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Promotionsdatenbank

Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Die Rolle des Nervus vagus auf den Immunstatus im Zeitverlauf der postoperativen Immunsuppression Experimentelle Doktorarbeit (Maus-OPs) - Jeder viszeralchirurgische Eingriff führt zu einer ausgeprägten Suppression des Immunsystems, in deren Folge es zu schwerwiegenden postoperativen Komplikationen (z.B. Wundheilungsstörungen, Sepsis) für den Patienten kommen kann. Ziel dieses DFG-geförderten Projektes ist es, das Zusammenspiel zwischen Nervus vagus und postoperativer Immundysfunktion genauer zu analysien. Wir wenden dafür in der Maus eine Kombination aus Vagotomie und dem Modell der SID (Surgically induced immune dysfunction) an. Aufbauend auf Vorarbeiten unserer Arbeitsgruppe soll im Speziellen die Rolle des Nervus vagus auf den Immunstatus der Maus zu verschiedenen Zeitpunkten im postoperativen Verlauf untersucht werden. Wir möchten dabei gerne beantworten wie genau sich der Nervus vagus im zeitlichen Verlauf der postoperativen Immunsuppression verhält. Und wann er seinen größten und wann nur einen geringen Effekt hat. Wir gehen davon aus, dass der Nervus vagus über die Milz das Phänomen der postoperativen Immunsuppression beeinflusst und das sich hier durch Modulation auf Zell- oder Proteinebene neue Ansätze zur Therapie oder sogar Prophylaxe für das schwerwiegende Problem der postoperativen Fehlfunktion des Immunsystems ermöglichen. 1-1,5 Jahre Datenerhebung + Auswertung 18.10.2017 PD Dr. med. Pia Menges; Anfragen bitte an Christine Hackbarth (Laborleiterin) schicken, E-Mail: christine.hackbarth@uni-greifswald.de
Kauterisierung in der Blutstillung: Physikalisches Plasma als Alternative? Experimentelle Doktorarbeit (humane Proben) - Chirurgische Eingriffe führen zwangsläufig zu einer Zerstörung der Blutgefäße, die insbesondere bei antikoagulierten Patienten gefährlich sein kann. Elektrokauterisation ist eine häufig verwendete Technik zur Blutstillung. Allerdings führt dies zu einer oberflächlichen Schicht nekrotischen Gewebes. Diese kann sich ablösen und zu gefährlichen, post-operativen Blutungen führen. Wir konnten im Tiermodell zeigen, dass kaltes, physikalisches Plasma eine konkurrenzfähige Alternative zur Kauterisierung ist, und das die Plasma-Koagulation wahrscheinlich durch direkte Thrombozytenaktivierung vermittelt wird. Das physikalische Plasma ist Gewebe-warm, nicht thermisch, und produziert ein Spektrum verschiedener reaktiven Spezies. Die Frage des vorliegenden Projektes ist, ob sich die Versuche aus dem Tiermodell auf Humanblut übertragen lassen. Genauer, soll erforscht werden, welche Mechanismen genau zur Thrombozytenaktivierung führen, und ob es eine Beteiligung anderer Blutzellen gibt. Schließlich soll auch das Kaltplasma selbst moduliert und dadurch möglicherweise für Koagulationsapplikationen optimiert werden. 1-1,5 Jahre Datenerhebung + Auswertung 18.10.2017 Dr. med. Julia van der Linde + Dr. rer. nat. Sander Bekeschus (INP); Anfragen bitte an Christine Hackbarth (Laborleiterin) schicken, E-Mail: christine.hackbarth@uni-greifswald.de

Anatomie und Zellbiologie

Doktorandenstelle

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Doktorandenstelle Arbeitsgruppe soll den Einfluss von Wirkstoffen auf den Verlauf von Nierenerkrankungen im Zebrafisch als Modellorganismus untersuchen
Komplette Ausschreibung als PDF
  10.05.2017 Prof. Dr. rer. nat. Nicole Endlich
nicole.endlich@uni-greifswald.de

Anästhesiologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Augenheilkunde

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Ophthalmologische Zytodiagnostik mittels PCR-Methoden. Experimentell     Prof. Dr. med. F. Tost (Tel: 03834 86 5923)
Neue Pharmakotherapie des Herpes corneae im Tierexperiment. Experimentell     Prof. Dr. med. F. Tost (Tel: 03834 86 5923)
Impressionszytologie – Zytokeratin – AK im Vergleich Augengesunde – Augenoberflächenerkrankungen. Experimentell     Prof. Dr. med. F. Tost (Tel: 03834 86 5923)
Vergleichende Evaluierung verschiedener Diagnoseverfahren bei Benetzungsstörungen. Experimentell     Prof. Dr. med. F. Tost (Tel: 03834 86 5923)

