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Werte Patientinnen und Patienten, liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier stellen wir Ihnen das diagnostische und therapeutische Angebot unserer Trauma-Ambulanz für Opfer von Gewalttaten vor. In Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern und dem Landesamt für Gesundheit und Soziales können wir Ihnen seit dem Jahr 2013 eine psychiatrisch-psychotherapeutische Soforthilfe nach akuter Traumatisierung anbieten.

Sie sind

  • Opfer krimineller Gewalttaten
  • Opfer sexualisierter und häuslicher Gewalt
  • Unfall- und Katastrophenopfer
  • Kriegs-, Flüchtlings- und Folteropfer
  • Opfer berufsbedingter Traumatisierungen
  • Zeuginnen und Zeugen bzw. Ersthelfer solcher Ereignisse

 

Dann können Sie sich gerne an uns wenden.

Opfer von Gewalttaten erleiden häufig psychotraumatische Belastungen, die nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) zum Bezug von Leistungen berechtigen können. Um ein akutes Hilfsangebot zur Verfügung zu stellen und eine Chronifizierung zu vermeiden, bieten wir eine möglichst frühzeitige Beratung und Behandlung an.

Was ist ein Trauma?

Ein Trauma (Verletzung/Wunde) kann infolge einer kurzzeitigen oder länger dauernden Gewalteinwirkung, die außerhalb der üblichen menschlichen Erfahrung liegt, nicht nur in körperlicher, sondern auch in psychischer Hinsicht auftreten.

 

Ein psychisches Trauma kann als Reaktion auf eine bedrohliche oder erschütternde (Gewalt-) Erfahrung, die für fast jeden belastend wäre, auftreten: z. B. nach Erleben von Unfällen, Vergewaltigungen, Überfällen, Entführung, Geiselnahme, Naturkatastrophen, einem Terroranschlag etc.

 

Grundsätzlich kann jeder Mensch von einer psychisch traumatisierenden Erfahrung betroffen werden und anschließend unter den Folgen leiden. Eine frühe Intervention hilft, Spätfolgen zu verhindern.

Wie zeigt sich ein Trauma?

die Reaktion auf eine psychische Traumatisierung äußert sich individuell unterschiedlich.

Folgende Symptome können bei einer akuten Traumatisierung auftreten:

  • ständig wiederkehrende, belastende, ungewollte Erinnerungen an das Trauma
  • begleitende Angstzustände, Angst vor dem Einschlafen
  • Albträume
  • Schlafstörungen
  • Erinnerungslücken
  • erhöhte Schreckhaftigkeit
  • Nervosität, Reizbarkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Erschöpfungsgefühl
  • Vermeidungsverhalten mit sozialem Rückzug
  • Interessenverlust
  • gedrückte Stimmung
  • körperliche Symptome im Bereich des Magen-Darm-Traktes, Kopf- und Rückenschmerzen

Welche Hilfen kann ich erwarten?

  • Beratung und Information
  • Diagnostische Abklärung
  • Hilfe im Umgang mit als überwältigend erlebten Gefühlen
  • Hilfe bei der Wiederherstellung von Sicherheit und Kontrollfähigkeit
  • Förderung individueller Bewältigungsmöglichkeiten
  • Therapie bestehender akuter Belastungssymptome
  • Integrative traumaspezifische Kurzpsychotherapie (u. a. EMDR)
  • Erfassen möglicher individuell vorbestehender Belastungsfaktoren
  • Wenn erforderlich, Vermittlung in eine längere Fachpsychotherapie
  • Hilfe zur Vorbeugung erneuter Traumatisierung
  • Vorbeugung von Folgestörungen

Wann ist eine Anmeldung möglich und wie melde ich mich an?

Sie können sich selbstständig als Opfer einer Gewalttat mit oder ohne den Überweisungsschein eines niedergelassenen Arztes /einer niedergelassenen Ärztin bei uns melden. Sie erhalten dann kurzfristig einen ersten Termin in der Ambulanz.

 

Wer trägt die Behandlungskosten?

Die Kosten für die ersten Gespräche werden auf jeden Fall in vollem Umfang durch die jeweils zuständigen Kostenträger übernommen.

 

An wen können Sie sich wenden?

Trauma-Ambulanz Standort Greifswald

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Greifswald
Ellernholzstr. 1-2, 17475 Greifswald
Tel.: 03834 86-6916
Fax: 03834 86-6889
E-Mail: psychiat@uni-greifswald.de
            traumaambu@uni-greifswald.de 



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