06/12

Datum: 04.12.2012
Ausgabe: 6/2012

Elektronischer Forschungs-Newsletter für
die Universitätsmedizin Greifswald

Liebe Leserinnen und Leser,

neben dem Hinweis auf Förderbekanntmachungen ist es vorrangiges Ziel dieses Newsletters, exemplarische Einblicke in die vielgestaltigen forschungsbezogenen Aktivitäten der Universitätsmedizin Greifswald zu gewähren. In dieser Ausgabe betrifft dies eine aus Greifswald koordinierte handchirurgische Studie und die Einrichtung des Zentralen Klinischen Krebsregisters für Mecklenburg-Vorpommern.

Beiträge aus der Universitätsmedizin Greifswald für den Newsletter sind jederzeit willkommen. Bitte senden Sie dazu Ihre Themenvorschläge bzw. Text- und Bildmaterial an unimed-forschungsnews@uni-greifswald.de. Hierbei werden sowohl deutsch- als auch englischsprachige Texte berücksichtigt.

Ihr Newsletter-Team

1. Geschlossene Reposition und intramedulläre Osteosynthese mit einem oder zwei Kirschner-Drähten bei der Behandlung von subkapitalen Metakarpale V-Frakturen

Single versus Double Kirschner Wires for Intramedullary Fixation of Metacarpal V Fractures
(1-2-KiWI) 

Förderquelle:

Deutsche Arthrose-Hilfe e.V.

Fördervolumen:

200.000 Euro

Förderdauer:

30 Monate

Projektleiter:

Professor Dr. med. Andreas Eisenschenk, Hand- und funktionelle Mikrochirurgie, Abt. für Unfall- und Wiederherstellungschirugie der Universitätsmedizin Greifswald

Die von der Deutschen Arthrose-Hilfe e.V. geförderte Studie „1-2-KiWI“ beschäftigt sich mit der Fragestellung der optimalen Versorgung von dislozierten und / oder fehlrotierten subkapitalen Metakarpale-V-Frakturen (Abbildung 1 und 2).

Abbildung 1 (oben): Drehfehler des Kleinfingers nach außen;
Abbildung 2 (unten): Drehfehler des Kleinfingers nach innen mit  Unterkreuzung des Ringfingers

Mittelhandfrakturen sind häufige Verletzungen der oberen Extremität und betreffen vorrangig junge Erwachsene (1). Subkapitale Metakarpale-V-Frakturen (d.h. Frakturen am fünften Mittelhandknochen) machen zwischen 10% und 20% aller Handfrakturen aus (2;3). Erfolgt keine adäquate Behandlung, kann eine frühzeitige Abnutzung im Sinne einer Arthrose und eine schwerwiegende Funktionsstörung der gesamten Hand resultieren. rsache für diese Verletzung ist neben dem Sturz auf die geballte Faust und dem Sportunfall eine direkte oder indirekte Gewalteinwirkung auf den Kopf des Mittelhandknochens. Ein Teil dieser Frakturen kann nach Reposition konservativ durch Immobilisation behandelt werden. Eine chirurgische Intervention verbleibt für die Frakturen, bei denen neben Begleitverletzungen der Weichteile eine starke Palmarabkippung des Mittelhandkopfes oder ein Rotationsfehler des Kleinfingers auftritt (4;5).

Seit ihrer Einführung durch Foucher und Kollegen im Jahr 1976 (6) hat sich das Verfahren der intramedullären Osteosynthese durchgesetzt. Ursprünglich wurde es unter dem Namen „Bouquet-Osteosynthese“ vorgestellt, da mehrere schmale Kirschnerdrähte wie eine Art Blumenstrauß von proximal nach distal in den fünften Mittelhandknochen eingebracht wurden (7), um eine Drei-Punkt-Abstützung und Rotationsstabilität zu erreichen. Diese Art der Operation ermöglicht eine geschlossene, frakturferne und schonende Stabilisierung ohne Beeinflussung des Strecksehnenapparates und des Grundgelenkes und lässt eine frühe Mobilisation zu. Das Verfahren ist jedoch technisch anspruchsvoll, da nach Einbringung des ersten Drahtes für eine exakte Positionierung des zweiten Drahtes nur wenig Platz innerhalb des schmalen Markraumes des Mittelhandknochens verbleibt. Alternativ kann der Knochen auch mittels eines einzelnen Drahtes mit größerem Durchmesser geschient werden (8;9). Dies ist technisch einfacher; es ist jedoch unklar, ob mit einem Draht eine ausreichende Rotationsstabilität gewährleistet werden kann.
Beide Therapieoptionen sind international klinisch etabliert. Aufgrund fehlender Leitlinienempfehlungen werden in der klinischen Versorgung Therapieentscheidungen unter Berücksichtigung von Logistik, verfügbarem Material, individueller Expertise und Präferenz getroffen.

