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Gefäßchirurgie - Operationen an der Bauchschlagader

Aussackung der Bauchschlagader (so genanntes Aneurysma)

 

Eine Arterienverkalkung kann nicht nur zu einer Kalkeinlagerung und Verengung der Schlagadern, sondern auch zu einer Erweiterung und Aussackung (Aneurysma) führen. Beträgt der Durchmesser einer solchen Aussackung der Bauchschlagader unterhalb der Nierenarterie mehr als 4,5 cm, droht mit zunehmender Erweiterung der Schlagader das Platzen derselben, was verständlicherweise mit einer akuten Lebensgefahr verbunden ist.

 

Operationsmethoden

Bei der offenen Operation eines Bauchschlagaderaneurysmas erfolgt das Einsätzen einer Kunststoffprothese zur Vermeidung des Platzens der Erweiterung. Bei ca. einem Drittel der Patienten ist es möglich, von der Leiste aus, die Aussackung der Bauchschlagader mit einem so genannten Stentgraft zu versorgen. Vor jedem Eingriff an der Bauchschlagader erfolgt bei einem Patienten eine Risikoabwägung und, falls notwendig, vorher eine Behandlung eines eventuell miterkrankten Herzens. Eine andere Komplikation an der Bauchschlagader und an den Beckenschlagadern sind bei fortschreitender Arterienverkalkung die erhebliche Verengung dieser Schlagadern oder sogar der vollständige Verschluss. Wenn dieser Zustand eingetreten ist, kommt es zu einer fortschreitenden Durchblutungsstörung mit Schmerzen und Gewebsuntergängen, z. B. Schwarzverfärbung und Absterben von Zehen. Bei diesem Zustand ist die Anlage eines so genannten Bypasses notwendig, der je nach Erfordernis als Y-Prothese oder auch als jeweils einseitige Prothese zur Umgehung der verschlossenen Abschnitte angelegt werden muss. Nicht vollständig verschlossene Engstellen können im Inneren des Gefäßes mit einem Ballon erweitert werden und dabei gleichzeitig eine innere Gefäßstütze (Stent) eingesetzt werden, damit die Verengung dauerhaft beseitigt wird.

 

 



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