Universität Greifswald   Webmail   UMG Intern   |   

Promotionsdatenbank

Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Die Rolle des Nervus vagus auf den Immunstatus im Zeitverlauf der postoperativen Immunsuppression Experimentelle Doktorarbeit (Maus-OPs) - Jeder viszeralchirurgische Eingriff führt zu einer ausgeprägten Suppression des Immunsystems, in deren Folge es zu schwerwiegenden postoperativen Komplikationen (z.B. Wundheilungsstörungen, Sepsis) für den Patienten kommen kann. Ziel dieses DFG-geförderten Projektes ist es, das Zusammenspiel zwischen Nervus vagus und postoperativer Immundysfunktion genauer zu analysien. Wir wenden dafür in der Maus eine Kombination aus Vagotomie und dem Modell der SID (Surgically induced immune dysfunction) an. Aufbauend auf Vorarbeiten unserer Arbeitsgruppe soll im Speziellen die Rolle des Nervus vagus auf den Immunstatus der Maus zu verschiedenen Zeitpunkten im postoperativen Verlauf untersucht werden. Wir möchten dabei gerne beantworten wie genau sich der Nervus vagus im zeitlichen Verlauf der postoperativen Immunsuppression verhält. Und wann er seinen größten und wann nur einen geringen Effekt hat. Wir gehen davon aus, dass der Nervus vagus über die Milz das Phänomen der postoperativen Immunsuppression beeinflusst und das sich hier durch Modulation auf Zell- oder Proteinebene neue Ansätze zur Therapie oder sogar Prophylaxe für das schwerwiegende Problem der postoperativen Fehlfunktion des Immunsystems ermöglichen. 1-1,5 Jahre Datenerhebung + Auswertung 18.10.2017 PD Dr. med. Pia Menges; Anfragen bitte an Christine Hackbarth (Laborleiterin) schicken, E-Mail: christine.hackbarth@uni-greifswald.de
Kauterisierung in der Blutstillung: Physikalisches Plasma als Alternative? Experimentelle Doktorarbeit (humane Proben) - Chirurgische Eingriffe führen zwangsläufig zu einer Zerstörung der Blutgefäße, die insbesondere bei antikoagulierten Patienten gefährlich sein kann. Elektrokauterisation ist eine häufig verwendete Technik zur Blutstillung. Allerdings führt dies zu einer oberflächlichen Schicht nekrotischen Gewebes. Diese kann sich ablösen und zu gefährlichen, post-operativen Blutungen führen. Wir konnten im Tiermodell zeigen, dass kaltes, physikalisches Plasma eine konkurrenzfähige Alternative zur Kauterisierung ist, und das die Plasma-Koagulation wahrscheinlich durch direkte Thrombozytenaktivierung vermittelt wird. Das physikalische Plasma ist Gewebe-warm, nicht thermisch, und produziert ein Spektrum verschiedener reaktiven Spezies. Die Frage des vorliegenden Projektes ist, ob sich die Versuche aus dem Tiermodell auf Humanblut übertragen lassen. Genauer, soll erforscht werden, welche Mechanismen genau zur Thrombozytenaktivierung führen, und ob es eine Beteiligung anderer Blutzellen gibt. Schließlich soll auch das Kaltplasma selbst moduliert und dadurch möglicherweise für Koagulationsapplikationen optimiert werden. 1-1,5 Jahre Datenerhebung + Auswertung 18.10.2017 Dr. med. Julia van der Linde + Dr. rer. nat. Sander Bekeschus (INP); Anfragen bitte an Christine Hackbarth (Laborleiterin) schicken, E-Mail: christine.hackbarth@uni-greifswald.de

Anatomie und Zellbiologie

Doktorandenstelle

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Doktorandenstelle Arbeitsgruppe soll den Einfluss von Wirkstoffen auf den Verlauf von Nierenerkrankungen im Zebrafisch als Modellorganismus untersuchen
Komplette Ausschreibung als PDF
  10.05.2017 Prof. Dr. rer. nat. Nicole Endlich
nicole.endlich@uni-greifswald.de

Anästhesiologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Augenheilkunde

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Ophthalmologische Zytodiagnostik mittels PCR-Methoden. Experimentell     Prof. Dr. med. F. Tost (Tel: 03834 86 5923)
Neue Pharmakotherapie des Herpes corneae im Tierexperiment. Experimentell     Prof. Dr. med. F. Tost (Tel: 03834 86 5923)
Impressionszytologie – Zytokeratin – AK im Vergleich Augengesunde – Augenoberflächenerkrankungen. Experimentell     Prof. Dr. med. F. Tost (Tel: 03834 86 5923)
Vergleichende Evaluierung verschiedener Diagnoseverfahren bei Benetzungsstörungen. Experimentell     Prof. Dr. med. F. Tost (Tel: 03834 86 5923)