Biochemie und Molekularbiologie

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Pathogenesemechanismen bei Proteasomen-assoziierten autoinflammatorischen Syndromen (experimentell) Ein Schwerpunkt unserer Forschung liegt in der Identifizierung und funktionellen Charakterisierung pathogener Veränderungen in Genen, die für Komponente des Ubiquitin-Proteasomen System (UPS) kodieren. In den letzten Jahren ist eine Vielzahl genetischer Defekte identifiziert worden, die zu einer Störung der intrazellulären Proteinhomöostase führen. Diese noch wenig verstandenen seltenen Erkrankungen haben gemeinsam, dass sie generelle Proteinabbau-Defekte aufweisen, die grundsätzlich mit einer Akkumulation von Ubiquitin-Konjugaten und der Auslösung einer Typ I-Interferon (IFN) assoziiert sind. Interessanterweise, wurden in jüngster Zeit ähnliche genetische Variationen bei Patienten mit mentaler Retardierung festgestellt. Hauptziel dieses Projekts ist es ein verbessertes Verständnis der Pathogenese vom Genotyp zum Phänotyp zu erreichen. Wir sind in erster Linie daran interessiert die Kompensationsmechanismen und zellulären Reaktionen auf Proteasom-Fehlfunktionen zu entschlüsseln. Dazu verwenden wir einen integrativen Ansatz von Omics, der uns ermöglicht das Proteom bzw. Ubiquitinom zwischen gesunden Zellen und UPS-Mutanten Zellen zu vergleichen und, der uns hoffentlich ermöglicht neue Erkenntnisse über die Ursachen dieser Erkrankungen zu finden. Das Fernziel dieses Projekts ist die Schaffung einer Basis für die Entwicklung alternativer und neuer Behandlungskonzepte. nach Absprache 08.06.2020 Prof. Elke Krüger/ PD Dr. Frédéric Ebstein (Tel. 03834/865401)
Die Rolle des Transkriptionsfaktors TCF11/Nrf1 in der Cancerogenese (experimentell) Die fein abgestimmte Regulation des kontrollierten Proteinabbaus über das Ubiquitin-Proteasom-System (UPS) ist entscheidend, um Krankheiten wie Krebs, chronische Virusinfektionen, Autoimmunerkrankungen oder Neurodegeneration zu vermeiden. Gerade Tumorzellen sind für ihre Proliferation auf hohe Proteasomenaktivität angewiesen. Der Transkriptionsfaktor TCF11/Nrf1 vermittelt eine konzertierte Antwort auf Proteasomeninhibition an sogenannten „antioxidant response elements“ in den Promotoren proteasomaler Gene, um die Proteasomenmenge zu induzieren. Über diesen molekularen Mechanismus können sich Säugerzellen an den proteolytischen Bedarf anpassen und die Inhibition kompensieren. Als weitere essentielle Spieler der Regulation wurden neben TCF11/Nrf1, p97/VCP, DDI2 und NGLY1 identifiziert, die an der Verarbeitung, Glykosylierung und dem Abbau von Nrf1 beteiligt sind. Mechanismen der Proteasomeregulation sind deshalb ein attraktives Ziel für Therapieansätze in der Tumormedizin. Es wurde nachgewiesen, dass Proteasom-Inhibitoren wie Bortezomib ® bei der Behandlung des Multiplen Myeloms und anderer bösartiger Neoplasien bemerkenswerte Wirkungen zeigen und mittlerweile zur Standardtherapie geworden sind. Trotzdem stellt die Entstehung von Therapieresistenzen gegen Proteasom-Inhibitoren bei der Krebsbehandlung ein großes Problem dar. Das bessere Verständnis der Mechanismen zur Proteasomenregulation ist Voraussetzung für neue Therapien auch in Kombination mit Proteasomeninhibition. Mit Hilfe von Myelomzellen sollen neben Bortezomib ® andere Inhibitoren in ihrer Wirksamkeit getestet werden. nach Absprache 08.06.2020 Prof. Elke Krüger/ PD Dr. Frédéric Ebstein (Tel. 03834/865401)

Bioinformatik

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Community Medicine

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Dermatologie

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Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

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Diagnostische Radiologie

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Ethik und Geschichte der Medizin

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Drittmittelprojekt "„PePPP: Proteinfehlfaltung, ER-Stress und Proteindegradation“ (stud. HK) Aspekte der Patientenselbstvertretung (Selbsthilfegruppe) im Hinblick auf chronische Pankreaserkrankungen 1.4.2018-31.3.2019 3.1.2018 JProf. Dr. Dr. Sabine Salloch, Tel. 86-5780, sabine.salloch@uni-greifswald.de

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Funktionelle Genomforschung

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Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Kopf- und Hals-Chirurgie

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Prüfung raumakustischer Gegebenheiten zur Messung von ILD / BILD an der UMG-HNO Die ILD (intelligibility level difference) und BILD (binaural intelligibility level difference) sind sprachaudiometrische Maße für das Sprachverstehen in räumlichen Störschall-Nutzschall-Situationen. Diese können bei der Evaluation von apparativen Hörversorgungen wesentliche Erkenntnisse bei beidohrigen Versorgungsvarianten liefern. Die Messergebnisse können jedoch durch raumakustische Gegebenheiten im Untersuchungsraum beeinflusst werden. Daher sollen ILD/BILD Messungen an normalhörigen Probanden in zwei Messräumen der UMG/HNO durchgeführt werden. Frage: Hat die Raumakustik bzw. die Raumgeometrie zweier normgerechter Hörkabinen (DIN EN ISO 8253) unserer Klinik Einfluss auf das Messergebnis der ILD / BILD? (Literatur: ISBN 978-3-13-240200-3) offen 04.07.2019 Dr. rer. med. Dipl.-Ing. O. Dziemba / 03834-866289 / oliver.dziemba@med.uni-greifswald.de
OLSA versus GÖSA bei ILD / BILD Messungen an Normalhörenden und CI-Trägern Die ILD (intelligibility level difference) und BILD (binaural intelligibility level difference) sind sprachaudiometrische Maße für das Sprachverstehen in räumlichen Störschall-Nutzschall-Situationen. Diese können bei der Evaluation von apparativen Hörversorgungen wesentliche Erkenntnisse bei beidohrigen Versorgungsvarianten liefern. Zur Messung der ILD/BILD stehen verschiedene Sprachtestmaterialien zur Verfügung. Der Oldenburger Satztest (OLSA) und der Göttinger Satztest (GÖSA) können für diesen Einsatz verwendet werden. Es sollen ILD/BILD Messungen mit beiden Sprachtests an normalhörenden Probanden und CI-Trägern durchgeführt und die Ergebnisse analysiert und verglichen werden. Fragen: Können Messergebnisse der ILD / BILD an Normalhörenden und an CI-Trägern, die mit OLSA oder GöSa erhoben wurden, direkt miteinander verglichen werden? Gibt es systematische Unterschiede zwischen den Messeregbnissen in beiden Probandengruppen? (Literatur: ISBN 978-3-13-240200-3 / ISBN 978-1-6040-6810-8) in Bearbeitung 03.12.2020 Dr. rer. med. Dipl.-Ing. O. Dziemba / 03834-866289 / oliver.dziemba@med.uni-greifswald.de

