Posttraumatic Growth and Depreciation Study – GRODES

 

Teilnehmende für GRODES-Studie gesucht!

 

 

Für eine wissenschaftliche Online-Studie am Institut für Medizinische Psychologie der Universitätsmedizin Greifswald möchten wir bundesweit Personen mit belastenden Erfahrungen in den letzten 2 Jahren befragen. Wir möchten untersuchen, wie sie mit der belastenden Erfahrung umgangen sind und inwiefern sie negative Folgen als auch eine persönliche Reifung, d. h. positive Veränderungen wie bspw. eine gesteigerte Wertschätzung des Lebens oder eine erhöhte Einschätzung der persönlichen Stärke, erlebt haben. Die Teilnahme an der Befragung dauert ca. 30 Minuten. Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, an einer Verlosung von 20 Amazon-Gutscheinen im Wert von je 15€ teilzunehmen.

 

Zur Onlinebefragung»

Die Tan/Losungen lauten:

  • für die Allgemeinbevölkerung: grodes
  • für Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes: einsatz

 

Anmerkung: Der Aufbau bzw. die Weiterleitung zur Online-Befragung kann einen Moment dauern. Wir bitten um Ihr Verständnis und danken für Ihre Geduld!

 

Materialien: Nähere Informationen zur Teilnahme und zum Datenschutz finden Sie hier»

 

 

 

Studieninformation

Design:

Bundesweite Online-Studie

Leitung:

Dr. Doris Kehl

Kooperationspartner:

Prof. Richard Tedeschi, Department of Psychological Science, University of North Carolina Charlotte, USA

Hintergrund und Ziele: Studien zeigen, dass Menschen nach belastenden Erlebnissen neben den psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen auch von einer persönlichen Reifung (eng. posttraumatic growth) berichten, wie z. B. gesteigerter Wertschätzung des Lebens, Festlegung neuer Prioritäten im Leben oder erhöhter Einschätzung der persönlichen Stärke. Außerdem legen erste Forschungsarbeiten nahe, dass Menschen durchaus aufgrund derselben belastenden Erfahrung in den Bereichen, in denen sie positive Veränderungen erleben, auch gleichzeitig negative Veränderungen erleben können. Für diese negativ bewerteten Veränderungen nach belastenden Ereignissen ist der englische Begriff posttraumatic depreciation eingeführt worden (dt. posttraumatische Minderung).

 

Mit unserer Studie werden zwei Ziele verfolgt:

(a) die Beziehung zwischen persönlicher Reifung und posttraumatischer Minderung zu untersuchen und

(b) den Einfluss von personenbezogenen Faktoren (z.B. Geschlecht, Alter, selbst eingeschätzte psychische Widerstandsfähigkeit, eingesetztes Bewältigungsverhalten) und Ereignismerkmalen (z.B. Art und Schweregrad der Belastung, die seit dem Ereignis vergangene Zeit) auf persönliche Reifung und posttraumatische Minderung zu ermitteln.

Die aus der Studie gewonnenen Ergebnisse können langfristig Eingang in die klinischen und psychotherapeutischen Praxisfelder finden.

 

Untersuchungsstichprobe: Es erfolgt eine bundesweite Online-Befragung von Personen aus der Allgemeinbevölkerung, die belastende Ereignisse in den letzten zwei Jahren erlebt haben sowie von Personen, die im Bereich des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehr, THW, PSNV etc.) oder im medizinischen Bereich (Arzt/Ärztin, PflegerIn) tätig sind.

 

Weitere Informationen oder Fragen? Für weitere Informationen oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Dr. Doris Kehl (doris.kehl@uni-greifswald.de; 03834 865694; Adresse: Institut für Medizinische Psychologie, Universitätsmedizin Greifswald, Walther-Rathenau-Straße 48, 17475 Greifswald).