Das epidemiologische Projekt SHIP (Study of Health in Pomerania) wird vom Forschungsverbund Community Medicine (FVCM) an der Universitätsmedizin Greifswald geleitet und von der Abteilung SHIP / Klinisch-Epidemiologische Forschung des Insituts für Community Medicine durchgeführt. Die ersten beiden Kohorten (SHIP und TREND) zielten vorrangig auf die Erforschung chronischer Krankheiten, deren Risikofaktoren, Komorbiditäten und Langzeiteffekte ab. Die statistische Expertise umfasst u. a. Quer- und Längsschnittanalysen populationsbasierter Datensätze (Prävalenz, Inzidenz, Risikofaktoren, Krankheitsentswicklung), automatisierte Qualitätsberichterstattung sowie OMICS-Analysen. Zudem hat das Institut für Community Medicine jahrzehntelange Erfahrung im Rahmen des Teilnehmenden-, Daten- und Qualitätsmanagements.
An der Universitätsmedizin Greifswald beteiligte Arbeitsgruppen sind:
- Institut für Community Medicine
- Friedrich-Loeffler-Institut für Medizinische Mikrobiologie
- Klinik für Innere Medizin A
- Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (IKCL)
- Abteilung für Immunologie des Instituts für Immunologie und Transfusionsmedizin
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) ist gemäß §27 Tiergesundheitsgesetz mit der Forschung an Tierseuchen und Zoonosen betraut. Die Ergänzung der statistischen, epidemiologischen und Laborexpertise der Universitätsmedizin Greifswald durch das ebenfalls in Greifswald ansässige FLI Riems (Veterinärmedizin, Zoonosen, Infektionsepidemiologie) bildet eine Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Zoonosenforschung an der Schnittstelle Mensch-Tier-Umwelt im Privathaushalt. Am FLI Riems beteiligen sich zwei Arbeitsgruppen:
- Institut für Epidemiologie
- Institut für neue und neuartige Tierseuchenerreger