Hautkrankheiten

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Hygiene und Umweltmedizin

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Humangenetik

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Immunologie

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Innere Medizin A (Notfallmedizin, Gastroenterologie, Nephrologie, Endokrinologie, Rheumatologie, Ernährungsmedizin)

Thema
Drittmittelprojekt: "EnErGie: Enterale Ernährung bei Malnutrition durch Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts" (stud. Hilfskraft 15h/Monat)
Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ, experimentell, Literaturrecherche o.ä.)
Mechanismen der Sarkopenie in der experimentellen chronischen Pankreatitis in der Maus ab 7. Fachsemester, Laborerfahrung von Vorteil. Interesse an einer experimentellen Doktorarbeit.
Name des Betreuers - Tel./Fax/E-Mail
Prof. Dr. Markus M. Lerch, Tel: 03834/86-7231 (Sekretariat), E-Mail: innerea@med.uni-greifswald.de oder PD Dr. Ali Aghdassi, Tel: 03834/86-80762, E-Mail: aghdassi@uni-greifswald.de

Innere Medizin B (Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin)

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Validierung eines neuen Algorithmus zur nichtinvasiven Pulswellenanalyse mittels Oszillometrie Eine Abschätzung des allgemeinen Risikos für Gefäßerkrankungen ist derzeit nur mit teils sehr aufwendigen und teuren Methoden möglich. In dieser klinischen Studie soll überprüft werden, ob eine einfache Methode, die im Prinzip einer einfachen Blutdruckmessung entspricht, ähnliche Informationen über den allgemeinen „Gesundheitszustand“ der Gefäße liefern kann wie aufwendigere Untersuchungen. Dazu werden bei Patienten, bei denen aus klinischen Gründen eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt wird, ergänzend nicht-invasive Messungen mir verschiedenen Blutdruckmessgeräten durchgeführt und die registrierten Pulswellenkurven ausgewertet. Die verwendeten Algorithmen sind bereits mehrfach getestet und ein Ethikvotum liegt bereits vor, so dass die Studie sofort starten kann. Der Promovend unterstützt die Logistik und führt die nicht-invasiven Messungen nach Einarbeitung selbststänig durch. Die Studie wurde bereits begonnen; alle Methoden sind etabliert und ca. 40% der Probanden bereits eingeschlossen. 6-8 Monate Datenerhebung bis Rekrutierungsende plus Auswertung 19.6.18 Prof. Dörr, mdoerr@uni-greifswald.de, Tel. 86-80510
AG Kardiovaskuläre Epidemiologie und Prävention Verschiedene epidemiologische, klinische und experimentelle Themen zu vergeben     Prof. Dörr, marcus.doerr@uni-greifswald.de, Tel. 86-80510
         
         
         
         
         
         
         

Innere Medizin C

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Entstehung und Transformation maligner B-Zellerkrankungen experimentell studienbegleitend Februar 2017 PD Dr. Carsten Hirt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Bedeutung molekularer prognostischer Marker für die Behandlung der AML experimentell studienbegleitend Februar 2017 PD Dr. Carsten Hirt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Molekulare Pathomechanismen der CML-Stammzelle experimentell studienbegleitend Februar 2017 PD Dr. Carsten Hirt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Klärung der an chromosomalen Translokationen beteiligten Gene bei akuten Leukämien experimentell studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. Christian Andreas Schmidt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Analysen von Transplantationsergebnissen (autologe und allogene Blutstammzelltransplantation) Recherche studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. William Krüger, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Einfluß transplantationsbiologischer Parameter auf den Verlauf nach Stammzelltransplantation Recherche studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. William Krüger, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Komplikationen und Strategien zur Komplikationsvermeidung nach Stammzelltransplantation Recherche studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. William Krüger, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Palliativmedizinische Fragestellungen (Patientenbezogene Fragestellungen und Fragestellungen der Versorgungsforschung) Recherche studienbegleitend Februar 2017 Dr. Andreas Jülich, Mail ajuelich@uni-greifswald.de, Telefon 03834 8622988
Aktueller Stand der ambulanten Palliativmedizin in MV Fragebogen, Umfragen, Auswertung der bisherigen Daten studienbegleitend Februar 2017 Dr. Andreas Jülich + Britta Buchhold, Mail ajuelich@uni-greifswald.de, Telefon 03834 8622988
Physio Ergotherapie, Mobilisation in der Palliativmedizin Prospektive Beobachtung auf der Palliativstation studienbegleitend Februar 2017 Dr. Andreas Jülich + Britta Buchhold + Daniela Frei, Mail ajuelich@uni-greifswald.de, Telefon 03834 8622988
Rehabilitation nach onkologischer Erkrankung Recherche studienbegleitend Februar 2017 PD Dr. Thomas Kiefer-Trendelenburg und Prof. Dr. William Krüger, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Charakterisierung des Plasmaproteoms zur Identifizierung prognostischer Parameter bei hämatologischen Erkrankungen experimentell studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. Christian Andreas Schmidt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Untersuchung der Reprogrammierung humaner peripherer T-Zellen zu Killerzellen - ein Weg zur Krebsbekämpfung? experimentell studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. Christian Andreas Schmidt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
Die differenzielle Regulation der CD13-Expression in Monozyten - ein Weg zum besseren Verständnis eines deregulierten Immunsystems experimentell studienbegleitend Februar 2017 Prof. Dr. Christian Andreas Schmidt, Mail onkologie@uni-greifswald.de
         
         
         