Biochemie und Molekularbiologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-Mail
Pathogenesemechanismen bei Proteasomen-assoziierten autoinflammatorischen Syndromen (experimentell) Ein Schwerpunkt unserer Forschung liegt in der Identifizierung und funktionellen Charakterisierung pathogener Veränderungen in Genen, die für Komponente des Ubiquitin-Proteasomen System (UPS) kodieren. In den letzten Jahren ist eine Vielzahl genetischer Defekte identifiziert worden, die zu einer Störung der intrazellulären Proteinhomöostase führen. Diese noch wenig verstandenen seltenen Erkrankungen haben gemeinsam, dass sie generelle Proteinabbau-Defekte aufweisen, die grundsätzlich mit einer Akkumulation von Ubiquitin-Konjugaten und der Auslösung einer Typ I-Interferon (IFN) assoziiert sind. Interessanterweise, wurden in jüngster Zeit ähnliche genetische Variationen bei Patienten mit mentaler Retardierung festgestellt. Hauptziel dieses Projekts ist es ein verbessertes Verständnis der Pathogenese vom Genotyp zum Phänotyp zu erreichen. Wir sind in erster Linie daran interessiert die Kompensationsmechanismen und zellulären Reaktionen auf Proteasom-Fehlfunktionen zu entschlüsseln. Dazu verwenden wir einen integrativen Ansatz von Omics, der uns ermöglicht das Proteom bzw. Ubiquitinom zwischen gesunden Zellen und UPS-Mutanten Zellen zu vergleichen und, der uns hoffentlich ermöglicht neue Erkenntnisse über die Ursachen dieser Erkrankungen zu finden. Das Fernziel dieses Projekts ist die Schaffung einer Basis für die Entwicklung alternativer und neuer Behandlungskonzepte. nach Absprache 08.06.2020 Prof. Elke Krüger/ PD Dr. Frédéric Ebstein (Tel. 03834/865401)
Die Rolle des Transkriptionsfaktors TCF11/Nrf1 in der Cancerogenese (experimentell) Die fein abgestimmte Regulation des kontrollierten Proteinabbaus über das Ubiquitin-Proteasom-System (UPS) ist entscheidend, um Krankheiten wie Krebs, chronische Virusinfektionen, Autoimmunerkrankungen oder Neurodegeneration zu vermeiden. Gerade Tumorzellen sind für ihre Proliferation auf hohe Proteasomenaktivität angewiesen. Der Transkriptionsfaktor TCF11/Nrf1 vermittelt eine konzertierte Antwort auf Proteasomeninhibition an sogenannten „antioxidant response elements“ in den Promotoren proteasomaler Gene, um die Proteasomenmenge zu induzieren. Über diesen molekularen Mechanismus können sich Säugerzellen an den proteolytischen Bedarf anpassen und die Inhibition kompensieren. Als weitere essentielle Spieler der Regulation wurden neben TCF11/Nrf1, p97/VCP, DDI2 und NGLY1 identifiziert, die an der Verarbeitung, Glykosylierung und dem Abbau von Nrf1 beteiligt sind. Mechanismen der Proteasomeregulation sind deshalb ein attraktives Ziel für Therapieansätze in der Tumormedizin. Es wurde nachgewiesen, dass Proteasom-Inhibitoren wie Bortezomib ® bei der Behandlung des Multiplen Myeloms und anderer bösartiger Neoplasien bemerkenswerte Wirkungen zeigen und mittlerweile zur Standardtherapie geworden sind. Trotzdem stellt die Entstehung von Therapieresistenzen gegen Proteasom-Inhibitoren bei der Krebsbehandlung ein großes Problem dar. Das bessere Verständnis der Mechanismen zur Proteasomenregulation ist Voraussetzung für neue Therapien auch in Kombination mit Proteasomeninhibition. Mit Hilfe von Myelomzellen sollen neben Bortezomib ® andere Inhibitoren in ihrer Wirksamkeit getestet werden. nach Absprache 08.06.2020 Prof. Elke Krüger/ PD Dr. Frédéric Ebstein (Tel. 03834/865401)

Bioinformatik

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Community Medicine

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Dermatologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Diagnostische Radiologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Ethik und Geschichte der Medizin

