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Harnröhrenrekonstruktion

Die Ursachen für das Auftreten einer Harnröhrenverengung können vorangegangene Harnwegsinfektionen, Unfälle, Katheter oder Voroperationen an den Harnorganen sein. Manchmal kann die Ursache nicht gefunden werden. Hierbei entsteht im umliegenden Bereich der Harnröhre Narbengewebe, welches sich verengt und immer wieder auftritt. Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich.

 

Diese Erkrankung führt unbehandelt zu einer zunehmenden Harnstrahlabschwächung und Blasenentleerungsstörung mit Restharnbildung. Häufig kommt es zu immer wieder auftretenden Harnwegsinfektionen.

 

Nach einer vielleicht bereits mehrfach durchgeführten endoskopischen Harnröhrenschlitzung kommt es nicht selten zu einer erneuten Harnröhrenverengung. Das Durchführen einer mehrmaligen Harnröhrenschlitzung nach einmaligem Fehlversuch ist nicht sinnvoll, da die Wahrscheinlichkeit des erneuten Auftretens einer Harnröhrenverengung bei über 75 % liegt.

 

Erfolgversprechender ist eine offene Harnröhrenrekonstruktion mit einem freien Mundschleimhauttransplantat. In der Literatur werden nach diesem Eingriff Erfolgsraten zwischen 70 – 94 % beschrieben.

 

Vorab verschaffen wir uns in einer Harnröhrenspieglung mit gegebenenfalls erneuter Schlitzung einen Eindruck vom Schweregrad der Erkrankung und messen die Länge der zu rekonstruierenden Harnröhrenenge aus. In einer weiteren Operation nach 4-6 Wochen wird die verengte Harnröhre eröffnet und der vorher entnommene Mundschleimhautstreifen eingenäht. Diese Mundschleimhaut wird aus der Innenseite der Wange und/oder Unterlippe, gelegentlich auch aus der Oberlippe entnommen.

 

 

Die Dauer Ihres Krankenhausaufenthaltes liegt bei etwa 12 Tagen. Die Entlassung erfolgt mit liegendem Bauchdeckenkatheter. Am 21. Tag nach der Operation erfolgt eine Nachuntersuchung in unserer Klinik, bei der die Entscheidung zum Entfernen des Bauchdeckenkatheters getroffen wird.

 

Nach erfolgter Harnröhrenrekonstruktion mit einem freien Mundschleimhaut-transplantat sind lebenslange Kontrollen mittels Harnstrahl- und Restharnmessung beim Urologen erforderlich, in den ersten beiden Jahren alle 3 Monate, dann œ jährlich.

 

Zur Erfolgkontrolle bekommen unsere Patienten Fragebögen zur Verlaufskontrolle, diese können postalisch oder per Fax an uns zurückgeschickt werden.

 

Bei Auftreten von postoperativen Problemen oder Fragestellungen können wir jederzeit kontaktiert werden.

 

 



Aktuelles

Urologisches Fortbildungsprogramm Thema: "Oberflächliches Urothelkarzinom der Harnblase und des oberen Harntraktes", Datum: Mittwoch, 3. Dezember 2014 - weitere Informationen folgen
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