Kinderchirurgie

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Kinder- und Jugendmedizin

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Hyperoxie induzierte Schädigung der Oligodendrozyten - Rolle der Autophagie und Fetalzonensteroide Unsere Labor-Gruppe ist bestrebt, die neurologischen Konsequenzen der Frühgeburt zu verstehen, indem sie die Bedeutung klinischer Beobachtungen in verschiedenen Zellkultur-Modellen testet. Wir betrachten besonders die Hyperoxie-induzierte Schädigung der weißen Substanz (Oligo-dendrozyten) in dem noch unreifen Gehirn. Eine der häufigsten Art der Schädigung ist die periventrikuläre Leukomalazie. Diese kann im Verlauf zu mentalen und motorischen Störungen (Zerebralparesen) führen. Jungen sind dabei stärker betroffen als Mädchen. Während der Schwangerschaft produziert die fetale Nebennieren-rinde Hormonvorstufen (Fetalzonen-steroide), welche für die Reifung und Entwicklung des Fetus, aber auch für die Regulation der Schwangerschaft von Bedeutung sind. Unabhängig vom Zeitpunkt der Geburt entwickelt sich erst beim ausgereiften Neugeborenen die Fetalzone wieder zurück. Eine zu frühe Geburt führt daher zum Abfall von Progesteron- und Estradiolspiegel um den Faktor 100 und gleichzeitig zu einer Akkumulation von deren Vorstufen, den Fetalzonensteroiden beim Frühgeborenen. Progesteron, Estradiol und Fetalzonensteroide haben neuroendokrine Wirkungen. Aus diesem Grund haben wir in unseren Kultur-Modellen eine geschlechtsspezifische Studie über die Wirkung von Steroidhormonen und oxidativen Belastungen durchgeführt. Wir sind daran interessiert, die geschlechtsspezifischen molekularen Mechanismen zu verstehen, die einer differentiellen Wirkung von Hyperoxie und Steroidhormonen bei der Reifung der Oligodendrozyten zugrunde liegen. Folgende Methoden kommen bei uns zum Einsatz: Zellkultur mit Primär-Zellen und Zelllinien, FACS, Immunfluoreszenzfärbungen Western Blot und qPCR Transfektion 1 Jahr Beginn: Oktober 2020 Prof. Dr. med. Matthias Heckmann
Leiter der Abt. Neonatologie u. Päd. Intensivmedizin
Email: matthias.heckmann@uni-greifswald.de

Tel: 03834 86-6421


Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe „AG Neonatale Neuroprotektion“ von Prof. Heckmann. Alle, die an experimentellem Team Arbeit interessiert sind, können sich an uns wenden.

Contact email:
sunnyd@uni-greifswald.de (Dr. Donna Elizabeth Sunny)
Einfluss von Gestations- und postnatalem Alter auf die Konzentrationen funktioneller Peptide (Peptidom) in der Muttermilch Muttermilch ist die primäre Nahrungsquelle für Früh- und Neugeborene. Über die Grundnährstoffe hinaus liefert Milch auch eine Reihe funktioneller Komponenten, einschließlich bioaktiver Proteine. Die Degradierung von Milchproteinen setzt Peptidfragmente frei, dessen biologische Wirkung sich vom Ursprungsprotein unterscheiden kann. Diese funktionellen Peptide stammen von Caseinen (einschließlich αs1-, αs2-, ß- und κ-Casein) und Molkenproteinen (einschließlichα-Lactalbumin, ß-Lactoglobulin und Lactoferrin) ab. Diese Peptide weisen eine Reihe von Funktionen auf wie antimikrobieller, Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmung, Dipeptidylpeptidase IV(DPP-IV)-Hemmung, Opioidagonisten- und -antagonistenaktivität, Immunmodulation, mineralische Bindung und antioxidative Funktionen. Ziel dieses Projektes ist es, die Analyse des Peptidom der Muttermilch in ein schon laufendes Protokoll (Analyse der „Innate Lymphoid Cells“ in der Muttermilch von Müttern früh- und reifgeborener Kinder) zu integrieren, um den Einfluss von Gestationsalter (Frühgeburt versus Termingeburt) und dem postnatalen Alter auf die Konzentrationen und Zusammensetzung des Peptidoms zu untersuchen. Gleichzeitig dient das Projekt als Pilotstudie für die Peptidombestimmung im Rahmen der PriVileG-M-Studie (Förderung von Nachwuchswissenschaftlern in exzellenten Forschungsverbünden des Landes Mecklenburg-Vorpommern).
Die praktische-klinische Bedeutung hinter diesem Projekt zeigen sehr aktuelle Daten aus dem German Neonatal Network von 2016, an dem auch die Neonatologie der UMG teilnimmt. An einem Kollektiv von 1422 Frühgeborenen < 1500g Geburtsgewicht konnte gezeigt werden, dass die Ernährung mit Muttermilch das Risiko, schwere neonataler Komplikationen zu erleiden, deutlich reduziert. Bisher ist jedoch unbekannt, welche Peptide für diese protektiven Mechanismen verantwortlich sind. Daher streben wir eine Peptidom Analyse der Muttermilch zu 3 Zeitpunkten postnatal mittels Massenspektometrie an. Diese Analysen werden in Zusammenarbeit mit der Funktionellen Genomforschung (Verantwortlich: Dr. Elke Hammer) durchgeführt.

Wer Lust und Interesse hat mit uns zu forschen, kann sich gern ab sofort an dem Projekt beteiligen (spätester Beginn: April 2020).

Benötigt werden:
  • Interesse am experimentellen und statistischen Arbeiten
  • Team- und Begeisterungsfähigkeit
  • 1 Jahr Zeit für die Experimente bzw. Datenanalysen und die Anfertigung der Doktorarbeit
  • ggf. auch studienbegleitend je nach Absprache.
  ab sofort (spätester Beginn: April 2020) Prof. Dr. med. Matthias Heckmann
Leiter der Abt. Neonatologie u. Päd. Intensivmedizin
Email: matthias.heckmann@uni-greifswald.de

