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Duch das Department geförderte Publikationen



Konzepte des Humanen

Mariacarla Gadebusch Bondio &

Hania Siebenpfeiffer (Hg.) :

Konzepte des Humanen. Ethische und kulturelle Herausforderungen.

Unter der Mitarbeit von Tobias Fischer, Lebenswissenschaften im Dialog 14, Verlag Karl Alber, Freiburg i. Breisgau 2012

 

"Zu den wesentlichen Herausforderungen, die mit den neuesten Entwicklungen der Lebenswissenschaften einhergehen, gehört die Definition des Humanen. Am An­fang von medizinischer Praxis und Forschung wie von bioethischen Fragen ste­hen anthropologische Konzepte, aus denen die Auffassungen vom ‚norma­len', ‚gesunden' und ‚kranken' Menschen abgeleitet werden. Wenn Entscheidungs­findun­gen in diffizilen Zusammenhängen zum moralischen Dilemma werden, bedarf es in der Regel einer Klärung oder Revision solcher grundlegender anthropologischer Bilder. Vorliegender Band ist aus der Überzeugung entsprungen, dass fundamentale Begriffe wie „Menschsein“ oder „mensch­lich“ das höchst komplexe Produkt wissenschaftlicher und kultureller Prozesse darstellen, die sich wiederum in sozialen, historischen und politischen Kontex­ten konkretisieren und immer wieder neu erfinden lassen. Die Beiträge sind aus dem Dialog zwischen Lebens- und Geisteswissenschaften entsprungen."

 

 

 

Rituelle Beschneidung von Jungen

Martin Langanke, Andreas Ruwe & Henning Theißen (Hg.):

Rituelle Beschneidung von Jungen. Interdisziplinäre Perspektiven.

Leipzig [EVA] 2013

 

"Mit seinem Urteil vom Mai 2012 hat das Landgericht Köln eine öffentliche Diskussion über die rituelle Beschneidung von Jungen ausgelöst, die immer noch unabgeschlossen und zugleich schwer zu überblicken ist. Vor diesem Hintergrund gibt der Band einen Einblick in verschiedene fachliche, kulturelle und religiöse Diskurse zum Thema der rituellen Jungen­beschneidung. Er vereint kulturhistorische Beiträge mit Texten, die die Binnen­perspektiven von Islam, Judentum und Christentum zur Geltung bringen. Darüber hinaus werden die medizinischen Aspekte der Jungenbeschneidung ausführlich behandelt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die juristische und ethische Reflexion auf die Frage nach Legalität bzw. Legitimität der rituellen Beschneidung von Jungen. Schließlich liefert der Band auch eine Analyse der die ­öffentliche Diskussion des Themas mitbestimmenden gesellschaftlichen »Hintergrunddiskurse«."

 

 

 

›Gender-Medizin‹

Mariacarla Gadebusch Bondio & Elpiniki Katsari (Hg.): 

›Gender-Medizin‹ Krankheit und Geschlecht in Zeiten der individualisierten Medizin

unter Mitarbeit von Tobias Fischer, transcript, Bielefeld [im Druck]

 

"Männer und Frauen erkranken und genesen verschieden. Da Symptomatik und Krankheitsverlauf – aber auch Therapiewirksamkeit und Grundhaltungen gegenüber Gesundheit und Krankheit – geschlechtlich geprägt sind, darf die Medizin die biologisch und soziokulturell bedingten Unterschiede zwischen Mann und Frau nicht unbeachtet lassen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes gehen der Frage nach, ob die individualisierte Medizin von einem geschärften Blick auf die Geschlechter profitiert – und umgekehrt: ob die Gender-Medizin aus dem personalisierten Ansatz Nutzen ziehen kann."

 

 

 


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