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Drittmittelprojekt "„PePPP: Proteinfehlfaltung, ER-Stress und Proteindegradation“ (stud. HK) Aspekte der Patientenselbstvertretung (Selbsthilfegruppe) im Hinblick auf chronische Pankreaserkrankungen 1.4.2018-31.3.2019 3.1.2018 JProf. Dr. Dr. Sabine Salloch, Tel. 86-5780, sabine.salloch@uni-greifswald.de

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Funktionelle Genomforschung

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Kopf- und Hals-Chirurgie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Prüfung raumakustischer Gegebenheiten zur Messung von ILD / BILD an der UMG-HNO Die ILD (intelligibility level difference) und BILD (binaural intelligibility level difference) sind sprachaudiometrische Maße für das Sprachverstehen in räumlichen Störschall-Nutzschall-Situationen. Diese können bei der Evaluation von apparativen Hörversorgungen wesentliche Erkenntnisse bei beidohrigen Versorgungsvarianten liefern. Die Messergebnisse können jedoch durch raumakustische Gegebenheiten im Untersuchungsraum beeinflusst werden. Daher sollen ILD/BILD Messungen an normalhörigen Probanden in zwei Messräumen der UMG/HNO durchgeführt werden. Frage: Hat die Raumakustik bzw. die Raumgeometrie zweier normgerechter Hörkabinen (DIN EN ISO 8253) unserer Klinik Einfluss auf das Messergebnis der ILD / BILD? (Literatur: ISBN 978-3-13-240200-3) offen 04.07.2019 Dr. rer. med. Dipl.-Ing. O. Dziemba / 03834-866289 / oliver.dziemba@med.uni-greifswald.de
OLSA versus GÖSA bei ILD / BILD Messungen an Normalhörenden und CI-Trägern Die ILD (intelligibility level difference) und BILD (binaural intelligibility level difference) sind sprachaudiometrische Maße für das Sprachverstehen in räumlichen Störschall-Nutzschall-Situationen. Diese können bei der Evaluation von apparativen Hörversorgungen wesentliche Erkenntnisse bei beidohrigen Versorgungsvarianten liefern. Zur Messung der ILD/BILD stehen verschiedene Sprachtestmaterialien zur Verfügung. Der Oldenburger Satztest (OLSA) und der Göttinger Satztest (GÖSA) können für diesen Einsatz verwendet werden. Es sollen ILD/BILD Messungen mit beiden Sprachtests an normalhörenden Probanden und CI-Trägern durchgeführt und die Ergebnisse analysiert und verglichen werden. Fragen: Können Messergebnisse der ILD / BILD an Normalhörenden und an CI-Trägern, die mit OLSA oder GöSa erhoben wurden, direkt miteinander verglichen werden? Gibt es systematische Unterschiede zwischen den Messeregbnissen in beiden Probandengruppen? (Literatur: ISBN 978-3-13-240200-3 / ISBN 978-1-6040-6810-8) offen 12.12.2019 Dr. rer. med. Dipl.-Ing. O. Dziemba / 03834-866289 / oliver.dziemba@med.uni-greifswald.de

Hautkrankheiten

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Hygiene und Umweltmedizin

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Humangenetik

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Immunologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Innere Medizin A (Notfallmedizin, Gastroenterologie, Nephrologie, Endokrinologie, Rheumatologie, Ernährungsmedizin)

Thema
Drittmittelprojekt: "EnErGie: Enterale Ernährung bei Malnutrition durch Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts" (stud. Hilfskraft 15h/Monat)
Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ, experimentell, Literaturrecherche o.ä.)
Mechanismen der Sarkopenie in der experimentellen chronischen Pankreatitis in der Maus ab 7. Fachsemester, Laborerfahrung von Vorteil. Interesse an einer experimentellen Doktorarbeit.
Name des Betreuers - Tel./Fax/E-Mail
Prof. Dr. Markus M. Lerch, Tel: 03834/86-7231 (Sekretariat), E-Mail: innerea@med.uni-greifswald.de oder PD Dr. Ali Aghdassi, Tel: 03834/86-80762, E-Mail: aghdassi@uni-greifswald.de

Innere Medizin B (Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin)