Tel: 03834 86-6421


Doktorarbeit in der Arbeitsgruppe „AG Neonatale Neuroprotektion“ von Prof. Heckmann, PD Dr. A. Lange und Dr. V. (Neonatologie) in Kooperation mit der AG „Experimentelle Neuroimmunologie“ (verantwortlich Dr. med. J. Ruhnau) und Dr. Elke Hammer aus dem „Interfakultäres Institut für Genetik und Funktionelle Genomforschung“
Thema 1: Einfluss eines mütterlichen Untergewichts zu Beginn der Schwangerschaft auf das feta-les Wachstum und neonatale Outcome anhand der SNiP-II-Geburtskohorte Eine Vielzahl von Studien haben den Einfluss von Adipositas in der Schwangerschaft hinsicht-lich des maternalen, perinatalen und neonatalen Outcomes untersucht. Dagegen liegen nur wenige Studien über die Folgen eines mütterlichen Untergewichts für Schwangerschaft und das kindliche Outcome in Industrieländern vor, obwohl die Prävalenz eines BMI <18,5 zu Beginn der Schwangerschaft zwischen 5 und 17% in Europa, USA und Asien beträgt. In der SNiP-I-Geburtskohorte (2002-2008) ergab eine Untersuchung von 3401 Mutter-Kind-Paaren, dass ein mütterliches Untergewicht zu Beginn der Schwangerschaft (Prävalenz 6,9%) mit einer niedrigeren Bildung, einem jüngeren Alter und vor allem Rauchen assoziiert war. Dar-aus resultierte ein niedrigeres Plazentagewicht, häufiger vorzeitige Wehen, eine erhöhte Inzidenz von Frühgeburten und Neugeborenen mit niedrigem Geburtsgewicht. Zudem mussten die Neugeborenen untergewichtiger Mütter postnatal häufiger stationär behandelt wer-den. Plazentainsuffizienz, Frühgeburtlichkeit und niedriges Geburtsgewicht stellen nicht nur un-mittelbar nach der Geburt ein Risiko für das Kind dar. Im späteren Leben zeigt sich eine Assoziation zum metabolischen Syndrom aber auch zu sozialen und psychischen Problemen. Der Zeitpunkt in der Schwangerschaft, in dem keine optimale Versorgung des Feten, spielt dabei eine entscheidende Rolle für die Entwicklung eines metabolischen Syndroms mit dem höchsten Risisko im 1. Trimenon. Daher soll in der SNiP-II-Geburtskohorte (2013-2017) der Einfluss eines mütterlichen Untergewichts (BMI<18,5) zu Beginn der Schwangerschaft 1) auf das fetale Wachstum (Wachstumsdaten aus den Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen) und 2) der Einfluss des fetalen Wachstums das neonatale Outcome untersucht werden (Thema 1). SNiP-I und SNiP-II liegen 10 Jahre auseinander, so dass Veränderungen im Gesundheitsver-halten über einen langen Zeitraum untersucht werden können. Daher soll der Einfluss eines mütterlichen Untergewichts zu Beginn der Schwangerschaft auf das maternale und neonata-le Outcome in den zwei Geburtskohorten SNiP-I und SNiP-II vergleichend untersucht werden (Thema 2).

Aufgaben und Anforderungen: Mitarbeit an der Datenbank SNiP-II durch Eingabe der Wachstumsdaten, Erstellung eine Datennutzenantrages (=Einleitung, Fragestellung und Methoden der Promotion), Interesse am epidemiologisch-wissenschaftlichen Arbeiten (professionelle statistische Betreuung wird gestellt), Team- und Begeisterungsfähigkeit.

Zeitplan: Mitarbeit an der Datenbank und Erstellung eine Datennutzenantrages kann ab so-fort begonnen werden, die Auswertung des Datensatzes ist zu Beginn 2022 geplant.
  ab sofort (März 2021) Arbeitsgruppe „SNiP-Neugeborenenkorte“ (Prof. Heckmann, PD Dr. A. Lange, Heike Allen-berg)
Thema 2: Vergleich des Einfluss eines mütterlichen Untergewichts zu Beginn der Schwangerschaft auf das maternale und neonatale Outcome in den zwei Geburtskohorten SNiP-I und SNiP-II Eine Vielzahl von Studien haben den Einfluss von Adipositas in der Schwangerschaft hinsicht-lich des maternalen, perinatalen und neonatalen Outcomes untersucht. Dagegen liegen nur wenige Studien über die Folgen eines mütterlichen Untergewichts für Schwangerschaft und das kindliche Outcome in Industrieländern vor, obwohl die Prävalenz eines BMI <18,5 zu Beginn der Schwangerschaft zwischen 5 und 17% in Europa, USA und Asien beträgt. In der SNiP-I-Geburtskohorte (2002-2008) ergab eine Untersuchung von 3401 Mutter-Kind-Paaren, dass ein mütterliches Untergewicht zu Beginn der Schwangerschaft (Prävalenz 6,9%) mit einer niedrigeren Bildung, einem jüngeren Alter und vor allem Rauchen assoziiert war. Dar-aus resultierte ein niedrigeres Plazentagewicht, häufiger vorzeitige Wehen, eine erhöhte Inzidenz von Frühgeburten und Neugeborenen mit niedrigem Geburtsgewicht. Zudem mussten die Neugeborenen untergewichtiger Mütter postnatal häufiger stationär behandelt wer-den. Plazentainsuffizienz, Frühgeburtlichkeit und niedriges Geburtsgewicht stellen nicht nur un-mittelbar nach der Geburt ein Risiko für das Kind dar. Im späteren Leben zeigt sich eine Assoziation zum metabolischen Syndrom aber auch zu sozialen und psychischen Problemen. Der Zeitpunkt in der Schwangerschaft, in dem keine optimale Versorgung des Feten, spielt dabei eine entscheidende Rolle für die Entwicklung eines metabolischen Syndroms mit dem höchsten Risisko im 1. Trimenon. Daher soll in der SNiP-II-Geburtskohorte (2013-2017) der Einfluss eines mütterlichen Untergewichts (BMI<18,5) zu Beginn der Schwangerschaft 1) auf das fetale Wachstum (Wachstumsdaten aus den Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen) und 2) der Einfluss des fetalen Wachstums das neonatale Outcome untersucht werden (Thema 1). SNiP-I und SNiP-II liegen 10 Jahre auseinander, so dass Veränderungen im Gesundheitsver-halten über einen langen Zeitraum untersucht werden können. Daher soll der Einfluss eines mütterlichen Untergewichts zu Beginn der Schwangerschaft auf das maternale und neonata-le Outcome in den zwei Geburtskohorten SNiP-I und SNiP-II vergleichend untersucht werden (Thema 2).

