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Forschungspreis der Deutschen Duchenne-Stiftung erhalten.

Der Forschungspreis der Deutschen Duchenne-Stiftung geht in diesem Jahr nach Mecklenburg-Vorpommern. Die beiden Preisträger, Dr. Alf Spitschak von der Universitätsmedizin Rostock und Prof. Heinrich Brinkmeier, Universitätsmedizin Greifswald, erhielten die erfreuliche Nachricht kurz vor Weihnachten.

Die Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) ist eine unheilbare, erblich bedingte Krankheit, bei der die Muskulatur der Betroffenen nach und nach in Bindegewebe umgebaut wird. Dieses führt zu einer fortschreitenden Muskelschwäche. Die Duchenne-Stiftung fördert seit zehn Jahren Forschungen zur Entwicklung von Therapien und zur Verbesserung der Lebenssituation der Betroffenen.

Mit dem aktuellen Forschungspreis in Höhe von 25.000 € wird eine Idee und ein Forschungsvorhaben gefördert, welches sich zum Ziel gesetzt hat, Bindegewebszellen (Fibroblasten) in Muskelzellen umzuwandeln und so die Regeneration der Muskulatur der Duchenne-Patienten zu fördern. Wegweisend für den neuen Therapieansatz ist ein am IEGT, dem Arbeitsplatz von Alf Spitschak, etabliertes Reprogrammierungsprotokoll für Zellen. Dabei kommen adenovirale Vektoren zum Einsatz, die zunächst in Zellkulturen getestet werden sollen. Anschließend soll versucht werden, die Technik auf einen Mausstamm mit DMD-ähnlicher Krankheit zu übertragen. Während die molekularbiologischen Grundlagen am Team des IEGT erforscht und erarbeitet werden sollen, übernimmt die AG von Heinrich Brinkmeier die physiologische Charakterisierung der Muskelzellen und der Mausmutanten.  

Mit der Auszeichnung wird ein Forschungsvorhaben des Instituts für Experimentelle Gentherapie und Tumorforschung (IEGT) Rostock in Kooperation mit dem Institut für Pathophysiologie der Universitätsmedizin Greifswald gewürdigt.

 

 


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