Patientenunfälle

Patienten, die einen Unfall an der Universitätsmedizin erleiden, sind ein einer Reihe von Fällen über die Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) versichert. Informationen zu den versicherten Personen und Ereignissen  können Sie dem Informationsblatt der VBG zu Unfällen in Krankenhäusern entnehmen. Arbeitsunfähig bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die/der Versicherte wegen der Unfallfolgen nicht weiter an der Behandlung teilnehmen kann.

Nach einem Patientenunfall sind folgende Schritte einzuleiten:

  • nicht meldepflichtiger Unfall (Patient bis zu drei Tage arbeitsunfähig)

Der Patient wird ambulant untersucht. Er bleibt weiterhin Patient auf Kosten der Krankenkasse und es erfolgt die vordringliche Behandlung der Grunderkrankung. Eine Unfallanzeige ist nicht erforderlich, jedoch ein Sturzereignisprotokoll zu erstellen.

  • meldepflichtiger Unfall (Patient mehr als drei Tage arbeitsunfähig)

Der Patient erleidet einen Schaden, durch den er mehr als drei Tage arbeitsunfähig wird. Es erfolgt eine Neuaufnahme als BG-Patient nach Vorstellung beim D-Arzt. Die Kassenbehandlung wird unterbrochen und vordringlich die Unfallschäden behandelt. Innerhalb von drei Tagen ist die Unfallanzeige mit dem gleichen Formular wie für Beschäftigte unter Beachtung der Erläuterungen zur Unfallanzeige bei Patientenunfällen der VBG zu erstellen. Ein Exemplar der unterschriebenen Unfallanzeige sind der Fachkraft für Arbeitssicherheit, ein Exemplar der Patientenabrechnung für die Krankenkasse zu senden und ein Exemplar in die Patientenakte aufzunehmen. Unabhängig von der Meldung an die VBG ist ein Sturzereignisprotokoll zu erstellen.