Aufgaben und Anforderungen: Mitarbeit an der Datenbank SNiP-II durch Eingabe der Wachstumsdaten, Erstellung eine Datennutzenantrages (=Einleitung, Fragestellung und Methoden der Promotion), Interesse am epidemiologisch-wissenschaftlichen Arbeiten (professionelle statistische Betreuung wird gestellt), Team- und Begeisterungsfähigkeit.

Zeitplan: Mitarbeit an der Datenbank und Erstellung eine Datennutzenantrages kann ab so-fort begonnen werden, die Auswertung des Datensatzes ist zu Beginn 2022 geplant.
  ab sofort (März 2021) Arbeitsgruppe „SNiP-Neugeborenenkorte“ (Prof. Heckmann, PD Dr. A. Lange, Heike Allenberg)
Immunfunktionen der Muttermilch Früh- und Reifgeborene sind durch ihr unreifes Immunsystem einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Infektionen führen zu einer erhöhten Mortalität und bedingen z.T. schwere Entwicklungsstörungen (Mwaniki, Atieno, Lawn, & Newton, 2012; Nadeau, Subramaniam, & Andrews, 2016). Muttermilch gilt als einer der wirksamsten immunologischen Schutzmechanismen der ersten Lebensmonate und vermittelt diesen über Zell- und lösliche Bestandteile.

Die Muttermilch enthält 32 lösliche Komponenten und sechs Zelltypen, wodurch sie einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung zellulärer Komponenten und des Microbioms (Witkowska-Zimny & Kaminska-El-Hassan, 2017) des Kindes hat. Es wurde gezeigt, dass sich die Muttermilch von Müttern Frühgeborener (preterm milk) von der Reifgeborener (term milk) unterscheidet. In der preterm milk sind die Anteile von Proteinen, immunologischen Faktoren und Immunglobulin A (IgA) höher als in term milk (Cacho & Lawrence, 2017). Die Zusammensetzung der Immunkomponenten verändert sich postnatal. Die praktische-klinische Bedeutung zeigen sehr aktuelle Daten aus dem German Neonatal Network, an dem auch die Neonatologie der UMG teilnimmt. An einem Kollektiv von 1422 Frühgeborenen < 1500g Geburtsgewicht konnte gezeigt werden, dass die Ernährung mit Muttermilch das Risiko, schwere neonatale Komplikationen zu erleiden, deutlich reduziert. (Spiegler et al., 2016). Bisher sind noch viele Immunfunktionen der Zellen in der Muttermilch und deren Einfluss auf die neonatale Darmentwicklung völlig unbekannt. Daher streben wir ein Projekt an, in dem wir einerseits Muttermilch sammeln und diese mit klinischen Parametern der Mütter als auch der Kindern abgleichen. Ziel ist ein besseres Verständnis der Rolle der Muttermilch in der Entwicklung des Immunsystems von Neugeborenen.

Wer Lust und Interesse hat mit uns zu forschen, kann sich gern ab Herbst 2021 an dem Projekt beteiligen (spätester Beginn: Oktober 2021).

Benötigt werden:
  • Interesse am experimentellen und statistischen Arbeiten
  • Team- und Begeisterungsfähigkeit
  • 1 Jahr Zeit für die Experimente bzw. Datenanalysen und die Anfertigung der Doktorarbeit
  • ggf. auch studienbegleitend je nach Absprache.
  April 2021 (spätester Begin Oktober 2021) Arbeitsgruppe „AG Neonatale Neuroprotektion“ von Prof. Heckmann in Kooperation mit der AG „Experimentelle Neuroimmunologie“ (verantwortlich Dr. med. J. Ruhnau)
Prof. Dr. med. Matthias Heckmann
Leiter der Abt. Neonatologie u. Päd. Intensivmedizin
Email: matthias.heckmann@uni-greifswald.de

Tel: 03834 86-6421
         
         
         

Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Medizinische Psychologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Medizinische Mikrobiologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Neurochirurgie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Neurologie

