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Intraventrikuläre Blutungen bei Frühchen

Bedingt durch die Unreife der zu früh geborenen Kinder können Blutungen im Randbereich zwischen Gehirn und innerem Nervenwasserraum auftreten (so genannte IVH - IntraVentricular Hemorrhage). Dies kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und im Verlauf von Tagen oder auch Wochen zu einer Erweiterung des Kopfumfanges und der inneren Nervenwasserräume führen.

Eine OP-Notwendigkeit ergibt sich, sofern Kopfumfang und innere Nervenwasserräume an Größe zunehmen. Mittels der modernen Neuro-Endoskopie können größere Anteile der Ventrikelblutung entfernt werden und somit das Risiko der Entwicklung eines dauerhaften Nervenwasserabflussproblemes ggf. reduziert werden.

Die Implantation eines Shunts zur Umleitung des Nervenwassers wird erforderlich, wenn anhaltend, auch trotz endoskopischer Verfahrensweise, eine Abfluss- bzw. Resorptionsproblematik für das Nervenwasser vorliegt. Mit den heute vorhandenen, in unserer Klinik routinemäßig eingesetzten, modernen Shunt-Systemen kann eine vorsichtige und zielgerichtete Nervenwasserdrainage erfolgen.

Insbesondere ist die sehr gute und enge Zusammenarbeit mit den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen des Perinatal-Zentrums Level I (höchste Stufe) der Abteilung Neonatologie/Pädiatrische Intensivmedizin in unserer Universitätsmedizin Greifswald anzusprechen, ohne die die optimale Versorgung der kleinsten Patienten nicht denkbar wäre.

 

 

Ultraschallaufnahme (oben) und MRT (unten): Darstellung einer Blutung im inneren Nervenwasserraum (Ventrikel). Dies führt zu einer Erweiterung des Ventrikelsystems (Hydrozephalus). Ohne die o.g. Operationsmethoden würden eine übermäßige Erweiterung des Kopfumfanges und Hirndrucksteigerungen auftreten.

 

 

 

Rückfragen an:

OA Dr. med. St. Fleck

E-Mail: sfleck@uni-greifswald.de

Tel.: 03834 / 86 - 6161

 

 



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