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Erfahrenen Klinikern ist das Phänomen der Alexithymie geläufig, auch wenn sie es je nach Therapieschule vielleicht anders bezeichnen: Der Patient erlebt seelische Symptome als hauptsächlich somatisches Geschehen, beispielsweise im Rahmen von somatoformen Störungen, Depressionen oder Angsterkrankungen. Der Affekt erscheint wie abgespalten, die Sprache ist faktenorientiert und Emotionen können schlecht von somatischen Sensationen differenziert werden. Therapeutische Fragen zum emotionalen Erleben führen zu hilflosem Schweigen oder wenig differenzierten Antworten, wie der, dass alles eben „normal“ sei. Diese charakteristischen Kennzeichen der Alexithymie sind nicht nur in klinischen Stichproben sondern auch in der Allgemeinbevölkerung häufig zu finden: Über 10 % der Bevölkerung Menschen und über 25 % der Patienten in psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosomatischen Einrichtungen weisen erhebliche Ausprägungen alexithymer Merkmale auf.

Alexithymie ist ein psychotherapeutisch und interaktionell wichtiges Phänomen und scheint eine deutliche biologische Fundierung zu besitzen. In unserer AG untersuchen wir die Effekte der Alexithymie auf Psychotherapie sowie die biologisch-genetischen Faktoren der Alexithymie.

 

Ausgewählte Literatur:

  • HJ Grabe, K Wittfeld, K Hegenscheid, N Hosten, M Lotze, D Janowitz, H Völzke, U John, S Barnow, HJ Freyberger. Alexithymia and brain gray matter volumes in a general population sample. Human Brain Mapping 12/2014; 35(12).
  • Terock J, Janowitz D, Spitzer C, Miertsch M, Freyberger HJ, Grabe HJ. Alexithymia and self-directedness as predictors of psychopathology and psychotherapeutic treatment outcome. Compr Psychiatry. 2015 Oct;62:34-41.
  • Grabe HJ und Rufer M (Hrsg.) (2009). Alexithymie – eine Störung der Affektregulation. Konzepte, Klinik und Therapie. Verlag Hans Huber, Hogrefe AG, Bern. ISBN 978-3-7945-2454-9. 240 Seiten.
  • Grabe HJ, Rufer M, Bagby RM, Taylor GJ, Parker JDA (2014). Strukturiertes Toronto Alexithymie Interview (TSIA). Deutschsprachige Adaptation des Toronto Structured Interview for Alexithymie (TSIA) von RM Bagby, GJ Taylor und JDA Parker. Bern Verlag Hans Huber

Kooperationen:

  • Michael Bagby / Graeme Taylor, CAMH; University of Toronto
  • Michael Rufer, Psychiatrische Poliklinik, Universität Zürich
  • Thomas Suslow, Klinik für Psychosomatik, Universität Leipzig


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