Ziel der Studie „1-2-KiWI“ ist es, prospektiv und randomisiert die Vor- und Nachteile der Kirschner-Draht-Osteosynthese mit einem vs. der Kirschner-Draht-Osteosynthese mit zwei Drähten zu eruieren, um das Therapieregime national und ggf. auch international zu standardisieren. m Rahmen des multizentrischen Designs werden insgesamt 13 renommierte Kliniken aus dem gesamten Bundesgebiet an der Studie teilnehmen. Eingeschlossen werden 320 Patienten. Die Gesamtdauer der Studie beträgt 30 Monate.                          

Literaturverzeichnis

  1. de Jonge JJ, Kingma J, van der Lei B, Klasen HJ. Fractures of the metacarpals. A retrospective analysis of incidence and aetiology and a review of the English-language literature. Injury 1994;25(6):365-369.
  2. Hove LM. Fractures of the hand. Distribution and relative incidence. Scand J Plast Reconstr Surg Hand Surg 1993;27(4):317-319.
  3. Hunter JM, Cowen NJ. Fifth metacarpal fractures in a compensation clinic population. A report on one hundred and thirty-three cases. J Bone Joint Surg Am 1970;52(6):1159-1165.
  4. McKerrell J, Bowen V, Johnston G, Zondervan J. Boxer's fractures--conservative or operative management? J Trauma 1987;27(5):486-490.
  5. Day CS, Stigsson L. Fractures of the Metacarpals and Phalanges. In: Wolfe SW, Hotchkiss RN, Pederson WC, Kozin SH, (eds): Green's Operative Hand Surgery. 6th ed.: Churchill Livingstone, 2010: pp 239-290.
  6. Foucher G, Chemorin C, Sibilly A. [A new technic of osteosynthesis in fractures of the distal 3d of the 5th metacarpus]. Nouv Presse Med 1976;5(17):1139-1140.
  7. Foucher G. "Bouquet" osteosynthesis in metacarpal neck fractures: a series of 66 patients. J Hand Surg Am 1995;20(3 Pt 2):S86-S90.
  8. Schadel-Hopfner M, Wild M, Windolf J, Linhart W. Antegrade intramedullary splinting or percutaneous retrograde crossed pinning for displaced neck fractures of the fifth metacarpal? Arch Orthop Trauma Surg 2007;127(6):435-440.
  9. Chammaa RH, Thomas PB, Khalil A. Single retrograde intramedullary wire fixation of metacarpal shaft fractures. Acta Orthop Belg 2010;76(6):751-757.

2. Gesetzliche Neuregelungen in der Krebsregistrierung – Meldepflicht für alle onkologisch tätigen Ärzte und Aufbau des Zentralen Klinischen Krebsregisters Mecklenburg-Vorpommern am Institut für Community Medicine

Ulrike Siewert, Wolfgang Hoffmann

Mit dem Klinischen Krebsregistergesetz (KlinKrebsRG MV vom 06. Juli 2011) wurden in Mecklenburg-Vorpommern wichtige Neuregelungen für die Krebsregistrierung sowie die landesweite Auswertung der onkologischen Daten zur Qualitätssicherung der Behandlung in dem Zentralen Klinischen Krebsregister Mecklenburg-Vorpommern eingeführt [1]. In der Verordnung zur Bestimmung der Einrichtungen nach dem Klinischen Krebsregistergesetz der Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, vom 15. Februar 2012 (veröffentlich im Amtsblatt für Mecklenburg-Vorpommern am 29. Februar 2012) wurde das Institut für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald als die Einrichtung bestimmt, die sowohl das Zentrale Klinische Krebsregister (ZKKR) als auch die Unabhängige Treuhandstelle führt [2]. Die Treuhandstelle wird räumlich getrennt von dem ZKKR eingerichtet und dient der datenschutzgerechten Verarbeitung der persönlichen Daten aller Krebspatienten in Mecklenburg-Vorpommern.