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
Modulation der Gedächtniskonsolidierung im Schlaf mit Hilfe von oszillierender nicht-invasiver Hirnstimulation Experimentelle Doktorarbeit - Wie können Gedächtnisinhalte gespeichert werden damit sie auch noch nach Jahren abgerufen werden können? Entsprechend führender Modelle der Gedächtnisbildung, sind Gedächtnisrepräsentationen zunächst abhängig vom Hippocampus, und werden dann für eine langfristige Speicherung zunehmend in kortikale Repräsentationen überführt. Es besteht Einigkeit darüber, dass Schlaf durch seine charakteristische ozillatorische Aktivität und die Abwesenheit von bewusster
Informationsverarbeitung die Gedächtniskonsilidierung erleichtert. Mit zunehmendem Alter nehmen gedächtnisrelevante Schlafparameter jedoch ab, begleitet von einer Verschlechterung der Gedächtnisleistung. Besonders drastisch treten diese Veränderungen bei neurodegenerativen Erkrankungen wie der Alzheimer-Demenz auf. Das zentrale Anliegen dieser Arbeit ist es daher eine Behandlungsmöglichkeit zur Steigerung der Gedächtnisleistung zu erforschen, die am Schlaf ansetzt. Während Schlafmedikamente die Schlafdauer erhöhen, zeigen sie jedoch keine oder sogar negative Einflüsse auf die Schlafqualität. In vorangegangenen Studien konnten wir bereits mit Hilfe schwacher nicht-invasiver langsam oszillierender elektrischer Hirnstimulation (so-tDCS) positive Ergebnisse in der Schlafqualität und der Gedächtnisleistung bei älteren gesunden Personen sowie Patienten mit Gedächtnisstörungen erzielen. Der positive Effekt variierte jedoch relativ stark von Teilnehmer zu Teilnehmer, so dass wir in dieser Studie die Optimierung und Individualisierung dieser Behandlungsmethode anstreben.
1 - 1,5 Jahre Datenerhebung und Auswertung 06.03.2020 Liliia Shevchuk, E-Mail: liliia.shevchuk@med.uni-greifswald.de
Humane Mikroglia, Stroke, Demenz und Polyamine Der ischämischen Schlaganfalles stellt eine der drei häufigsten vorzeitigen Mortalitätsursachen weltweit dar. Überlebende leiden sehr häufig unter bleibenden Behinderungen. Insbesondere die Beeinträchtigung der kognitiven Defizit ist Gegenstand der aktuellen Forschung. In unserer Arbeitsgruppe konnte bereits in verschiedenen Publikationen gezeigt werden, dass das Immunsystem eine zentrale Rolle im Schlaganfall spielt und dabei den Verlauf der Erkrankung erheblich beeinflussen kann. Dabei kommt infiltrierenden T-Zellen eine außerordentliche Rolle zu. In Folge eines ischämischen Schlaganfalles aktivieren T-Zellen Mikrogliazellen und induzieren inflammatorische Zytokine. Ins Infarktgebiet einwandernde T-Zellen könnten die Aktivierung zu inflammatorischen Mikrogliazellen induzieren und so zu einer die Entzündung um das Infarktgebiet herum verstärken. Ziel ist es daher, die Rolle der T-Zellen in der Interaktion mit humanen Mikroglia Zellen zu testen und deren Auswirkung für die kognitiven Defizite nach Schlaganfall zu bergreifen. Die Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls besteht aus der Rekanalisierung des betroffenen Gefäßes mittels rekombinantem Gewebeplasminaktivator oder mechanischer Thrombektomie. Diese Therapien erreichen jedoch nur ca. 10% der betroffenen Patienten vor allem da sie nur innerhalb der ersten Stunden nach einem Schlaganfall indiziert sind. Es besteht deshalb ein sehr hoher Bedarf an der Identifikation neuer therapeutischer Angriffspunkte. Polyamine wurden bereits positiv im Zusammenhang mit Patienten mit Gedächtnisstörungen getestet. Ob sie allerdings auch im Schlaganfallpatienten einen positiven Effekt haben könnten, ist bisher unzureichend untersucht. Wer Lust und Interesse hat mit uns zu forschen, kann sich gern ab sofort an dem Projekt „Mikroglia, T-Zellen und Schlaganfall“ oder dem Projekt „Polyamine bei kognitiven Defiziten“ beteiligen (spätester Beginn: Herbst 2020). Wir bieten: • Engmaschige Betreuung mit experimentellen/klinischen Anforderungen • Hilfe bei Antragstellung Domagk Stipendium (bereits mehrfach erfolgreich) • Einführung in „Wie schreibt man eine Doktorarbeit“, Umgang mit Statistikprogrammen und Programme für die Literaturverwaltung • vielschichtiges Team aus Medizinstudenten, Humanbiologen und Klinikern Benötigt werden: • Interesse am experimentellen und statistischen Arbeiten • Team- und Begeisterungsfähigkeit • 1 Jahr Zeit für die Experimente bzw. Datenanalysen und die Anfertigung der Doktorarbeit • ggf. auch studienbegleitend je nach Absprache. 1 Jahr 09.06.2020 Dr. rer. nat. Antje Vogelgesang Email: antje.vogelgesang@uni-greifswald.de; Phone +49 (0)3834 86 80 482
Modulation wahrgenommer Vertrauenswürdigkeit von Gesichtern durch nicht-invasive Gleichstromstimulation Experimentelle Bachelor/Masterarbeit - Gesichter werden typischerweise als mehr oder weniger vertrauenswürdig eingeschätzt und der Grad der Vertrauenswürdigkeit hat Einfluß darauf, wie gut Gesichter erinnert werden. In der geplanten Studie soll untersucht werden, ob die Erinnerung von Gesichtern aus unterschiedlichen Kulturkreisen durch nicht-invasive Gleichstromstimulation des Gehirns modifiziert werden können. Aufgaben: Probandenrekrutierung, Durchführung der Studie (z.B., neuropsychologische Eingangsuntersuchung, Applikation der Gleichstromstimulation während des experimentellen Paradigmas), Dateneingabe, gemeinsame statistische Auswertung . Im Projekt können mehrere Abschlußarbeiten durchgeführt werden, die den Effekt von Gleichstromstimulation über verschiedenene Hirnregionen untersuchen. Die Erhebung und Auswertung der Daten kann in Vollzeit oder studienbegleitend durchgeführt werden. Ein vorangehendes Forschungspraktikum ist ebenfalls möglich. ca. 0,5 - 1 Jahr 21.10.2020 Prof. Dr. Marcus Meinzer, marcus.meinzer@med.uni-greifswald.de
Kognitive und affektive Beeinträchtigungen bei dilatativer Kardiomyopathie Klinisch-experimentelle Doktorarbeit -Die dilatative Kardiomyopathie (DCM) ist durch eine pathologische Erweiterung beider oder nur der linken Herzkammer charakterisiert, zählt zu den häufigsten Ursachen für die Entstehung einer Herzinsuffizienz und ist heutzutage der häufigste Grund für eine Herztransplantation. Neben der Schädigung des Herzmuskels kann es bei diesen Patienten initial und/oder im Verlauf zu kognitiven Einschränkungen mit erheblicher Alltagsrelevanz kommen. Die Datenlage zu Entstehungsmechanismen, Häufigkeit und Schweregrad dieser kognitiven Defizite in der internationalen Literatur ist jedoch unzureichend. Das Ziel der hier beantragten prospektiven Beobachtungsstudie ist eine Charakterisierung der kognitiven und affektiven Leistungsfähigkeit von Patienten mit DCM. Bei dieser Studie handelt es sich um eine Kooperationsstudie mit der Inneren Medizin B. Aufgabe eines/einer Doktorand*in: Probandenrekrutierung, Durchführung des EEG Paradigmas und der neuropsychologischen Untersuchung. Gemeinsame statistische Auswertung der erhobenen Daten. Im Projekt können mehrere Arbeiten durchgeführt werden, die kognitive Leistungen- und Leisitungsveränderungen bei Herzinsuffizienzpatienten und gesunden Kontrollprobanden zu unterschiedlichen Zeitpunkten untersuchen. Die Arbeit kann in Vollzeit oder studienbegleitend durchgeführt werden. 1 - 1,5 Jahre Datenerhebung und Auswertung 25.11.2020 Prof. Agnes Flöel, Silke Wortha, E-Mail: agnes.floeel@med.uni-greifswald.de, silkemaria.wortha@med.uni-greifswald.de
Prognostische Wertigkeit neurophysiologischer Parameter bei Patienten mit Multipler Sklerose In der Verlaufsbeurteilung bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) spielt die strukturelle MRT-Bildgebung eine herausragende Rolle. Neben dieser Untersuchung stellen auch die in der Routine erhobenen evozierten Potentiale Parameter dar, um die Intaktheit der verschiedenen Systeme (motorisch, visuell, akustisch, somatosensibel) objektiv zu evaluieren. In diesem Projekt soll jetzt die prognostische Wertigkeit evozierter Potentiale für die Langzeitbehinderung untersucht werden. Dabei stellt die Klassifikation der einzelnen Befunde in einen sogenannten Evozierte Potentiale Score den ersten Schritt dar, bevor diese Werte dann mit klinischen Parametern (Gesamtbehinderung als klinischer Score hier mit dem EDSS gemessen) und MRT-Parametern (regionales und totales Hirnvolumen, Integrität unterschiedlicher, anatomischer Fasertrakte) assoziiert werden sollen. Retrospektive Datenanalyse; Ca. 300 Patienten der Ambulanz 1 -2 Jahre 31.03.2021 Dr. Matthias Grothe, matthias.grothe@med.uni-greifswald.de
Kognition, Altern, Hirnstimulation Gerne können Sie sich auch initiativ für eine Doktorarbeit bei uns bewerben z.B. auch im Rahmen einer Bewerbung für Promotionsstipendien (z.B. Domagk-Stipendium). Unsere Forschungsgruppe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit kognitiven Neurowissenschaften. Schreiben Sie uns gerne an, um mögliche Studien und Forschungsarbeiten zu besprechen. 1 - 2 Jahre 09.04.2021 Prof. Dr. Marcus Meinzer, marcus.meinzer@med.uni-greifswald.de

