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Infos für Einsender - Muskelbiopsien



Hinweise:

 

1. Möglichst bitte immer 1 Tag vorher anmelden!

2. Die Biopsien sollten bis ca. 14.00 Uhr desselben Tages in der Pathologie angekommen sein!

 

Kontakt

Anke Wolter (MTA - Histochemie)
Tel.: ++49 03834 86 57 08
Frau Bockhahn
Tel.: ++49 03834 86 57 69/03

Empfehlungen zur Durchführung einer Muskelbiopsie

Zur Verbesserung der histopathologischen Diagnostik mit ergänzenden, enzymhistochemischen, immunhistochemischen und elektronenmikroskopischen Untersuchungsmethoden ist Folgendes zu empfehlen:

  • Es sollte ein deutlich befallener (aber noch nicht völlig atrophischer oder verfetteter) Muskel bioptiert werden.
  • Die Operation sollte möglichst immer durch einen mit der Technik der Muskelbiopsie vertrauten Arzt durchgeführt werden. Das Lokalanaesthetikum nicht in das zu untersuchende Muskelareal hinein, sondern nur in dessen Umgebung bzw. in die Haut injizieren! Verletzung und Quetschung des höchst irritablen und Artefakt-anfälligen Muskelgewebes vermeiden!

 

Für die Untersuchungen werden 2 Gewebestücken benötigt:   

  1. Material für die enzymhistochemische, immunhistochemische und molekularbiologische Untersuchung
    Präpariert werden sollte ein etwa bleistiftstarker, 2 - 3 cm langer Faszikel. Dieses Stück darf nicht fixiert und auch nicht an ein Stäbchen gebunden werden, sondern muss nativ an die Pathologie verschickt werden.
    Bitte legen Sie den entnommenen Muskel ohne Kontakt zu irgendwelchen Flüssigkeiten in ein kleines verschließbares Glasgefäß. Dieses Gefäß verschicken Sie in einer Styroporbox auf Eis (über dem Eis muss eine Lage Zellstoff sein) per Taxi, Express oder Kurier. Sollte kein Wassereis vorhanden sein kann die das Gefäß auch auf einem Gelakku in einer Styroporbox verschickt werden. In diesem Fall muss das Gelakku jedoch mit einer ca. 0,5 cm dicken Mullpapierschicht bedeckt sein! Der Muskel darf auf keinen Fall einfrieren, da es sonst zu Artefakten kommt, die die Diagnose unmöglich machen können.

  2. Material für die Elektronenmikroskopie:
    Idealerweise (bitte unbedingt bei Verdachtsdiagnose: ) wird zuerst ein 2-3 cm langes, ca. 0,3 - 0,5 cm dickes Muskelbündel in der Verlaufsrichtung der Muskelfasern in situ an zwei Enden an ein Holzstäbchen (z.B. von einem sterilern Wattetupfer) gebunden (um die Orientierung der Muskelfasern zu erhalten).

Nach er Entnahme des Muskels wird dieser ebenfalls nativ, in einem sauberen, trockenen Gefäß (ohne Kontakt zu irgendwelchen Flüssigkeiten) und auf Eis gekühlt in die Pathologie geschickt. Bitte achten Sie auch hier darauf, daß das Gefäß nicht direkt auf dem Eis oder dem Gelakku liegt.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

OÄ PD Dr. med. Silke Vogelgesang

Fax: ++49 (0)3834 86 57 04

E-Mail: sivogelg@uni-greifswald.de

 


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