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Wirbelsäulentrauma

Bedingt durch die hohe Rate an Verkehrs- und Freizeitunfällen in unserem Bundesland verfügt die Neurochirurgische Universitätsklinik Greifswald über besonders große Erfahrungen in der Behandlung wirbelsäulenverletzter Patienten. Brüche der Wirbelsäule kommen in allen Abschnitten der Wirbel-

säule vor. Biomechanisch bedingt sind besonders häufig Hals- und Lendenwirbelsäule verletzt.

Da die Wirbelsäule dem Rückenmark als knöcherne Schutzhülle dient, wird dieses bei Brüchen der Wirbelsäule oft mit verletzt: zu etwa 25% verursachen Brüche der Wirbelsäule begleitende Rückenmarksverletzungen bis hin zur kompletten Querschnittslähmung.

Je nach Art und Stabilität der Wirbelsäulenfraktur erfolgt die Behandlung von Wirbelsäulenbrüchen entweder konservativ oder operativ. Ziel der Behandlung ist die knöchern stabile Ausheilung des Bruches in möglichst optimaler

Stellung unter Erhaltung der Rückenmarksfunktion.

 

Die Neurochirurgische Universitätsklinik Greifswald ist für die Behandlung von Wirbelsäulen- und Rückenmarksverletzungen aller Schweregrade eingerichtet.

 

Bruch des 1. und 3. Lendenwirbelkörpers mit erheblicher Einengung des Rückenmarkskanals (Darstellung im Spiral-CT)

 

Erstversorgung, Diagnostik:

Rettungsleitstelle und Hubschrauberlandeplatz

für frischverletzte Patienten befinden sich am Klinikum. Zur Erstversorgung wird von der Klinik für Anästhesiologie und der Chirurgischen Klinik ein zentraler Schockraum betrieben. Hier erfolgt die interdisziplinäre Erstversorgung der Patienten. Zur speziellen Diagnostik stehen neben der normalen Röntgendiagnostik ein modernes Spiral-CT sowie ein Kernspintomograph (Klinik für Radiologie) rund um die Uhr zur Verfügung.

 

Operative Behandlung:

Die operative Versorgung von Wirbelsäulenverletzungen ist ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik. Seit 1992 wurden weit über 200 Verletzungen der Brust- und Lendenwirbelsäule und über 100 Verletzungen der Halswirbelsäule operativ zum Teil mit eigenen hierfür entwickelten Instrumenten und Implantaten behandelt.

Neben modernen OP-Mikroskopen und Bildwandleranlagen spielt die intraoperative Überwachung der Rückenmarksfunktion (Neuromonitoring) während der Operation eine besondere Rolle.

 

Intraoperativer Befund nach Entlastung des Rückenmarks und Einbringen eines Titanimplantats

 

Intensivmedizinische Behandlung:

Unkomplizierte Wirbelsäulenverletzungen werden in der eigenen Klinik versorgt. Die interdisziplinäre Behandlung mehrfach verletzter Patienten und von Patienten mit hohen Querschnittslähmungen erfolgt auf der Intensivstation der Klinik für Anästhesiologie. Auch hier steht ein Neurochirurg rund um die Uhr für die spezielle Therapie unseres Fachgebietes zur Verfügung.

 

Frührehabilitation:

Mit dem Neurologischen Rehabilitationszentrum Greifswald befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft eine modern eingerichtete Einrichtung der Frührehabilitation, in das Patienten nach Abschluß der Akutbehandlung sofort zur Weiterbehandlung verlegt werden können.

 

Postoperative Röntgenaufnahmen in 2 Ebenen mit nahezu idealer Stellung der Fraktur

 



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