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Bitte beachten Sie, dass die persönliche Untersuchung und Beratung durch den Arzt unabdingbar ist. Die Informationen aus dem Internet sollen nur den Einblick in die GIST-Problematik ermöglichen und auf keinen Fall ein persönliches Gespräch mit den behandelten Fachärzten ersetzen können.

Entstehung, Ursachen, Häufigkeit

Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind vergleichsweise selten. Man soll nicht diese Tumoren mit dem Magenkrebs oder dem Dick- und Enddarmkrebs vergleichen oder verwechseln. Die Entstehungsursachen der gastrointestinalen Stromatumoren sind nur teilweise geklärt. Die genetischen Veränderungen der Ursprungszellen (s. g. Mutationen; c-kit Gen, PDGFR) sind dafür mitverantwortlich, dass innerhalb der Zellen Signalwege aktiviert werden, die die Tumorzellteilung und damit die Tumorentstehung anregen.

Die Anzahl der Neuerkrankungen (Inzidenz) gastrointestinaler Stromatumoren wird in verschiedenen Studien mit 10 bis 20 Neuerkrankungen je einer Million Einwohner und Jahr angegeben. Man geht von ca. 1200 bis 1500 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland aus. Männer sind geringfügig häufiger betroffen als Frauen.

Der Magen ist mit etwa 60 % der häufigste Manifestationsort eines GIST, gefolgt von Dünndarm (30 %), Colon (< 5 %), Mastdarm und Analkanal (< 5 %) sowie Speiseröhre (3 %). Sehr selten können diese Tumoren auch außerhalb des Magentraktes auftreten.

Welche Symptome deuten auf einen GIST hin?

Oft bleiben gastrointestinale Stromatumoren (GIST) asymptomatisch und werden eher zufällig bei einer Magen- oder Darmspiegelung oder sporadisch bei einer Bauchoperation entdeckt. Im Verlauf können diese Tumoren in Abhängigkeit von der Lokalisation und Ausdehnung Beschwerden verursachen. Die ersten Symptome sind meistens unspezifisch wie Schmerzen, Gewichtsverlust, Verdauungsprobleme. Diese Tumoren können die Blutungen innerhalb des Verdauungstrakts oder im Bauchraum verursachen. Die letzten Blutungen können zur Anämie, Bluterbrechen, Teerstuhl oder blutiger Stuhlgang führen.

Wie wird der Malignitätsgrad abgeklärt?

Wie bei anderen Tumoren gibt es unterschiedliche biologische Verhaltensweisen und Merkmale der gastrointestinalen Stromatumoren (GIST). Grundsätzlich haben kleine GIST im Magen überwiegend eine gute Prognose. Ein eher malignes biologisches Verhalten zeigen dagegen Tumore, die eine Größe von mehr als 5 cm erreichen. GIST im Magenbereich scheinen zudem ein weniger aggressives Wachstums- und Metastasierungsverhalten gegenüber anderen gastrointestinalen Lokalisationen aufzuweisen. Man muss aber feststellen, dass erst nach der Entfernung dieser Tumoren die Pathologen mit großer Sicherheit bösartige von weniger bösartigen gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) unterscheiden können. In seltenen Fällen können auch die nicht bösartigen Formen Rückfälle oder Tochtergeschwülste bilden, welche erneute Diagnostik und Behandlung erfordern.

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