PET-CT und Sonographie

Um eine unnötig radikale Operation zu vermeiden, ist die exakte präoperative Lokalisation notwendig. Mittels einer nuklearmedizinischen Untersuchung kann die verstärkte Bildung von Insulin direkt nachgewiesen werden. Für die Darstellung wird ein kombiniertes Messgerät, Positronen-Emissions-Tomographie/ Computer-Tomographie, (=PET/CT) benutzt, dass die freigesetzten Teilchen (=Positronen) misst und sehr genau den inneren Organen zuordnet (Tomographie, Schichtbild). Der spezifische Insulinnachweis beruht darauf, dass L-Dopa bei der Insulinproduktion im betroffenen Gewebe verstärkt angereichert wird. Da das nicht betroffene Pankreasgewebe eine vergleichsweise sehr geringe Insulinproduktion aufweist, ist der betroffene Herd gut sichtbar. Fehlermöglichkeiten können bei der Bildinterpretation auftreten, da neben dem Pankreas auch die Gallenblase und die Niere L-Dopa anreichern.

 

PET-CT:

Die Lokalisationsdiagnostik erfolgt mittels F-DOPA-PET-CT.

  • Pankreaszellen nehmen DOPA auf.
  • Dopamin ist Transmitter in neuroendokrinen Geweben,
  • Konversion in Dopamin ist von der aromatischen Aminosäuredecarboxylase abhängig.

Sonographie:

Als unterstützende Maßnahme kann die Sonographie, als Methode ohne Strahlenbelastung herangezogen werden.

Home    Impressum    Datenschutz    Sitemap    Druckansicht    Seitenanfang