Abbildung 1: Einzugsgebiete der regionalen Klinischen Krebsregister in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern wurden nach der Wiedervereinigung vier Tumorzentren in Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Greifswald eingerichtet (Abbíldung 1). Jedes der Tumorzentren betreibt für seinen Einzugsbereich ein Klinisches Krebsregister (KKR). Die Register erhalten fortlaufend Daten über das Auftreten, die fachübergreifende Behandlung, die Nachsorge und den Verlauf von Krebserkrankungen von den Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten.
Für alle Ärzte und Zahnärzte, die onkologische Patienten behandeln, sowie für die Pathologen in Mecklenburg-Vorpommern besteht nun eine Meldepflicht an die Klinischen Krebsregister (§ 3 (4) und (6) KlinKrebsRG MV). Die Patienten sind über die geplante bzw. durchgeführte Meldung zu unterrichten und haben ein Widerspruchsrecht (§3 (5) KlinKrebsRG MV) [1]. Für die Unterrichtung der Patienten hat das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales ein Informationsblatt entworfen [3].
Die Übermittlung der Daten an die regionalen KKR soll quartalsweise erfolgen. Pathologen, die mangels unmittelbaren Patientenkontakts die Information der Patienten nicht durchführen können, unterliegen dennoch der Meldepflicht. Sie informieren den behandelnden Arzt oder Zahnarzt über die Meldung, der dann entsprechend die Unterrichtung des Patienten vornimmt. Ausbleibende Meldungen der behandelnden Ärzte und der Pathologen werden entsprechend dem Klinischen Krebsregistergesetz zukünftig als Ordnungswidrigkeit gehandelt und können mit einer Geldstrafe geahndet werden (§ 7(1) Satz 2 und § 7(2)) [1].

Eine registerübergreifende Auswertung wurde bisher durch die dezentrale Struktur der Tumorzentren erschwert. Daher wurde in dem Gesetz die Zentralisierung der Datenauswertung über das neu einzurichtende Zentrale Klinische Krebsregister Mecklenburg-Vorpommern festgeschrieben (Abbildung 2). Die regionalen KKR sollen zukünftig die bei ihnen erhobenen Identitätsdaten der Patienten regelmäßig zur Pseudonymisierung an die Unabhängige Treuhandstelle übermitteln (§ 3 (1) Satz 1 KlinKrebsRG M-V). Ebenso werden sie verpflichtet, die bei ihnen erhobenen klinischen und Melderdaten einschließlich der in der Treuhandstelle gebildeten Pseudonyme quartalsweise an das Zentrale Klinische Krebsregister (§ 3 (2) KlinKrebsRG M-V) zu übermitteln [1]. Dort können daraufhin mehrere Meldungen zu einem Patienten im Zeitverlauf sowie aus verschiedenen Registern zusammengeführt (sog. Record linkage) und Doppelerfassungen von Patienten ausgeschlossen werden.

Abbildung 2: Datenfluss entsprechend dem Klinischen Krebsregistergesetz Mecklenburg-Vorpommern [4]

Legende
KKR Klinische Krebsregister
ZIR Zentrales Informationsregister (Melderegisterdaten)
SQS Sektorübergreifende Qualitätssicherung (AQUA-Institut)
GKR Gemeinsames Krebsregister der neuen Bundesländer und Berlin
THS Treuhandstelle
ZKKR Zentrales Klinisches Krebsregister M-V

Neu eingeführt mit dem Klinischen Krebsregistergesetz wurde nicht nur die Meldepflicht für die Ärzte, sondern auch ein Widerspruchsrecht für die Patienten, das die bisherige Einwilligungslösung ersetzt (§ 3 (5) KlinKrebsRG MV) [1]. Das Widerspruchsrecht betrifft nicht die Meldung an das Gemeinsame Epidemiologische Krebsregister in Berlin, die auf gesetzlicher Basis in jedem Fall erfolgen muss [4]. Patienten können aber jederzeit der weiteren Verarbeitung ihrer (klinischen) Daten im Klinischen Krebsregister des regionalen Tumorzentrums sowie der Weiterleitung an das Zentrale Klinische Krebsregister widersprechen [1]. Dieser Widerspruch soll schriftlich erfolgen und an die Treuhandstelle gerichtet werden. Bei Widerspruch gegenüber dem behandelnden Arzt leitet dieser die Widerspruchserklärung an die Treuhandstelle weiter. Die Treuhandstelle veranlasst die Löschung bereits erhobener Daten in den regionalen Klinischen Registern und im Zentralen Klinischen Krebsregister und gibt die Information über die erfolgte Löschung an den behandelnden Arzt weiter. Dieser setzt daraufhin den betreffenden Patienten darüber in Kenntnis.

Das ZKKR dient der onkologischen Qualitätssicherung und soll zur Erhöhung der Wirksamkeit und Effizienz der Krebsbehandlung beitragen. Die Einrichtung des Zentralen Krebsregisters macht die Erfolge der Krebsbehandlung sichtbar und unterstützt gleichzeitig die ständige Verbesserung der Diagnostik, Behandlung und Nachsorge aller Krebserkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern.

