MVZ Campus - Abteilung Strahlentherapie

Mitarbeiter

Ärzte

  • Dr. med. Dörthe Ranft
    Fachärztin für Strahlentherapie
    E-Mail: Dr. Ranft
  • Dr. med. Stefan Wurster
    Facharzt für Strahlentherapie
    E-Mail: Dr. Wurster
  • Dr. med. Stephan Otto
    Facharzt für Radiologie / Arzt in Weiterbildung
    E-Mail: Dr. Otto

Physik

  • Dr. rer. nat. Frank Adler, Ltd. Physiker
  • M. Sc. Christian Gadewoltz
  • Dipl. Phys. Christoph Hartwig
  • Jeannette Jonas, Dosimetristin
  • Dr. rer. nat. Manfred Maaß
  • Dipl. Ing. Michael Scheibner
  • Dr. rer. nat. Sven Vaegler

 

 

Leistungsspektrum

Unsere medizinischen Schwerpunkte sind:

  • Strahlenbehandlung von Tumorerkrankungen
  • Strahlentherapie bei gutartigen Erkrankungen

Technische Ausstattung

Technik

Linearbeschleuniger Synergy
CT
  • Bestrahlungsplanungs-CT (Siemens Definition AS)
  • Bestrahlungsplanung (Philips Pinnacle)
    konformale 3D-Planung
    VMAT und IMRT-Planung
  • 2 moderne Linearbeschleuniger mit digitaler Bildgebung zur Patientenlagerung (IGRT):
    ELEKTA Versa HD mit ConeBeam CT
    ELEKTA Synergy mit ExacTrac-IGRT (Brainlab)
  • optionale Verwendung von Goldmarkern bei der IGRT
  • MOSAIQ (Patientenverifikationssystem, digitale Akte)
  • Vollständige digitale Bildspeicherung (CT, CBCT, Verifikationsaufnahmen)
  • Afterloading (Varian Gammamed 12ix)
  • Stereotaxieausrüstung (Brainlab)

Räumlichkeiten

Patienteninformationen

Zuweiser-Informationen

Zuweiser-Informationen

Die therapeutische Anwendung von Strahlen am Menschen unterliegt den Bestimmungen der "Verordnung über den Schutz vor Schäden durch ionisierende Strahlen (Strahlschutzverordnung-StrlSchV)". Wir möchten Ihnen hier insbesondere den "§80 - Rechtfertigende Indikation" zur Kenntnis geben:
(1) Radioaktive Stoffe oder ionisierende Strahlung dürfen unmittelbar am Menschen in Ausübung der Heilkunde oder Zahnheilkunde nur angewendet werden, wenn eine Person nach § 82 Abs. 1 Nr. 1 hierfür die rechtfertigende Indikation gestellt hat. Die rechtfertigende Indikation erfordert die Feststellung, dass der gesundheitliche Nutzen einer Anwendung am Menschen gegenüber dem Strahlenrisiko überwiegt. Andere Verfahren mit vergleichbarem gesundheitlichem Nutzen, die mit keiner oder einer geringeren Strahlenexposition verbunden sind, sind bei der Abwägung zu berücksichtigen. Eine rechtfertigende Indikation nach Satz 1 ist auch dann zu stellen, wenn eine Anforderung eines überweisenden Arztes vorliegt. § 23 bleibt unberührt.
(2) Der die rechtfertigende Indikation stellende Arzt hat vor der Anwendung, erforderlichenfalls in Zusammenarbeit mit einem überweisenden Arzt, die verfügbaren Informationen über bisherige medizinische Erkenntnisse heranzuziehen, um jede unnötige Strahlenexposition zu vermeiden. Patienten sind über frühere medizinische Anwendungen von radioaktiven Stoffen oder ionisierender Strahlung, die für die vorgesehene Anwendung von Bedeutung sind, zu befragen.
(3) Vor einer Anwendung radioaktiver Stoffe oder ionisierender Strahlung hat der anwendende Arzt gebärfähige Frauen, erforderlichenfalls in Zusammenarbeit mit einem überweisenden Arzt, zu befragen, ob eine Schwangerschaft besteht oder bestehen könnte oder ob sie stillen. Bei bestehender oder nicht auszuschließender Schwangerschaft ist die Dringlichkeit der Anwendung besonders zu prüfen. Bei Anwendung offener radioaktiver Stoffe gilt Satz 2 entsprechend für stillende Frauen.