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Validierung eines neuen Algorithmus zur nichtinvasiven Pulswellenanalyse mittels Oszillometrie Eine Abschätzung des allgemeinen Risikos für Gefäßerkrankungen ist derzeit nur mit teils sehr aufwendigen und teuren Methoden möglich. In dieser klinischen Studie soll überprüft werden, ob eine einfache Methode, die im Prinzip einer einfachen Blutdruckmessung entspricht, ähnliche Informationen über den allgemeinen „Gesundheitszustand“ der Gefäße liefern kann wie aufwendigere Untersuchungen. Dazu werden bei Patienten, bei denen aus klinischen Gründen eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt wird, ergänzend nicht-invasive Messungen mir verschiedenen Blutdruckmessgeräten durchgeführt und die registrierten Pulswellenkurven ausgewertet. Die verwendeten Algorithmen sind bereits mehrfach getestet und ein Ethikvotum liegt bereits vor, so dass die Studie sofort starten kann. Der Promovend unterstützt die Logistik und führt die nicht-invasiven Messungen nach Einarbeitung selbststänig durch. Die Studie wurde bereits begonnen; alle Methoden sind etabliert und ca. 40% der Probanden bereits eingeschlossen. 6-8 Monate Datenerhebung bis Rekrutierungsende plus Auswertung 19.6.18 Prof. Dörr, mdoerr@uni-greifswald.de, Tel. 86-80510
AG Kardiovaskuläre Epidemiologie und Prävention Verschiedene epidemiologische, klinische und experimentelle Themen zu vergeben     Prof. Dörr, marcus.doerr@uni-greifswald.de, Tel. 86-80510
         
         
         
         
         
         
         

Innere Medizin C

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Entstehung und Transformation maligner B-Zellerkrankungen experimentell studienbegleitend Februar 2017 PD Dr. Carsten Hirt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Bedeutung molekularer prognostischer Marker für die Behandlung der AML experimentell studienbegleitend Februar 2017 PD Dr. Carsten Hirt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Molekulare Pathomechanismen der CML-Stammzelle experimentell studienbegleitend Februar 2017 PD Dr. Carsten Hirt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Klärung der an chromosomalen Translokationen beteiligten Gene bei akuten Leukämien experimentell studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. Christian Andreas Schmidt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Analysen von Transplantationsergebnissen (autologe und allogene Blutstammzelltransplantation) Recherche studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. William Krüger, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Einfluß transplantationsbiologischer Parameter auf den Verlauf nach Stammzelltransplantation Recherche studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. William Krüger, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Komplikationen und Strategien zur Komplikationsvermeidung nach Stammzelltransplantation Recherche studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. William Krüger, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Palliativmedizinische Fragestellungen (Patientenbezogene Fragestellungen und Fragestellungen der Versorgungsforschung) Recherche studienbegleitend Februar 2017 Dr. Andreas Jülich, Mail ajuelich@uni-greifswald.de, Telefon 03834 8622988
Aktueller Stand der ambulanten Palliativmedizin in MV Fragebogen, Umfragen, Auswertung der bisherigen Daten studienbegleitend Februar 2017 Dr. Andreas Jülich + Britta Buchhold, Mail ajuelich@uni-greifswald.de, Telefon 03834 8622988
Physio Ergotherapie, Mobilisation in der Palliativmedizin Prospektive Beobachtung auf der Palliativstation studienbegleitend Februar 2017 Dr. Andreas Jülich + Britta Buchhold + Daniela Frei, Mail ajuelich@uni-greifswald.de, Telefon 03834 8622988
Rehabilitation nach onkologischer Erkrankung Recherche studienbegleitend Februar 2017 PD Dr. Thomas Kiefer-Trendelenburg und Prof. Dr. William Krüger, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Charakterisierung des Plasmaproteoms zur Identifizierung prognostischer Parameter bei hämatologischen Erkrankungen experimentell studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. Christian Andreas Schmidt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Untersuchung der Reprogrammierung humaner peripherer T-Zellen zu Killerzellen - ein Weg zur Krebsbekämpfung? experimentell studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. Christian Andreas Schmidt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Die differenzielle Regulation der CD13-Expression in Monozyten - ein Weg zum besseren Verständnis eines deregulierten Immunsystems experimentell studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. Christian Andreas Schmidt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
         
         
         

Kinderchirurgie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Kinder- und Jugendmedizin

