Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen einer Bestrahlung richten sich nach der verabreichten Dosis und nach der bestrahlten Region. Da es sich dabei um individuelle Parameter handelt, wird vor der Bestrahlung jeder Patient vom Facharzt für Strahlentherapie über die ganz speziellen bei ihm zu erwartenden Nebenwirkungen aufgeklärt

Verursacht die Strahlentherapie „Verbrennungen”?

Die Wechselwirkungen der Photonen- bzw. Elektronenstrahlung erzeugen kaum nachweisbare Temperaturerhöhungen! D.h. bei der Bestrahlung treten keine Verbrennungen auf. Wenn die Strahlen Ihre Haut passieren, um an die zu bestrahlenden Regionen zu gelangen, kommt es zu Wechselwirkungen mit den Hautzellen. Das  kann zu vorübergehenden Rötungen, die je nach Dosis unterschiedlich stark ausgeprägt sind, führen. Die Hautreaktionen bilden sich nach Abschluss der Bestrahlung wieder zurück. Der Facharzt für Strahlentherapie wird Sie über die Behandlung und Pflege der Haut während der Bestrahlung informieren. Es ist wichtig, das Sie nur die Pflegemittel verwenden, die der Facharzt für Strahlentherapie empfohlen hat, denn nur er weiß, welche Hautregionen durch welche Strahlendosis behandelt werden und kann so das Risiko für Nebenwirkungen auf der Haut abschätzen und Aussagen zu Wechselwirkungen mit Pflegepräparaten machen.

Werde ich durch die Behandlung „verstrahlt“? „Strahle“ ich auch nach der Behandlung?

Die Strahlung ist nur während der Behandlung vorhanden und wird unter bestmöglicher Schonung des gesunden Gewebes dem Zielgebiet zugeführt. Die Wirkungsweise der Strahlung beruht auf einer Energieübertragung  an die Zellen des Zielgebietes. Sie selbst sind zu keiner Zeit „radioaktiv“, das heißt, Sie strahlen nicht.