Jun.-Prof. Dr. Sarah Schäfer

Profil

Traumatische Erfahrungen belasten Menschen unterschiedlich stark. Welchen Einfluss ein belastendes Ereignis auf die Gesundheit hat, ist unter anderem abhängig vom sogenannten Kohärenzerleben. Nehmen Menschen die Anstrengungen, die sich ihnen stellen als sinnhaft wahr und empfinden sie ihre Umwelt als strukturiert und beherrschbar, so fällt es ihnen leichter, schwierige Situationen zu bewältigen. Diesen Zusammenhang zwischen Kohärenzerleben und psychischer Gesundheit konnte ich in meiner Arbeit bestätigen.

Das Kohärenzerleben eines Menschen verändert sich über die Lebensspanne und es ist abhängig von verschiedenen Aspekten, wie Erfahrungen in der Kindheit und Jugend oder dem sozialen Umfeld. In meiner Arbeit in Greifswald verbinde ich meine Forschung im Bereich der psychologischen Resilienz mit dem Einfluss von Altersbildern auf die Gesundheit über die gesamte Lebensspanne. Außerdem arbeite ich an systematischen Überblicksarbeiten, die sich qualitativ und quantitativ mit der Entstehung und Aufrechterhaltung von Gesundheit sowie mit Stress und Belastung beschäftigen.

Forschungsgebiete

  • Psychologische Resilienz
  • Entstehung und Aufrechterhaltung von Gesundheit
  • Systematische Überblicksarbeiten
  • Stress und Belastung

Vita

seit 07/2021
Gastwissenschaftlerin, Abteilung für Präventionsforschung und Sozialmedizin, Institut für Community Medicine, Universitätsmedizin Greifswald

seit 03/2023
Juniorprofessorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Technischen Universität Braunschweig

seit 07/2021
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR), Mainz

09/2020 - 06/2021
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Abteilung für Präventionsforschung und Sozialmedizin, Institut für Community Medicine, Universitätsmedizin Greifswald

2020
Approbation als Psychologische Psychotherapeutin (Fachkunde: Verhaltenstherapie; Erweiterte Fachkunde Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie)

2020
Promotion zum Dr. rer. nat. (summa cum laude), Universität des Saarlandes, Dissertationsschrift: „Perspectives on Self-Reported Resilience - Cross-Sectional, Longitudinal, and Meta-Analytical Considerations”

01/2020 - 09/2020
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität des Saarlandes, Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie

2017-2019
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin, Universität des Saarlandes, Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie

2016 - 2020
Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (Fachkunde: Verhaltenstherapie; erweiterte Fachkunde: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie) am Weiterbildungsinstitut für Psychotherapie Saarbrücken

2016
Forschungspraktikum am Lehrstuhl für „Klinische Psychologie und Psychotherapie“ und in der „Psychotherapeutischen Hochschulambulanz“ an der Universität des Saarlandes

2014 - 2016
Studium der Psychologie (M. Sc., 1,0 mit Auszeichnung), Universität des Saarlandes

2012-2016
Tätigkeiten als Studentische Hilfskraft, Universität des Saarlandes, Differentielle Psychologie und Psychodiagnostik, sowie Tutorentätigkeit im Rahmen der Statistikausbildung in Bachelor- und Masterstudium, Universität des Saarlandes, Kognitive Psychologie

2011 - 2014
Studium der Psychologie (B. Sc.), Universität des Saarlandes

2009 - 2011
Studium der Politik- und Medienwissenschaften, Universität Trier

Ad hoc Gutachterin für Zeitschriften

BMJ Open, Child Abuse & Neglect, European Journal of Psychological Assessment, European Journal of Psychotraumatology, International Society for Traumatic Stress Studies (ISTSS) – Annual Meetings 2018, 2019, 2020 (Konferenz), Psychotherapy and Psychosomatics, Thinking Skills and Creativity, Zeitschrift für Pädagogische Psychologie

Publikationen (nach Aktualität)