Behandlungsspektrum - Eingriffe am äußeren Genitale

Vasoresektion

Bei der Vasoresektion handelt es sich um eine operative Unterbrechung der beiden Samenleiter zur dauerhaften Sterilisation des Mannes. Die Indikationen dafür sind die abgeschlossene Familienplanung, seltener die wiederholten Prostataentzündungen. Der Eingriff erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung, auf Wunsch des Patienten auch in Allgemeinnarkose. Durch einen kleinen Schnitt am Hodensack werden die Teilstücke aus dem rechten und linken Samenleiter entfernt und zur feingeweblichen Untersuchung weitergegeben. Die Samenleiterenden werden verschorft und unterbunden.

Die kosten der Operation (ca. 330 Euro) trägt der Patient selbst. Nach der Operation ist eine dreimalige Samenuntersuchung erforderlich, die erste frühestens 8 Wochen nach dem Eingriff. Erst dann, wenn keine Spermien mehr nachweisbar sind darf auf empfängnisverhütende Maßnahmen verzichtet werden.

 

 

 

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