Behandlungsspektrum - Transurethrale Resektionsverfahren und Lasertherapie

TUR-B

TUR-B heißt transurethrale Elektroresektion von Blasengewebe. Das Prinzip entspricht dem der TUR-P. Mit der elektrischen Schlinge wird sichtbares Tumorgewebe aus der Harnblase geschnitten. Durch die Operation kann das verdächtige Gewebe aus der Harnblase entfernt und zum Ausschluss oder Beweis eines Harnblasenkrebses vom Pathologen beurteilt werden. Somit dient das Verfahren der Diagnosesicherung. Wird das Krebsgewebe komplett aus der Harnblase entfernt und der Krebs hat die Blasenmuskulatur noch nicht erreicht, ist mit diesem Verfahren die chirurgische Behandlung abgeschlossen. Eine Blutstillung erfolg durch Elektrokoagulation. Der nach der Operation eingelegte Harnblasenkatheter wird je nach Ausmaß der Resektionsfläche und Tiefe am 2 oder 3. Tag nach der Operation entfernt.

 

 

 

 

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