Literatur

  1. http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-KrebsRegGMVrahmen&doc.part=X&doc.origin=bs&st=lr
  2. http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-KrebsRegGEinrVMVrahmen&doc.part=X&doc.origin=bs&st=lr
  3. http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/sm/Themen/Gesundheit_und_Arbeitsschutz/
    Zentrales_Klinisches_Krebsregister/index.jsp?&publikid=5238
  4. http://www.berlin.de/gkr/grundlagen/

Ansprechpartner

Universitätsmedizin Greifswald
Institut für Community Medicine
Abt. Versorgungsepidemiologie und Community Health
Leitung: Prof. Dr. med. Wolfgang Hoffmann, MPH
Koordination ZKKR: Dipl.-Psych. Ulrike Siewert
Ellernholzstraße 1-2, 17487 Greifswald
T +49 3834 86-77 50
T +49 3834 86-69 29
E wolfgang.hoffmann@uni-greifswald.de
E ulrike.siewert@uni-greifswald.de

 

BMBF

Förderung eines europäischen Netzwerks ("Knowledge Hub") im Rahmen der Gemeinsamen Programmplanungsinitiative „Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben“

Deadline: 20.12.12 (Expression of Interest)

  • Herausforderung in EU: wachsende gesundheitliche, soziale und ökonomische Konsequenzen eines alarmierenden Anstiegs von ernährungsassoziierten Erkrankungen (z.B. Adipositas, Diabetes, muskuloskelettale und Herz-Kreislauferkrankungen)
  • Ohne wirksame Prävention von ernährungsmitbedingten Krankheiten werden etablierte Gesundheitssysteme rasch an ihre Grenzen stoßen
  • 2010: Joint Programming Initiative (JPI) „Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben“ („A Healthy Diet for a Healthy Life“ - JPI HDHL)
  • Juni 2012: Strategische Forschungsagenda (SRA) der JPI HDHL mit drei prioritären Forschungsfeldern: Bestimmungsfaktoren von Ernährung und körperlicher Aktivität (Determinants of Diet and Physical Activity); Ernährung und Lebensmittelproduktion (Diet and Food Production); Ernährungsassoziierte chronische Erkrankungen (Diet-related Chronic Diseases)
  • erste gemeinsame Maßnahme im Handlungsfeld "Determinants of Diet and Physical Activity": Implementierung eines europäischen Netzwerks für die Kommunikation und Kooperation interdisziplinärer, exzellenter Forschungsgruppen (Knowledge Hub „DEterminants of DIet and Physical Activity Choice – DEDIPAC“)
  • bessere Vernetzung der Forschung in den Bereichen Lebensmittel-, Ernährungs-, Sozial- und
    Gesundheitswissenschaften
  • besseres Verständnis, wie biologische, ökologische, psychologische, soziologische, ökonomische und sozio- ökonomische Faktoren Verbraucher bei ihrer ernährungs- und bewegungsbezogenen Entscheidungsfindung beeinflussen
  • Berücksichtigung der Komplexität kultureller, sozio-ökonomischer und ökologischer Unterschiede und der Auswirkungen genetischer und epigenetischer Unterschiede für die Erarbeitung einer effektiven Präventionsstrategie
  • DEDIPAC Networking Meeting am 7./8. März 2013 in Berlin: Bildung transnationaler Konsortien des Knowledge
    Hub zur inhaltlichen und formalen Strukturierung
  • Antragsberechtigt sind Forschergruppen aus Belgien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Schweiz, Spanien; Förderung zunächst auf drei Jahre befristet

http://www.bmbf.de/foerderungen/20478.php
https://www.healthydietforhealthylife.eu/

 

Klausurwochen auf dem Gebiet der ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte der modernen Lebenswissenschaften

Deadline: 29.01.13 (Projektskizze)

  • Organisation, Durchführung und Nachbereitung von fünf- bis zehntägigen, interdisziplinären Klausurwochen zu einem konkreten, aktuellen Thema (ethische, rechtliche und soziale Aspekte der modernen Lebenswissenschaften)
  • Ziel: disziplinübergreifende Erarbeitung von Werturteilen zu einer definierten, wissenschaftlichen Fragestellung, Einführung und die Anwendung disziplinübergreifender Denkansätze und Arbeitsmethoden, Förderung der interdisziplinären Kommunikation
  • Ergebnisse der Klausurwoche sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden
  • bis zu 15 hochqualifizierte, junge, am interdisziplinären Dialog interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer
    (Deutschland und Ausland)
  • Personal zur Organisation und Durchführung (3 PM); Reise und Unterbringung Teilnehmer < 25 000 €; Reise, Unterbringung und Aufwandsentschädigung Experten < 10 000 €; Sachmittel und Druckkostenzuschuss < 6 000 €; öffentlichkeitswirksame Ergebnisdarstellung < 2 500 €

http://www.bmbf.de/foerderungen/20472.php

 

