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Arbeitsbereich Forensische Medizin



Die Forensische Medizin stellt einen der Hauptbereiche der Rechtsmedizin dar. Bei unklaren TodesfĂ€llen, hauptsĂ€chlich bei unklarer Todesart, liefert die Rechtsmedizin zur Einordnung der Todesart (ob es sich um einen natĂŒrlichen Tod oder um einen auf Ă€ußere Einwirkung zurĂŒckzufĂŒhrender Tod = nicht natĂŒrlicher Tod handelt oder ob die Todesart unklar ist) durch die Leichenöffnung die entscheidenden Beweise. Nur so können krankheitsbedingte TodesfĂ€lle von TodesfĂ€llen nach Gewalteinwirkung unterschieden, die Rechtssicherheit gewĂ€hrleistet und gegebenenfalls zivil-, versicherungs- und versorgungsrechtliche Fragen geklĂ€rt werden. Bei der Obduktion wird selbstverstĂ€ndlich auch die Todesursache geklĂ€rt.

Die exakte und detaillierte Befundaufnahme und Befunddokumentation einer gerichtlichen Leichenöffnung erlauben RĂŒckschlĂŒsse auf die Art von Gewalteinwirkungen, auf benutzte Tatwerkzeuge und die zum Tod fĂŒhrenden AblĂ€ufe. Die gerichtliche Leichenöffnung ist und bleibt die Basis fĂŒr die juristische Bewertung einer Gewalteinwirkung.

 

Sollte die Leichenöffnung nicht zur Aufdeckung der Todesursache (und damit auch der Todesart) fĂŒhren, werden weitere Untersuchungen, wie z.B. chemisch-toxikologische Untersuchungen zur KlĂ€rung der Frage einer Vergiftung bzw. Beeinflussung durch Alkohol und/oder Drogen, Medikamente oder andere Stoffe, und/oder mikroskopische Untersuchungen vorgenommen.

 

Bei unklarer IdentitĂ€t stehen der Rechtsmedizin molekulargenetische Untersuchungen zur VerfĂŒgung.

 

Aufgrund des Spezialwissens der Rechtsmediziner in der Traumatologie, sowie bei Handlungs- und BewegungsablÀufen liegt auch die Untersuchung, Befunderhebung und Begutachtung lebender Personen mit rechtserheblichen Verletzungen und die Differentialdiagnose von unklaren Verletzungsbildern im Aufgabengebiet der Rechtsmedizin.


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