 
Diese gesetzlichen Vorschriften können wir nur in enger Zusammenarbeit mit Ihnen einhalten. Deshalb bitten wir Sie im Vorfeld einer Bestrahlungsbehandlung regelmäßig um wichtige Informationen:

Bei malignen Erkrankungen:
Für die korrekte Festlegung des Behandlungskonzeptes benötigen wir möglichst umfangreiche Informationen zum Krankheitsablauf, zu Nebenerkrankungen, zur Histologie und zur Größe und Nachbarschaftsbeziehungen des Tumors. Diese Informationen sind entscheidend für die Wahl des Therapieziels (kurativ oder palliativ), für die Wahl der Bestrahlungstechnik und für die Festlegung der Bestrahlungsdosis. Wir bitten deshalb unsere zuweisenden Kollegen um folgende Unterlagen:

  • Überweisungsschein
  • aktuelle Epikrise/Kurzbrief
  • die Bestrahlung rechtfertigende aktuelle Diagnose (bei paarigen Organen Seite)
  • histologische Befunde (keine Abschrift - Kopie des Originals)
  • Bildgebende Befunde (keine Abschrift - Kopie des Originals)
  • OP-Berichte
  • Vorbehandlungen (Chemotherapie, Antikörpertherapie, Hormontherapie)
  • Tumorboardbeschluss
  • relevante Nebendiagnosen (Herzschrittmacher, Defibrillator, Implantate, chron. hämatologische Erkrankungen)

Der Vorstellungstermin des Patienten bei uns dient der Besprechung der Befunde, der Festlegung des Therapiekonzeptes, der Aufklärung des Patienten über den Ablauf und die Nebenwirkungen der Strahlentherapie und - falls der Patient keine Bedenkzeit wünscht - der Bestrahlungsplanung. Damit wollen wir erreichen, dass die Patienten so wenig wie möglich selbst zu finanzierende Fahrten in unsere Einrichtung wahrnehmen müssen, denn die Krankenkassen tragen die Fahrkosten erst ab der ersten Bestrahlung. Daher bitten wir um Ihr Verständnis dafür, dass die o.g. Unterlagen rechtzeitig vor dem Vorstellungstermin des Patienten bei uns vorliegen müssen. Nur so ist ein Reibungsloser vollständiger Ablauf zu garantieren. Im Ergebnis dieses Vorstellungsgespräches erhalten Sie von uns einen Aufnahmebericht, der Informationen über die geplante Therapie sowie eventuelle Zusatzmaßnahmen enthält.


Bei benignen Erkrankungen:
Die Strahlentherapie ist bei gutartigen Erkrankungen eine lange erprobte und erfolgreiche Behandlungsmethode. Sie ist jedoch nicht das Mittel der ersten Wahl. Vor der Anwendung ionisierender Strahlen sollten zunächst konservative Methoden zum Einsatz kommen. Erst bei Nichtansprechen sollte der Patient zur Strahlentherapie überwiesen werden. Es ist bis auf wenige Ausnahmen nicht zu empfehlen, die Strahlentherapie und die konservativen Methoden gleichzeitig anzuwenden.
Auch für die Behandlung gutartiger Erkrankungen benötigen wir einige Angaben von Ihnen, die Sie uns auf dem Überweisungsschein übermitteln können:

  • Diagnose mit Seitenangabe
  • ungefähre Dauer der Beschwerden
  • konservative Vorbehandlungen

Für die Mitgabe von Befunden bildgebender Untersuchungen sind wir ebenfalls sehr dankbar.

Die Abteilung Strahlentherapie des MVZ Campus Sauerbruchstraße bietet den Patienten ambulante strahlentherapeutische Behandlungen gutartiger und bösartiger Erkrankungen.

 

Über die stationäre Patientenversorgung informieren Sie sich bitte auf den Seiten der Klinik für Strahlentherapie des Universitätsklinikums!

 

Dr. med. Regine Breitsprecher (ärztliche Geschäftsführerin)

Fachärztin für Strahlentherapie

Fachärztin für Radiologie

E-Mail: regine.breitsprecher@uni-greifswald.de

 

Anschrift

Fleischmannstraße 6
17489 Greifswald  

 

Anmeldung

Tel.:

03834 86-7790, -6974

Fax:

03834 86-7008