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Hyperoxie induzierte Schädigung der Oligodendrozyten - Rolle der Autophagie und Fetalzonensteroide Unsere Labor-Gruppe ist bestrebt, die neurologischen Konsequenzen der Frühgeburt zu verstehen, indem sie die Bedeutung klinischer Beobachtungen in verschiedenen Zellkultur-Modellen testet. Wir betrachten besonders die Hyperoxie-induzierte Schädigung der weißen Substanz (Oligo-dendrozyten) in dem noch unreifen Gehirn. Eine der häufigsten Art der Schädigung ist die periventrikuläre Leukomalazie. Diese kann im Verlauf zu mentalen und motorischen Störungen (Zerebralparesen) führen. Jungen sind dabei stärker betroffen als Mädchen. Während der Schwangerschaft produziert die fetale Nebennieren-rinde Hormonvorstufen (Fetalzonen-steroide), welche für die Reifung und Entwicklung des Fetus, aber auch für die Regulation der Schwangerschaft von Bedeutung sind. Unabhängig vom Zeitpunkt der Geburt entwickelt sich erst beim ausgereiften Neugeborenen die Fetalzone wieder zurück. Eine zu frühe Geburt führt daher zum Abfall von Progesteron- und Estradiolspiegel um den Faktor 100 und gleichzeitig zu einer Akkumulation von deren Vorstufen, den Fetalzonensteroiden beim Frühgeborenen. Progesteron, Estradiol und Fetalzonensteroide haben neuroendokrine Wirkungen. Aus diesem Grund haben wir in unseren Kultur-Modellen eine geschlechtsspezifische Studie über die Wirkung von Steroidhormonen und oxidativen Belastungen durchgeführt. Wir sind daran interessiert, die geschlechtsspezifischen molekularen Mechanismen zu verstehen, die einer differentiellen Wirkung von Hyperoxie und Steroidhormonen bei der Reifung der Oligodendrozyten zugrunde liegen. Folgende Methoden kommen bei uns zum Einsatz: Zellkultur mit Primär-Zellen und Zelllinien, FACS, Immunfluoreszenzfärbungen Western Blot und qPCR Transfektion 1 Jahr Beginn: Oktober 2020 Prof. Dr. med. Matthias Heckmann
Leiter der Abt. Neonatologie u. Päd. Intensivmedizin
Email: matthias.heckmann@uni-greifswald.de

Tel: 03834 86-6421


Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe „AG Neonatale Neuroprotektion“ von Prof. Heckmann. Alle, die an experimentellem Team Arbeit interessiert sind, können sich an uns wenden.

Contact email:
sunnyd@uni-greifswald.de (Dr. Donna Elizabeth Sunny)
Einfluss von Gestations- und postnatalem Alter auf die Konzentrationen funktioneller Peptide (Peptidom) in der Muttermilch Muttermilch ist die primäre Nahrungsquelle für Früh- und Neugeborene. Über die Grundnährstoffe hinaus liefert Milch auch eine Reihe funktioneller Komponenten, einschließlich bioaktiver Proteine. Die Degradierung von Milchproteinen setzt Peptidfragmente frei, dessen biologische Wirkung sich vom Ursprungsprotein unterscheiden kann. Diese funktionellen Peptide stammen von Caseinen (einschließlich αs1-, αs2-, ß- und κ-Casein) und Molkenproteinen (einschließlichα-Lactalbumin, ß-Lactoglobulin und Lactoferrin) ab. Diese Peptide weisen eine Reihe von Funktionen auf wie antimikrobieller, Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmung, Dipeptidylpeptidase IV(DPP-IV)-Hemmung, Opioidagonisten- und -antagonistenaktivität, Immunmodulation, mineralische Bindung und antioxidative Funktionen. Ziel dieses Projektes ist es, die Analyse des Peptidom der Muttermilch in ein schon laufendes Protokoll (Analyse der „Innate Lymphoid Cells“ in der Muttermilch von Müttern früh- und reifgeborener Kinder) zu integrieren, um den Einfluss von Gestationsalter (Frühgeburt versus Termingeburt) und dem postnatalen Alter auf die Konzentrationen und Zusammensetzung des Peptidoms zu untersuchen. Gleichzeitig dient das Projekt als Pilotstudie für die Peptidombestimmung im Rahmen der PriVileG-M-Studie (Förderung von Nachwuchswissenschaftlern in exzellenten Forschungsverbünden des Landes Mecklenburg-Vorpommern).
Die praktische-klinische Bedeutung hinter diesem Projekt zeigen sehr aktuelle Daten aus dem German Neonatal Network von 2016, an dem auch die Neonatologie der UMG teilnimmt. An einem Kollektiv von 1422 Frühgeborenen < 1500g Geburtsgewicht konnte gezeigt werden, dass die Ernährung mit Muttermilch das Risiko, schwere neonataler Komplikationen zu erleiden, deutlich reduziert. Bisher ist jedoch unbekannt, welche Peptide für diese protektiven Mechanismen verantwortlich sind. Daher streben wir eine Peptidom Analyse der Muttermilch zu 3 Zeitpunkten postnatal mittels Massenspektometrie an. Diese Analysen werden in Zusammenarbeit mit der Funktionellen Genomforschung (Verantwortlich: Dr. Elke Hammer) durchgeführt.

Wer Lust und Interesse hat mit uns zu forschen, kann sich gern ab sofort an dem Projekt beteiligen (spätester Beginn: April 2020).

