COVID-19-Modifikationen

Die SARS-CoV-2-Pandemie hat auch in der Notfallversorgung umfangreiche Anpassungen erfordert, um Mitarbeiter und Patienten zu schützen.

 

Am wichtigsten ist die Aufteilung der ZNA in verschiedene Risikozonen und daran angepasste persönliche Schutzausrüstung.

 

Jeder Patient, der die Notaufnahme besucht, wird einer standardisierten Risikoeinschätzung unterzogen, ob eine Infektion mit SARS-CoV-2 wahrscheinlich ist. Diese Einschätzung erfolgt an einem vorgeschalteten Kontrollpunkt und wird kontinuierlich je nach lokaler epidemiologischer Lage modifiziert.

 

In Abhängigkeit davon wird der Patient in verschiedene Bereiche der ZNA geleitet; entweder in die

- Covid-19-freie Zone:

Patienten, die hier behandelt werden, weisen keine Risikofaktoren auf. Zusätzlich wird für liegende Patienten bei Ankunft ein Antigenschnelltest durchgeführt.

 

- Zone für Covid-19 und Zweifelsfälle:

Patienten mit verdächtigen Symptomen, positiven Testergebnissen oder Quaratäneanordnungen werden hier behandelt. In dieser Zone befinden sich sechs Notaufnahme-Behandlungsplätze plus vier IMC-Betten. Es gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen sowohl für die Mitarbeiter als auch die Patienten, um eine Verbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern. Neben den seit Langem bewährten Barriere-Maßnahmen steht zum Beispiel eine Schnell-PCR zur Verfügung, die innerhalb von 50 Minuten ein definitives Ergebnis bringen kann.