretende Bauchschmerzen sollten immer rasch abgeklärt werden.

 

Definition:

  • Chronische, rezidivierende Bauchschmerzen haben ein breites Feld an Diagnosen, die in Frage kommen könnten. Die Schmerzen können organischer oder funktioneller Natur sein. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um funktionelle Bauchschmerzen. Eine organische Ursache sollte vor Diagnosestellung trotzdem immer ausgeschlossen werden. Die Anamnese und die klinische Untersuchung sind bei chronischen Bauchschmerzen ein sehr wichtiger Bestandteil des Arztbesuches. Durch die Fragen und Untersuchungsbefunde kann der Arzt meist schon eine Reihe von Diagnosen ausschließen.

 Symptome:

  • Das Hauptsymptom chronischer Bauchschmerzen sind rezidivierende Bauchschmerzen mit monatlich mehreren auftretenden Episoden über mindestens 3 Monate, die mit einer Störung der normalen täglichen Aktivitäten des Kindes einhergehen. Häufig treten zusätzlich bei organischen Ursachen für die Bauchschmerzen folgende Symptome auf:
  • Veränderung der Stuhlgewohnheiten / Stulkonsistenz
  • Blut / Schleim im Stuhl
  • Überlkeit
  • Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Fieber
  • Ausschlag / Hautveränderungen
  • Gelenkschmerzen / Gelenkschwellung
  • rezidivierende Aphten im Mund
  • Leistungsknick
  • raschere Ermüdbarkeit
  • Gewichtsverlust
  • Wachstumsverzögerungen

 

Diagnostik:

  • Die nach der klinischen Untersuchung eventuell durchzuführende Diagnostik hängt von der Verdachtsdiagnose des Arztes ab und reicht von Ultraschall über Blutentnahme, Urinuntersuchung, Stuhluntersuchung, Atemtests, radiologische Untersuchung, bis hin zu
    Magen-, Darm- und explorativer Bauchspiegelung. Es muss jedoch zwischen dem Nutzen der Untersuchung und der Belastung, die dadurch für das Kind entsteht, abgewogen werden.

 

Behandlung:

  • Die meisten organischen Erkrankungen können konservativ mit Diät oder Medikamenten behandelt werden. Es gibt jedoch einige Erkrankungen die eine langfristige Therapie bedürfen. In den seltenen Fällen ist eine Operation zur Behebung der Grunderkrankung notwendig. Bei funktionellen Beschwerden sollte ein möglichst normaler Alltag gestaltet werden. Dabei erfolgt die Behandlung konservativ (ggf. Wärmflasche / Tee...). Die Kinder müssen eine Strategie zum Umgang mit den Schmerzen entwickeln. In schwierigen Fällen kann die Betreuung durch einen Kinderpsychologen hilfreich sein.

 

Häufige Fragen:

  • Was kann ich als Elternteil tun, um den Arztbesuch so effektiv wie möglich zu gestalten?
    Sie können mit Ihrem Kind zusammen vor dem Arztbesuch einige Wochen ein Beschwerdeprotokoll führen und dieses zum Arztbesuch mitbringen. Die kann schon erste Hinweise für den Arzt liefern.
  • Gibt es Anzeichen, die eher auf eine organische Ursache hinweisen?
    Ja, die gibt es. Darunter fallen die obengenannten Begleitsymptome. Des weiteren gehören dazu Bauchschmerzen, die zu nächtlichen erwachen des Kindes führen; eine Schmerzlokalisation vom Nabel entfernt, anhaltende Schmerzen über Minuten/Stunden, so wie ausstrahlende Schmerzen und familiäre Belastung mit intestinalen Erkrankungen dazu.

Kontakt:

 

Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie
Telefon: 03834 - 86 7037
Fax:       03834 - 86 7038
Email:    kinderchirurgie@uni-greifswald.de

 



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