Benötigt werden:
  • Interesse am experimentellen und statistischen Arbeiten
  • Team- und Begeisterungsfähigkeit
  • 1 Jahr Zeit für die Experimente bzw. Datenanalysen und die Anfertigung der Doktorarbeit
  • ggf. auch studienbegleitend je nach Absprache.
  ab sofort (spätester Beginn: April 2020) Prof. Dr. med. Matthias Heckmann
Leiter der Abt. Neonatologie u. Päd. Intensivmedizin
Email: matthias.heckmann@uni-greifswald.de

Tel: 03834 86-6421


Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe „AG Neonatale Neuroprotektion“ von Prof. Heckmann, PD Dr. A. Lange und Dr. V. (Neonatologie) in Kooperation mit der AG „Experimentelle Neuroimmunologie“ (verantwortlich Dr. med. J. Ruhnau) und Dr. Elke Hammer aus dem „Interfakultäres Institut für Genetik und Funktionelle Genomforschung“
         

Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Medizinische Psychologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Mikrobiologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Neurochirurgie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Neurologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Modulation der Gedächtniskonsolidierung im Schlaf mit Hilfe von oszillierender nicht-invasiver Hirnstimulation Experimentelle Doktorarbeit - Wie können Gedächtnisinhalte gespeichert werden damit sie auch noch nach Jahren abgerufen werden können? Entsprechend führender Modelle der Gedächtnisbildung, sind Gedächtnisrepräsentationen zunächst abhängig vom Hippocampus, und werden dann für eine langfristige Speicherung zunehmend in kortikale Repräsentationen überführt. Es besteht Einigkeit darüber, dass Schlaf durch seine charakteristische ozillatorische Aktivität und die Abwesenheit von bewusster
Informationsverarbeitung die Gedächtniskonsilidierung erleichtert. Mit zunehmendem Alter nehmen gedächtnisrelevante Schlafparameter jedoch ab, begleitet von einer Verschlechterung der Gedächtnisleistung. Besonders drastisch treten diese Veränderungen bei neurodegenerativen Erkrankungen wie der Alzheimer-Demenz auf. Das zentrale Anliegen dieser Arbeit ist es daher eine Behandlungsmöglichkeit zur Steigerung der Gedächtnisleistung zu erforschen, die am Schlaf ansetzt. Während Schlafmedikamente die Schlafdauer erhöhen, zeigen sie jedoch keine oder sogar negative Einflüsse auf die Schlafqualität. In vorangegangenen Studien konnten wir bereits mit Hilfe schwacher nicht-invasiver langsam oszillierender elektrischer Hirnstimulation (so-tDCS) positive Ergebnisse in der Schlafqualität und der Gedächtnisleistung bei älteren gesunden Personen sowie Patienten mit Gedächtnisstörungen erzielen. Der positive Effekt variierte jedoch relativ stark von Teilnehmer zu Teilnehmer, so dass wir in dieser Studie die Optimierung und Individualisierung dieser Behandlungsmethode anstreben.
1 - 1,5 Jahre Datenerhebung und Auswertung 06.03.2020 Liliia Shevchuk, E-Mail: liliia.shevchuk@med.uni-greifswald.de
Verbesserung von Sprachlernen durch nicht-invasive Gleichstromstimulation Experimentelle Doktorarbeit - Nicht-invasive Gleichstromstimulation des Gehirns ermöglicht weitgehend nebenwirkungsfrei die Modulation von neuronaler Aktivität und Verhaltensleistung. Diese Methode soll genutzt werden, um den spezifischen Beitrag sprachrelevanter Gehirnareale zum Erlernen und Abrufen neuer Worte zu identifizieren. Dabei wird ein etabliertes kontextuelles Sprachlernparadigma verwendet, bei dem die Bedeutung unbekannter Begriffe erschlossen werden muss. MRT-basierte Biomarker (Hirnfunktion und -struktur) werden erhoben um Prädiktoren des Lernerfolg zu identifizieren. MRT und eine neuropsychologische Voruntersuchung werden an einem Tag erhoben; in einer seperaten Sitzung wird das Sprachlernparadigma und die Hirnstimulation durchgeführt. Aufgabe eines/einer Doktorand*in: Probandenrekrutierung, Durchführung des Sprachlernparadigmas, der Gleichstromstimulation und der neuropsychologischen Voruntersuchung. Gemeinsame statistische Auswertung der erhobenen Daten. Im Projekt können mehrere Arbeiten durchgeführt werden, die den Effekt von Gleichstromstimulation zu unterschiedlichen Zeitpunkte und über verschiedenene Hirnregionen untersuchen. Die Erhebung und Auswertung der Daten kann in Vollzeit oder studienbegleitend durchgeführt werden. 1 - 1,5 Jahre Datenerhebung und Auswertung 06.03.2020 Prof. Dr. Marcus Meinzer, E-Mail: marcus.meinzer@med.uni-greifswald.de Tel. 03834-86-6729