Nuklearmedizin

Thema Kurze Beschreibung des Themas und der Anforderungen (kumulativ,experimentell, Literaturrecherche o.ä.) Dauer Datum des Eintrags Name des Betreuers Tel.-Nr. / Fax. / E-mail
         

Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

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Pathologie

medizinische Doktorarbeiten an der Pathologie

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Tumorentstehung in Leber und Niere Anforderungen: experimentell und semi-experimentell (Auswertung von histologischen Schnitten)

Am Institut für Pathologie liegt der Forschungsschwerpunkt auf Tumorerkrankungen, mit Leber- und Nierentumoren im besonderen Fokus. Wir verwenden Mausmodelle und Zellkulturen, um zu erforschen wie Tumoren durch metabolische Veränderungen des Kohlenhydratstoffwechsels entstehen, bzw ihre Entstehung begünstigt wird. Medizinische Doktorarbeiten sind somit an Tiermodellen und/oder Zellkultursystemen möglich.

Bei Interesse am Besten einfach Kontakt aufnehmen, um zu besprechen welche Projekte aktuell verfügbar sind, welcher zeitlicher Rahmen dafür sinnvoll ist und um sich gegenseitig kennenzulernen.

Publikationen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=ribback+dombrowski
ab einem Semester 11/2018 Dr. med. Silvia Ribback / Dr. rer. nat. Christoph Metzendorf / www2.medizin.uni-greifswald.de/patho/mitarbeiter/

Pathophysiologie

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Pharmakologie

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Physiologie

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Psychiatrie und Psychotherapie

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Rechtsmedizin

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Sozialmedizin und Prävention

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Strahlentherapie und Radioonkologie

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Transfusionmedizin

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Interaktion von humanen Thrombozyten mit dem pathogenen Bakterium Streptococcus pneumoniae experimentell 6-12 Monate 26.10.2018 Dr. Thomas Thiele, thomas.thiele@uni-greifswald.de, 03834-8619540

Urologie

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Unfall-, Wiederherstellungschirurgie und Rehabilitative Medizin

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Untersuchung der Mikrozirkulation bei M. Dupuytren Beim M. Dupuytren (MD) handelt es sich um eine in der Regel chronisch progrediente gutartige firbroproliferative Bindegewebserkrankung der palmaren und digitalen Faszien, die unbehandelt zum weitgehenden Funktionsausfall der Hände führen kann.
Eine Hauptkomplikation der Therapie bei MD ist das Rezidiv, welches in Abhängigkeit der Nachbeobachtungszeit in bis zu 100% auftritt. Die Re-Operation dauert i. d. R. länger und ist anspruchsvoll. Das Risiko für eine Gefäßnervenverletzung ist um das 10-Fache für Arterien und um das 5-Fache für Nerven erhöht. Außerdem ist die postoperative Rekonvaleszenzphase intensiver und länger. Daher erscheint es dringlich erforderlich, die Bedingungen der Rezidiventwicklung und die lokalen Bedingungen des Rezidives zu erforschen, um einerseits korrigierbare Einflussfaktoren beim Ersteingriff zu ermitteln und andererseits beim Re-Eingriff den Patienten bzgl. des OP-Risikos adäquat beraten zu können.
Dieser Frage stellt sich die vorliegende Studie. Dabei soll mit moderner Technologie der mikrozirkulatorische Aspekt der Erkrankung untersucht werden und auf Unterschiede zwischen den verschiedenen Verlaufstypen der Erkrankung überprüft werden.
ca. 12 Monate 08.04.2019 Inga Langner, Dr.med. Oberärztin
Tel.: 86-22582
Fax: 86-6102
E-Mail: inga.langner@uni-greifswald.de

ZIK HIKE

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