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RSZ Greifswald




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Nuklearmedizinische Behandlungen

Bei nuklearmedizinischen Behandlungen geht es um das Zerstören von krankhaften Zellen. Den Patienten werden dazu markierte radioaktive Substanzen verabreicht. Das spezielle Radiopharmakon gelangt direkt bis an die erkrankten Zellen und vernichtet diese mittels radioaktiver Strahlen.

 

An der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin werden u. a. folgende Behandlungen durchgeführt.

 

  • Therapie von Schilddrüsenerkrankungen

    Die Therapie von gut- und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen erfolgt mit radioaktivem Iod-131. Das Radiopharmakon gelangt über den Blutkreislauf direkt in die Schilddrüse. Durch spezielle physikalische Eigenschaften der radioaktiven Substanz werden nun die Zellen geschädigt bzw. zerstört. Große Schilddrüsen werden so verkleinert, Krebszellen werden beseitigt.
    Da das Iod-131 fast ausschließlich in der Schilddrüse gespeichert wird, werden Zellen anderer Organe kaum geschädigt, so dass keine nennenswerten Risiken und Nebenwirkungen festzustellen sind. 

    Weitere Informationen über die Radiojodtherapie finden Sie hier.
    Für den überweisenden Arzt ist hier ein Anmeldeformular hinterlegt.
  • Schmerztherapie bei Knochenmetastasen

    Diese Therapie kann unter bestimmten Voraussetzungen bei Krebspatienten angewendet werden, die unter starken Schmerzen durch Metastasen im Skelettsystem (z.B. bei Prostata-, Mammakarzinom oder anderen Tumore mit osteoblastischen Skelettmetastasen) leiden. Diese Lebensqualität verbessernde Behandlung ist eine nebenwirkungsarme und wenig belastende Art der Schmerzbekämpfung. Ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig.
    Die den Patienten verabreichten radioaktiven Substanzen lagern sich an den Metastasen im Knochen an. Die zu den Schmerzen führenden Stoffwechselvorgänge in den Metastasen werden somit direkt verändert. Bis zu 4 Monate können hierdurch die Schmerzen gelindert werden.
  • Therapie bei Lebertumoren

    Bei der selektiven internen Radiotherapie (SIRT) werden kleine radioaktive Kügelchen direkt in die Leber versorgende Gefäße appliziert. Die radioaktive Substanz (Yttrium-90) wird den Patienten dabei in die Leberschlagader injeziert. Die Lebertumore sind somit einer hohen Strahlung ausgesetzt. Außerdem verschließen die Kügelchen die Tumor versorgende Blutgefäße.

    Eine andere interne Therapie von Lebertumoren ist die Behandlung mit Radiojod-Lipiodol. Hierbei wird markiertes, radioaktives Iod-131 intraarteriell verabreicht. Durch die Markierung bzw. die Trägersubstanz lagert sich das Radiopharmakon fast ausschließlich im Tumor und nicht an anderen Organen an. Somit kommt es zu einer höheren Strahlenbelastung der krankhaften Zellen, so dass diese zerstört werden.
  • Tumortherapie mit Antikörpern

    Bei dieser Therapie werden den Patienten spezielle radioaktive Antikörper verabreicht. Die Antikörper erkennen bestimmte Strukturen der krankhaften Zellen und greifen diese an. Dadurch wird das Wachstum der Tumorzellen verlangsamt bzw. werden die Tumorzellen zerstört.


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