Effekte von nicht-invasiver Gleichstromstimulation auf sozial-kognitive Prozesse Experimentelle Doktorarbeit - Die Fähigkeit die Perspektive einer anderen Person zu verstehen und zu berücksichtigen ist eine fundamentale Komponente unseres sozialen Zusammenlebens. In der geplanten Studie werden wir untersuchen, ob durch nicht-invasive transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) die Fähigkeit der Perspektivübernahme bei gesunden älteren Erwachsenen durch tDCS moduliert werden kann. Die tDCS ist ein etabliertes Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation, bei dem durch Modulation kortikaler Erregbarkeit Motorik und Kognition verbessert werden können. Initial wird eine neuropsychologische Eingangsuntersuchung sowie eine MRT Untersuchung durchgeführt. Dies dient dazu mögliche funktionelle und strukturelle Prädiktoren der Stimulationswirkung auf die Leistung der Probanden zu untersuchen. In zwei separaten Gruppen wird die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme in cross-over Designs entweder mit aktiver tDCS durchgeführt. In beiden Experimentalgruppen wird der Einfluss der von tDCS auf Verhaltensleistungen durch Vergleich mit Placebo-tDCS (sham) erreicht. Eine Gruppe junger Erwachsener dient als Kontrollgruppe und erhält bei Durchführung des Paradigmas keine Stimulation. Aufgabe eines/einer Doktorand*in: Probandenrekrutierung, Durchführung des Paradigmas, der Gleichstromstimulation und der neuropsychologischen Voruntersuchung. Gemeinsame statistische Auswertung der erhobenen Daten. Im Projekt können mehrere Arbeiten durchgeführt werden, die den Effekt von Gleichstromstimulation zu unterschiedlichen Zeitpunkte und über verschiedenene Hirnregionen untersuchen. Die Erhebung und Auswertung der Daten kann in Vollzeit oder studienbegleitend durchgeführt werden. 1 - 1,5 Jahre Datenerhebung und Auswertung 28.05.2020 Prof. Dr. Marcus Meinzer, E-Mail: marcus.meinzer@med.uni-greifswald.de Tel. 03834-86-6729 oder Dr. Mandy Roheger, E-Mail: mandy.roheger@med.uni-greifswald.de; Tel: 03834-86-6737
Humane Mikroglia, Stroke, Demenz und Polyamine Der ischämischen Schlaganfalles stellt eine der drei häufigsten vorzeitigen Mortalitätsursachen weltweit dar. Überlebende leiden sehr häufig unter bleibenden Behinderungen. Insbesondere die Beeinträchtigung der kognitiven Defizit ist Gegenstand der aktuellen Forschung. In unserer Arbeitsgruppe konnte bereits in verschiedenen Publikationen gezeigt werden, dass das Immunsystem eine zentrale Rolle im Schlaganfall spielt und dabei den Verlauf der Erkrankung erheblich beeinflussen kann. Dabei kommt infiltrierenden T-Zellen eine außerordentliche Rolle zu. In Folge eines ischämischen Schlaganfalles aktivieren T-Zellen Mikrogliazellen und induzieren inflammatorische Zytokine. Ins Infarktgebiet einwandernde T-Zellen könnten die Aktivierung zu inflammatorischen Mikrogliazellen induzieren und so zu einer die Entzündung um das Infarktgebiet herum verstärken. Ziel ist es daher, die Rolle der T-Zellen in der Interaktion mit humanen Mikroglia Zellen zu testen und deren Auswirkung für die kognitiven Defizite nach Schlaganfall zu bergreifen. Die Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls besteht aus der Rekanalisierung des betroffenen Gefäßes mittels rekombinantem Gewebeplasminaktivator oder mechanischer Thrombektomie. Diese Therapien erreichen jedoch nur ca. 10% der betroffenen Patienten vor allem da sie nur innerhalb der ersten Stunden nach einem Schlaganfall indiziert sind. Es besteht deshalb ein sehr hoher Bedarf an der Identifikation neuer therapeutischer Angriffspunkte. Polyamine wurden bereits positiv im Zusammenhang mit Patienten mit Gedächtnisstörungen getestet. Ob sie allerdings auch im Schlaganfallpatienten einen positiven Effekt haben könnten, ist bisher unzureichend untersucht. Wer Lust und Interesse hat mit uns zu forschen, kann sich gern ab sofort an dem Projekt „Mikroglia, T-Zellen und Schlaganfall“ oder dem Projekt „Polyamine bei kognitiven Defiziten“ beteiligen (spätester Beginn: Herbst 2020). Wir bieten: • Engmaschige Betreuung mit experimentellen/klinischen Anforderungen • Hilfe bei Antragstellung Domagk Stipendium (bereits mehrfach erfolgreich) • Einführung in „Wie schreibt man eine Doktorarbeit“, Umgang mit Statistikprogrammen und Programme für die Literaturverwaltung • vielschichtiges Team aus Medizinstudenten, Humanbiologen und Klinikern Benötigt werden: • Interesse am experimentellen und statistischen Arbeiten • Team- und Begeisterungsfähigkeit • 1 Jahr Zeit für die Experimente bzw. Datenanalysen und die Anfertigung der Doktorarbeit • ggf. auch studienbegleitend je nach Absprache. 1 Jahr 09.06.2020 Dr. rer. nat. Antje Vogelgesang Email: antje.vogelgesang@uni-greifswald.de; Phone +49 (0)3834 86 80 482

