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Operation

Beim Darmkrebs richtet sich die Operationsstrategie nach dem Stadium und der Lage des Tumors.

Mastdarmkrebs (Rektumkarzinon) erfordert zusätzliche diagnostische Maßnahmen wie Rektoskopie und Endosonographie, um die genaue Lage und die Eindringtiefe des Tumors festzustellen. Bei weiter fortgeschrittenen Stadien muss die Beeinträchtigung anderer Gewebe mit weiteren Verfahren (CT, MRT) untersucht werden. Wenn der Tumor über die Wand hinausgewachsen ist erfolgt im Unterschied zum Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) eine kombinierte Chemo- und Strahlentherapie vor der Operation (neo-adjuvant).

 

Das weitere Vorgehen nach der Operation ergibt sich aus der Untersuchung der entnommenen Gewebe und wird im Tumorboard interdisziplinär festgelegt. Beim Dickdarmkrebs oberhalb des Mastdarms gibt es keine Strahlentherapie, eine postoperative Chemotherapie ist sowohl bei Dickdarm- als auch bei Mastdarmkrebs stadienabhängig notwendig.

 

 

Chemotherapie

Die Chemotherapie, die stadienabhängig im Anschluss an einen operativen Eingriff zur Verbesserung der Heilungschancen oder zur Metastasenbehandlung sowie beim Mastdarmkrebs in Kombination mit der Strahlentherapie vor einer Operation ansteht, zielt mit geeigneten Medikamenten (Zytostatika) auf sich schnell teilende Zellen und damit vor allem auf Tumorgewebe.

 

Die Therapie kann häufig ambulant erfolgen. In der Regel erhält der Patient je nach Notwendigkeit über einen Zeitraum von einem halben Jahr eine Chemotherapie.

 

Die Chemotherapie unterstützt den Erfolg der operativen Tumorentfernung und verbessert die Heilungschancen. Bei sehr weit fortgeschrittenem Tumorstadium oder erneuten Tumorabsiedlungen verbessert die Chemotherapie die Lebensqualität und verlängert die Überlebenszeit.

 

Da auch gesunde Körperzellen sich ständig teilen, kann es bei schnell wachsenden Geweben zu Nebenwirkungen kommen. Das gilt insbesondere für Darm- und Magenschleimhaut, deren Schädigung zu Durchfall und anderen Magen-Darm-Beeinträchtigungen führt. Haarausfall kommt bei den meisten zur Darmkrebstherapie eingesetzten Medikamenten nur selten vor.

 

Große Hoffnungen weckt die Immuntherapie, bei der Antikörper eingesetzt werden. Solche Antikörper sind seit kurzem in Kombination mit Medikamenten aus der Chemotherapie (Zytostatika) für die Behandlung zugelassen und führen ersten Studien zufolge zu einer weiteren Verbesserung des Behandlungserfolgs. Das Darmzentrum-Ruhr setzt derartige Therapien ein.

 

Andere immuntherapeutischen Ansätze wie die Interferon-Behandlung oder Impfungen spielen in der Darmkrebstherapie bislang keine Rolle. Auch die Gentherapie findet noch keine Anwendung.

Strahlentherapie

Wenn beim Mastdarmkrebs ein Darmdurchbruch erfolgt ist oder Lymphknoten befallen sind, wird im Tumorboard in der Regel eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie vor der Operation empfohlen.

 

Für die Strahlentherapie ist ein genaues und schonendes Vor-gehen wichtig.

Deshalb wird ein Computertomogramm (CT) be-nötigt. Im CT wird der Tumor einschließlich Lymphabflussgebiet erfasst und kann gleichmässig bestrahlt werden.

 

Die Bestrahlung erfolgt in der Regel über drei Felder in Bauch-lage im Lochbrett zur Dünndarmschonung. Bestrahlt wird jeweils wenige Minuten über fünf bis sechs Wochen an fünf Tagen pro Woche. Die Therapie kann ambulant durchgeführt werden. Die Chemotherapie erfolgt kombiniert nach Vorgabe des Tumorboards.

 

Nebenwirkungen wie Durchfall und leichtes Unwohlsein können gelegentlich auftreten und lassen sich medikamentös behan-deln. Schwerwiegende Nebenwirkungen und Komplikationen sind selten. Der Arzt wird den Patienten über Risiken und geeignete Maßnahmen ausführlich aufklären.



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