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Chordome

1. Fallbeispiel (mit Video)

Der 62-jährige männlicher Patient wurde durch Doppelbilder auffällig. Neurologisch bot sich eine rechtsseitige Okulomotoriusparese (Schädigung des III. Hirnnervs) . Im MRT zeigte sich eine vom Clivus (einer knöchernen Struktur in der hinteren Schädelgrube) nach intrakraniell wachsende Raumforderung als Ursache hierfür.

 

 

Bildgebung vor der OP

OP-Video

Bildgebung nach der OP

In der postoperativen Bildgebung (6 Jahre nach OP) zeigen sich weder Tumorrest noch Tumorrezidiv. Es finden jährliche Verlaufskontrollen (MRT) statt. Der Patient berichtet über Wohlbefinden, die vor der OP vorhandenen Doppelbilder sind nicht wieder aufgetreten.

2. Fallbeispiel (mit Video)

Die 36-jährige weibliche Patientin wurde mit einer zunehmenden Kopfschmerzsymptomatik, Doppelbildern sowie einer verminderten Sensibilität der rechten Gesichtshälfte auffällig.

In der CT-Bildgebung zeigte sich eine raumfordernde Blutung mit Verlagerung des Hirnstamms. In der nachfolgenden MRT-Bildgebung bestand dann am ehesten der Verdacht auf ein eingeblutetes Clivus-Chordom.

Durch die rasche Verschlechterung des Zustandes ergab sich die Indikation zur transnasalen endoskopischen Tumorresektion.

 

 

Bildgebung vor der OP

OP-Video

Bildgebung nach der OP

Die vorbeschriebenen neurologischen Defizite bildeten sich im postoperativen Verlauf deutlich zurück.

 

 

3. Fallbeispiel (mit Video)

Der 2,5-jähriger Junge fiel mit einer beidseitigen Abduzens-Parese auf (Lähmung des VI. Hirnnervs - versorgt den Muskel, der den Augapfel nach außen dreht). In der MRT-Bildgebung ergab sich der Verdacht eines Clivus-Chordoms.

 

 

Bildgebung vor der OP

OP-Video

Bildgebung nach der OP

Bildgebung nach der Bestrahlung

Bildgebung vier Jahre nach der OP

Der größte Teil des Tumors konnte während der transnasalen endoskopischen Operation entfernt werden. Lediglich im Bereich des Sinus cavernosus rechtsseitig bestand der Verdacht auf einen kleinen Tumorrest.

5 Monate nach der Operation wurde daher über einen Zeitraum von etwa 2 Monaten eine Bestrahlung (Protonen-Bestrahlung, 41 Sitzungen) durchgeführt.

3 Jahre postoperativ zeigt sich kein Tumorrezidiv, die Abduzensparese ist rückläufig.

 

Rückfragen an Prof. Dr. med. Henry W. S. Schroeder,

Tel.: 03834-86-6162, Fax: 03834-86-6164, E-Mail: Henry.Schroeder@uni-greifswald.de

 

 

 

 



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