Nuklearmedizin

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Pathologie

medizinische Doktorarbeiten an der Pathologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Tumorentstehung in Leber und Niere Anforderungen: experimentell und semi-experimentell (Auswertung von histologischen Schnitten)

Am Institut für Pathologie liegt der Forschungsschwerpunkt auf Tumorerkrankungen, mit Leber- und Nierentumoren im besonderen Fokus. Wir verwenden Mausmodelle und Zellkulturen, um zu erforschen wie Tumoren durch metabolische Veränderungen des Kohlenhydratstoffwechsels entstehen, bzw ihre Entstehung begünstigt wird. Medizinische Doktorarbeiten sind somit an Tiermodellen und/oder Zellkultursystemen möglich.

Bei Interesse am Besten einfach Kontakt aufnehmen, um zu besprechen welche Projekte aktuell verfügbar sind, welcher zeitlicher Rahmen dafür sinnvoll ist und um sich gegenseitig kennenzulernen.

Publikationen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=ribback+dombrowski
ab einem Semester 11/2018 Dr. med. Silvia Ribback / Dr. rer. nat. Christoph Metzendorf / www2.medizin.uni-greifswald.de/patho/mitarbeiter/

Pathophysiologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Pharmakologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Physiologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Psychiatrie und Psychotherapie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Rechtsmedizin

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Sozialmedizin und Prävention

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Strahlentherapie und Radioonkologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Transfusionmedizin

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Interaktion von humanen Thrombozyten mit dem pathogenen Bakterium Streptococcus pneumoniae experimentell 6-12 Monate 26.10.2018 Dr. Thomas Thiele, thomas.thiele@uni-greifswald.de, 03834-8619540

Urologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Unfall-, Wiederherstellungschirurgie und Rehabilitative Medizin

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Untersuchung der Mikrozirkulation bei M. Dupuytren Beim M. Dupuytren (MD) handelt es sich um eine in der Regel chronisch progrediente gutartige firbroproliferative Bindegewebserkrankung der palmaren und digitalen Faszien, die unbehandelt zum weitgehenden Funktionsausfall der Hände führen kann.
Eine Hauptkomplikation der Therapie bei MD ist das Rezidiv, welches in Abhängigkeit der Nachbeobachtungszeit in bis zu 100% auftritt. Die Re-Operation dauert i. d. R. länger und ist anspruchsvoll. Das Risiko für eine Gefäßnervenverletzung ist um das 10-Fache für Arterien und um das 5-Fache für Nerven erhöht. Außerdem ist die postoperative Rekonvaleszenzphase intensiver und länger. Daher erscheint es dringlich erforderlich, die Bedingungen der Rezidiventwicklung und die lokalen Bedingungen des Rezidives zu erforschen, um einerseits korrigierbare Einflussfaktoren beim Ersteingriff zu ermitteln und andererseits beim Re-Eingriff den Patienten bzgl. des OP-Risikos adäquat beraten zu können.
Dieser Frage stellt sich die vorliegende Studie. Dabei soll mit moderner Technologie der mikrozirkulatorische Aspekt der Erkrankung untersucht werden und auf Unterschiede zwischen den verschiedenen Verlaufstypen der Erkrankung überprüft werden.
ca. 12 Monate 08.04.2019 Inga Langner, Dr.med. Oberärztin
Tel.: 86-22582
Fax: 86-6102
E-Mail: inga.langner@uni-greifswald.de

ZIK HIKE

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         
    Impressum     Datenschutz     Seite drucken    Seitenanfang