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Endoskopische endonasale Schädelbasischirurgie

Die endoskopische endonasale Schädelbasischirurgie hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Während früher durch den Einsatz des Operationsmikroskops die Zugänge durch die Nase limitiert waren, da man nur in gerader Linie Tumoren entfernen konnte, bieten die Endoskope mit den verschiedenen Blickwinkeln die Möglichkeit, große Areale einzusehen und auch größere Tumoren, die früher immer von oben, d. h. nach Schädeleröffnung, operiert wurden, komplett zu entfernen. Insbesondere der Einsatz der High Definition-Videotechnologie ermöglicht eine sehr gute anatomische Orientierung und eine verlässliche Differenzierung der verschiedenen Gewebe, so dass heute sehr schonend Operationen durch die Nase erfolgen können, die früher immer über eine Schädeleröffnung erfolgten.

 

Insbesondere bei Tumoren, die unter der Sehnervenkreuzung liegen, ist die endonasale endoskopische Technik verglichen mit der Operation nach Schädeleröffnung von oben deutlich günstiger, da man die Sehnerven praktisch nicht berühren muss. Bei der Operation von oben nach Schädeleröffnung ist es häufig erforderlich, zwischen den Sehnerven und den hirnversorgenden Gefäßen zu präparieren, wodurch eine zusätzliche Schädigung der Sehnerven möglich ist.

 

Die folgenden beiden Videos zeigen das Beispiel eines Kraniopharyngeoms, welches sich unmittelbar unter der Sehnervenkreuzung befindet. Die zweite Operation ist ein kleines Schädelbasismeningeom, welches ebenfalls Kontakt zu den Sehnerven hat.

 

Natürlich ist die endoskopische endonasale Schädelbasischirurgie nicht für alle Tumoren geeignet. Je nach individueller Tumorlage, klinischer Symptomatik und Präferenz des Patienten wird die schonendste Operationstechnik gewählt.

 

Operationsdemonstrationen

Video 1: Kraniopharyngeom

Video 2: Schädelbasismeningeom

 



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