Ich wurde am 12.04.2013 in Dessau-Roßlau geboren.
Die erste Untersuchung besagte Ich bin ein gesunder Junge, 57 cm groß und 4434 Gramm schwer.
Nach ca. 4 Stunden wurde Ich das erste Mal gebadet und der Schwester fiel auf das mein Arm komisch
zuckte daraufhin machte Sie einen Zuckertest und mein Wert war nur 0,6 mmol !!!
Die Schwester brachte mich sofort auf die Kinder-ITS und meine Mama wartete solange in Ihrem Zimmer, dann kam
die Oberärztin und brachte meine Mama zu mir. Die Ärztin sagte man gehe davon aus das bei meiner Mama eine
Schwangerschaftsdiabetes  übersehen wurde und dadurch hätte Ich so schlechte Werte. Nach einer Weile hatte Ich einen 
Krampfanfall so das ein ZVK gelegt werden musste durch den Ich Glucose erhielt. In den nächsten Tagen wurden einige
Tests durchgeführt, leider ohne Ergebnis so dass man uns an meinem 7 Lebenstag an die Uniklinik Magdeburg  zu
 Professor Mohnike überwies. Der Professor stellte eine erste Diagnose: Hyperinsulinsismus !!!
Das war ein totaler Schock für Mama und Papa. Trotz allem konnte Ich gestillt werden und recht schnell und gut auf das
Medikament Diazoxid eingestellt werden. Somit konnte der ZVK nach einer Woche entfernt werden, außerdem wurde ein Gentest
durchgeführt um heraus zu finden um welche Form der Krankheit es sich handelt und nach einer Woche stand das Ergebnis fest.
Glück im Unglück ,es  wurde eine fokale Form festgestellt, dass bedeutete es wurde ein Termin in Berlin zum PET-CT gemacht.
In der Zwischenzeit durfte Ich schon mal nach Hause zu meinen Eltern und meiner Schwester. Vier Wochen später fuhren meine Eltern mit mir nach Berlin in das Sana-Klinikum nach Berlin Lichtenberg. Am nächsten Tag fand die Untersuchung statt und der Professor
Mohnike aus Magdeburg und der Professor Barthlen aus Greifswald kamen um die Bilder des PET-CT`s  auszuwerten. Nach ca. 3 Stunden stand das Ergebnis fest, wie erhofft saß der Fokus im Schwanzbereich der Bauchspeicheldrüse. Meine Eltern waren total erleichtert denn das bedeutete die Chance auf Heilung durch eine OP !
Also wurde ein Termin vereinbart und wir konnten erst mal zurück nach Hause.
Nach 6 Wochen sind meine Mama und Ich nach Greifswald gefahren. Da liefen erst mal jede Menge Voruntersuchungen
bis eine Woche später die OP statt fand. Das waren die längsten Stunden im Leben meiner Mama, die OP dauerte 4 Stunden und verlief zum Glück ohne Komplikationen. Aber das Ergebnis war leider nicht so eindeutig wie erhofft, der Professor erklärte das er 2 mal nach residieren musste und der letzte Schnellschnitt immer noch positiv auf beta-Zellen getestet wurde, genaue Resultate der Pathologen gab es erst nach 9 Tagen. Also bedeutete das abwarten was meine Bauchspeicheldrüse nun machen würde. Den restlichen Tag der OP habe Ich dann verschlafen, am ersten Tag danach waren meine Werte immer gut, also alle über 3 mmol, und ich konnte von meiner Mama schon wieder gestillt werden. Das angekündigte Erbrechen blieb glücklicherweise aus und da Ich so schnell wieder viel getrunken habe konnte der ZVK drei Tage nach der OP entfernt werden. Somit konnte Ich wieder mit zu meiner Mama ins Zimmer und erholte mich erstaunlich rasch. Seid dem Tag der OP musste Ich nun kein Medikament mehr zu mir nehmen und meine Zuckerwerte waren stabil. Dann hatte meine Mama das Abschlussgespräch mit Professor Barthlen denn meine Entlassung stand bevor. Die Endresultate der Pathologen lagen vor und wiesen Rätsel auf denn sie besagten es handelt sich eindeutig um eine diffuse Form des Insulinismus. Also der totale Wiederspruch zur Genetik, zum PET-CT und der Genesung 
nach der OP. Das ist schon ein paar mal bei anderen Kindern so aufgetreten aber niemand weis warum. Nun verblieben Wir so das meine Mama noch ein mal am Tag Zucker messen soll und weiterhin mit mir bei Professor Mohnike in Behandlung bleibt um alles unter Kontrolle zu behalten denn einen weiteren Verlauf kann niemand vor raus sagen. Nichts desto trotz geht es mir immer noch super und Ich bin mittlerweile 4 Monate alt und immer noch stabil und ohne Medikamente!!!
 
Hiermit bedanke Ich mich noch mal recht herzlich bei der Oberärztin der Kinder-ITS Dessau-Roßlau für Ihre schnelle und gute Reaktion und Ihre Mühe die richtige Klinik für uns zu finden.
 
Des weiteren herzlichen Dank an die Kinder-ITS in Magdeburg, die Ärzte und Schwestern die sich so gut um mich gekümmert haben und natürlich Professor Mohnike, welcher meiner Mama die Angst genommen und immer alles so gut erklärt hat.
 
Lieben Dank auch an Professor Barthlen der mich so sorgfältig und aufmerksam operiert und betreut hat. Dies gilt natürlich auch für die Ärzte und Schwestern der Neo  und allgemeinen Pädiatrie.

So hingebungsvolle Professoren wie Herr Barthlen und Herr Mohnike  trifft man nicht mehr oft, vielen lieben Dank !!!!!!

 

 

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