EU

ERC Consolidator Grant

Deadline: 21.02.13

  • ERC Consolidator Grants boost the independent careers of excellent researchers by providing adequate support at the critical stage where they are consolidating their own independent research team or programme
  • The Principal Investigator shall have been awarded their first PhD over 7 and up to 12 years prior to the publication date of the call for proposals of the ERC Consolidator Grant
  • Excellence is the sole criterion of evaluation. It will be applied to the evaluation of both the Principal Investigator and the research project in conjunction
  • Consolidator Grants can be up to a maximum of EUR 2 000 000 for a period of 5 years
  • Principal Investigators funded through the ERC Consolidator Grants will be expected to spend a minimum 50% of their total working time on the ERC project

http://ec.europa.eu/research/participants/portal/page/fp7_calls

 

Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung

Stipendien der Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung für junge Wissenschaftlerinnen mit Kindern

Deadline: 31.12.12

  • Unterstützung begabter junger Wissenschaftlerinnen mit Kindern, um ihnen die für eine wissenschaftliche Karriere erforderliche Freiheit und Mobilität zu verschaffen
  • Praktische Unterstützung bei Schwierigkeit, Familienpflichten mit dem Berufsziel der eigenständigen Forscherin zu vereinbaren
  • Monatliche finanzielle Unterstützung für Entlastung im Haushalt (z.B. Haushaltshilfe, Geräte) und
    Kinderbetreuung
  • Lebensunterhalt sollte bereits durch eine Stelle oder ein Stipendium abgesichert sein

http://www.cnv-stiftung.de/content/vorhaben.html

 

Stiftung Familie Klee

Innovationspreis der "Stiftung Familie Klee" 2013

Deadline: 15.01.13

  • Innovationspreis in Höhe von 15.000 € an Person oder Arbeitsgruppe für eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit, die "es durch neuartige Kombination medizinischer und technischer Kenntnisse ermöglicht, Krankheiten zu heilen, ihre Therapie zu verbessern oder die Auswirkungen der Krankheit zu mildern"

http://www.s-fk.de/ausschreibung.htm

 

Else Kröner-Fresenius-Stiftung

Else Kröner-Forschungskolleg

Deadline: 01.02.13 (Skizze)

  • Drei Forschungskollegs für junge Ärztinnen und Ärzte
  • Forschungsstarke Universitätskliniken sollen wissenschaftlich hochtalentierten jungen Ärzten ein optimales
    Umfeld zur vertieften wissenschaftlichen Arbeit in spannendem Themenfeld bieten, Grundstein für Karriere als „clinician scientist“
  • Koordiniertes wissenschaftliches Programmvorhaben mit Rotationsstellen und Sachmitteln; strukturiertes, professionell begleitetes Mentoring-Programm; Seminarreihe mit internationalen Gastrednern
  • Es können mehrere Skizzen je Fakultät eingereicht werden, interne Abstimmung und Priorisierung auf z. B. die aussichtsreichsten drei Konzepte wünschenswert
  • Fördervolumen maximal 1 Million Euro für drei Jahre, eine zweite, ähnlich dotierte Dreijahresperiode ist bei positiver Zwischenbegutachtung möglich

http://www.ekfs.de/de/wissenschaftliche-projektfoerderung/stipendien-und-preise/forschungskolleg.html

 

DFG

Deutsch-französische Forschungskooperation – Öffnung des „Programme Blanc“ durch die Agence Nationale de Recherche

Deadline: 17.01.13

  • Agence Nationale de Recherche (ANR) ist die zentrale Partnerorganisation der Deutschen
    Forschungsgemeinschaft (DFG) in Frankreich
  • seit 2007 gemeinsames Abkommen zwischen der ANR und der DFG zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften
  • Erweiterung des Abkommens: ANR öffnet themenoffenes Förderprogramm „Programme Blanc“ für deutsch-französische Anträge aus den Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften und Ingenieurwissenschaften
  • Fördermittel für gemeinsame Anträge können von französischen Partnern bis spätestens 17. Januar 2013 bei der ANR beantragt werden, Mittel für eine deutsche Beteiligung können bei der DFG beantragt werden (Einzelverfahren)

http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/info_wissenschaft_12_62/index.html

 

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