Ich bin auf der Kinderstation in Greifswald

Ich bin Rahma Azbarga aus Beer-Sheva (Israel), geboren am 13.07.2011. Nach 24 Stunden meiner Geburt im Krankenhaus war ich total schwarz. Dann haben meine lieben Eltern den Arzt gerufen, welcher mich dann untersucht hat und festgestellt hat, dass mein Blutzucker sehr niedrig war. Später wurde bei mir festgestellt, dass ich an einer Krankheit leide die "Hyperinsulinismus" heißt.

 

Ich war 4 Monate auf der Intensivstation in Beer-Sheva, dort wurde ich durch eine Dauergabe an Zucker behandelt.

Meine Eltern haben mit den behandelnden Ärzten gesprochen und sie sagten, dass ich operiert werden muss. Sie haben gesagt, dass sie 95% meiner Bauchspeicheldrüse entfernen wollten. Mein Vater hat gleich nein gesagt, weil ich dann mit 14 Jahren an Diabetes leiden werde.

Prof. Eli hat uns dann vorgeschlagen, dass wir eine Untersuchung (PET-CT) in Jerusalem durchführen könnten. Hier nutze ich die Gelegenheit, mich bei Prof. Eli zu bedanken.

Dann wurde etwas auf dem PET-CT gesehen und man könnte es operieren, aber nicht in Israel. Dann hat PRof. Eli Kontakt mit Prof. Barthlen aufgenommen und hat ihm die PET-CT-Bilder geschickt und gefragt ob er mich operieren kann. Am Ende kam die Antwort aus Deutschland "Ja, wir können Rahma operieren"! Und die Versicherung hat ebenfalls die Genehmigung gegeben.

 

Das bin ich in der Kinderklinik in Greifswald.

 

Am 14.11.2011 bin ich mit meinen Eltern an die Universität Greifswald nach Deutschland gekommen. Am 17.11.2011 und am 15.12.2011 wurde ich von Prof. Barthlen operiert. Denn bei mir war der gesamte Kopf der Bauchspeicheldrüse und auch der Gang der Galle befallen. Es war sehr schwer für meine Eltern, dass sie hier andere Kultur und Atmosphäre erleben müssen. Meine Eltern haben Greifswald kennen gelernt, Greifswald ist eine sehr schöne Stadt und das Meer war auch sehr schön. Es waren 2 schwere Monate für meine Eltern. Aber wir haben sehr gute, nette Ärzte und Schwestern kennengelernt, die uns sehr gut behandelt und sich um uns gekümmert haben. Und so haben wir uns wie zu Hause gefühlt. Und ich bin jetzt gesund, nie mehr Magenschlauch, Spritzen und Finger pieksen.

Wir wollen uns hier bei Prof. Barthlen und seine Mitarbeiter sehr für Ihre Mühe bedanken.

Bald, am 13.01.2012, darf ich nach Hause fliegen und ich hoffe, dass ich Greifswald und Prof. Barthlen wieder besuchen kommen kann.

Vielen, vielen Dank.

Eure Rahma Azbarga

Muhammad Azbarga

Nasra Azbarga!

 

 

 

Meine lieben Eltern und ich.

 

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